…und backt: Kleine (vegetarische) Köstlichkeiten

Monatsarchiv: Januar 2014

Nachdem gestern endlich der gefürchtete aber lang ersehnte Brief aus dem Kultusministerium eintraf und klar war, dass ich mein Staatsexamen bestanden habe, musste natürlich angestoßen werden. Aber Champagner ohne Begleitung ist natürlich undenkbar…..

Als Amuse-Gueule Oliven im Teigmantel

Bild

Das Orginalrezept wurde dabei wie folgt abgewandelt:

50 g Dinkelvollkornmehl

50 g Dinkelmehl

125 g geriebender Gouda

1 Eiweiß

1 TL Kräuter der Provence

1/2- 1 TL Salz

Chilliflocken

in Chilli marinierte grüne Oliven

Die Zutaten einfach zu einem Teig verkneten und die Oliven darin einschlagen. Bei 220°C 15 Minuten backen. Lauwarm schmecken sie am besten…

Als Hauptgang gab es marinierte Schaschlikspieße

BildBild

Für die Spieße einfach Gemüse nach Wahl (Champignons, Zucchini, Zwiebeln, Paprika, Kirschtomaten) aufspießen und in folgender Marinade einlegen:

4 EL Sojasoße

Saft einer halben Zitrone

1 EL Grillgewürz

Chilliflocken

2 Knoblauchzehen, zerdrückt

2 EL Zucker

2 EL Tomatenmark

Die Spieße in die Marinade einlegen und ggf. mit dem Pinsel nachhelfen, dass wirklich alles erfasst wird. Aber aufpassen: Die Marinade reicht für 5-6 Spieße. Für größere Mengen unbedingt die Marinade entsprechend anpassen, bei mir wurden die Spieße gestern leider ein wenig fade, weil ich etwas zu wenig Marinade für die Spieße genommen hatte…

Die Spieße habe ich ca 15 Minuten bei 200°C im Ofen gegrillt- sie eignen sich natürlich im Sommer perfekt als vegetarischer Ersatz oder als Ergänzung  für Würstchen und Fleisch….

Natürlich durfte auch das Brot nicht fehlen! Es gab Kartoffelfladenbrot:

Bild

Für den Hefeteig des Fladenbrots braucht man:

500 g Mehl

500 ml Wasser

1 P. Trockenhefe

100 g Kartoffelpüreepulver (Das Brot ist das einzige Rezept, für das ich dieses Pulver verwende….)

1TL Zucker

1 gehäufter TL Salz

Die trockenen Zutaten mischen und mit Wasser zu einem Teig verkneten, 1-2 Stunden gehen lassen. Auf einem Blech verteilen und mit einem Kochlöffel Mulden in den Teig drücken. Mit reichlich Olivenöl bepinseln und mit Salz bestreuen. Bei 200°C 15-20 Minuten backen.

Und als Abschluss noch Rotwein-Schokoladen-Gugls

Bild

Gebacken wurden sie nach diesem Rezept. Am leckersten waren sie lauwarm…..

Danke für den schönen Abend ihr zwei :*

Advertisements

Salat am Mittag

Heute gab es zum Mittagessen Salat- mit Fenchel, Birne,Feta und einem Walnussdressing. Die Kombination aus Fenchel und Birne passt super und hat sogar einen eingeschworenen Nicht-Fenchel-Esser überzeugt…

Für den Salat braucht man:

2 Salatherzen
1 Birne
1/2 Fenchelknolle, ganz fein gehobelt
ca. 80 g Feta

Die Zuaten einfach waschen, putzen, schneiden, würfeln, hobeln… Ich habe die Salatherzen und den gehobelten Fenchel jeweils in einer seperaten Schüsseln mit der Vinaigrette angemacht, danach auf einzelne Teller angerichtet und mit den restlichen Zutaten ergänzt. Ich finde, dass sich so die Salatsoße optimal verteilt….

Für die Walnussvinaigrette:

2 EL weißer Balsamico
1/2 TL Salz
1 TL Honig
3-4 EL Walnussöl

Für die Vinaigrette nacheinander das Salz und den Honig mit einem Schneebesen in den Balsamicoessig einrühren und danach langsam (tröpfchenweise) das Öl unterschlagen- so verbinden sich die Komponenten zu einer leckeren Emulsion…Die Vinaigertte ist leicht säuerlich, was gut zu Fenchel und Birne passt.

Wenns Salat sein soll, ist diese Kombination mal was anderes!


Vegetarischer Flammkuchen

Dieser leckere Kräuter-Flammkuchen mit Kirschtomaten ist eine super vegetarische Alternative für den klassischen Flammkuchen mit Speck.

Das Grundrezept für den Flammkuchenteig ist ganz einfach und schnell gemacht.

Für den Teig:

250 g Mehl
125 ml Wasser
2 EL Öl
1/2 TL Salz

Die Zutaten mit dem Knethaken des Handrührgerätes verkneten und mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
Danach mit einem Nudelholz ganz dünn (!!) auswellen und nach Lust und Laune belegen.

Für den Kräuter-Flammkuchen braucht man außerdem:

1 Becher Creme fraiche
Salz und Pfeffer
Zwiebeln
Kirschtomaten
Kräuter nach Wahl (natürlich auch TK-Kräuter)

Ich habe die Creme fraiche mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, den Flammkuchenteig damit bestrichen und Zwiebelringe darauf verteilt. Danach bei 200 °C ca. 10 Minuten backen, so werden die Zwiebeln leicht gar. Man kann den Flammkuchen auch blind backen und den Belag erst danach darauf verteilen.
Zuletzt wird der Flammkuchen noch mit den gemischten Kräutern bestreut (hier: Petersilie, Kerbel, Schnittlauch, Dill) und mit Kirschtomaten belegt.

Den Flammkuchen kann man auch mit vielen weiteren vegetarischen Kombinationen belegen:

– Creme fraiche, Zwiebeln, Bergkäse

– Creme fraiche, Birne und Gorgonzola

– Schmand, Oliven, Kapern und Zwiebelringe

Habt ihr noch andere Vorschläge?


Birne, Schokolade und Nougat

Kleine Muffins mit Birne, Kakao und einem Häubchen aus Nougat…

Nach einer spontanen Einladung zum Abendessen wollte ich unbedingt ein kleines Geschenk aus der Küche mitbringen. Da ich noch Birnen zu Hause hatte und außerdem noch ein bisschen Nougat von Weihnachten übrig war, entstanden diese kleinen Muffins. Gebacken hab ich sie in meinem IKEA Muffinblech. Die Form der Muffins haben es mir angetan, auch wenn ich das Blech schon eine ganze Weile besitze und schon einiges Gebäck darin entstanden ist…

Für die Muffins braucht man:

150 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL Kakao
250 ml Milch
3 Birnen (oder 1 Dose Birnen)
Nougat

Birnen ggf. schälen und würfeln.
Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen. Jeweils abwechselnd Mehl und Milch in den Teig rühren.
Zuletzt gewürfelte Birnen unterheben.
Muffins bei 180°C 20-25 Minuten backen.
Nach Belieben mit Nougat überziehen.

Die Menge hat bei mir für ein Muffinblech und eine kleine Kuchenform gereicht.

Die Muffins sind nicht zu süß- wer mag, kann einfach die Zuckermenge um 50 g (oder natürlich nach persönlichem Geschmack) erhöhen.

Uns haben die kleinen Küchlein geschmeckt!


Buttermilchmousse mit Himbeersoße

Das sehr, sehr leckere Buttermilchmousse erinnert mich an das Cornetto Bottermelk Zitronen Eis von Lagnese, eine meiner liebsten Eissorten…

Für die Mousse braucht man:

300 ml Buttermilch
Schale und Saft von einer Bio-Zitrone
70 g Zucker
1 EL Vanillezucker
4 Blatt Gelatine
200 ml Schlagsahne
3 EL Holunderblütensirup

Die Zitronenschale und den Holunderblütensirup in die Buttermilch rühren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. In der Zwischenzweit Zitronensaft und Zucker erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in der Zuckermasse auflösen. Nach und nach in die Buttermilch rühren. Die Masse ca. 30 Minuten kühl stellen. Dann steif geschlagene Sahne unterheben und in Gläser füllen. Mindestens 3 Stunden kalt stellen.

Für die Himbeersoße habe ich Himbeeren mit Puderzucker püriert und mit Grand Marnier abgeschmeckt. Man kann die Soße nach Belieben passieren.

Das nächste Mal werde ich allederings Nocken von der Mousse abstechen und die Soße dazu anrichten, um mehr Kontrolle über die Dosis der Himbeersoße zu haben…..

Lecker wars!


Avocado-Gurken-Tatar

Zum Brot gab es Avocado-Gurken-Tartar mit Feta.

Für die Zubereitung des vegetarischen Tartars, das sich besonders gut als Vorspeise in einem Menü eignet, braucht man folgende Zutaten:

2 Avocados
1 Gurke
Saft von 1/2 Zitrone
125 g Feta
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 EL Creme fraiche
Salz, Pfeffer, Chilliflocken

Für das Tartar Avocados, Gurke und Feta einfach ganz klein würfeln, mit Zitronensaft, Knoblauch, Creme fraiche, Salz, Pfeffer und Chilliflocken würzen. Nach Belieben mit Paprika- oder Tomatenwürfeln dekorieren. Fertig.

Die Gurke bildet einen knackigen Kontrast zur Avocado und durch den Feta und die Mariande verbindet sich alles zu einer leckeren vegetarischen Vorspeise. Geht schnell und schmeckt sehr gut!

Nur das mit den Bildern muss ich noch ein bisschen üben….


Brot aus dem gusseisernen Topf

Hier ist das Ergebnis vom Brot backen im Topf. Unser geliebter gusseiserner Topf von Le Creuset, der im Hintergrund auf dem Bild zu sehen ist, hat wie immer beste Dienste geleistet. Das Brot hätte vielleicht noch ein paar Minuten länger im Ofen bleiben können, aber die Ungeduld und der Hunger haben schließlich gesiegt….
Es war sehr lecker!

Ich kann euch nur empfehlen, das „No-Knead-Bread“ aus dem Topf zu probieren. Übrigens braucht man nicht zwingend einen gusseisernen Topf- es eignen sich auch Töpfe aus Edelstahl…

Das „No-Knead-Bread“ aus dem Topf gibt es bei uns sehr oft als Begleiter zum Menü, obwohl es geschmacklich so fantastisch ist, dass es natürlich auch zum Mittelpunkt eines Essens werden kann…


Das weltbeste und einfachste Brot, das immer gelingt: Das „No-Knead Bread“ der Times, gebacken im geliebten gusseinsernen Topf von Le Creuset.

Eine sehr ausführliche Rezeptbeschreibung und Anleitung findet man in Monis Fundgrube. So kann man wirklich nichts falsch machen!

Für das leckere Ciabatta braucht man:

500 g Mehl

1 1/2 TL Salz

1/2 TL Trockenhefe

400 ml Wasser

Einfach die Zutaten mit einem Teigspachtel verrühren und über Nacht (18-20 Stunden) ruhen lassen. Dabei die Schüssel entweder in eine Plastiktüte einwickeln oder in eine größere Schüssel mit Deckel stellen. Nach der Ruhezeit den Teig mit einem Teigschaber auf ein bemehltes Backbrett kippen. Den Teig erst mit Mehl bestäuben und dann mit Hilfe des Teigschabers viermal wie ein Kuvert zur Mitte falten. Der Teig braucht noch mal 2 Stunden Ruhe. Hierfür entweder in ein bemehltes Gärkörbchen oder in eine mit einem Geschirrtuch ausgelegte Schüssel zurück kippen. Wieder verpacken, entweder in der Plastiktüte oder der größeren Schüssel. 30 Minuten vor Ende der Ruhezeit den Ofen zusammen mit Topf und Deckel auf 240 °C vorheizen. Wenn der Ofen aufgeheizt ist, den heißen Topf herausnehmen und den Teig in den Topf kippen. Keine Angst, es bleibt nichts kleben. Deckel drauf und bei 220°C ca. 30 Minuten backen. Danach den Deckel abnehmen und das Brot bei ca. 200°C 15 Minuten zuende backen. Fertig.

Auch wenn sich das Rezept vielleicht kompliziert anhört- es ist wirklich super einfach! Einzig das Zeitmanagement sollte man im Auge behalten, aber hierfür gibt es in Monis Fundgrube einen sehr praktischen Zeitplan.

Mein Brot ruht über Nacht, Bilder folgen dann nach Fertigstellung.


Nach langer und reiflicher Überlegung und besonders geschickter Überredungskunst meiner Lieben beginne ich heute eine kleines Experiment. Alles was meine Küche verlässt, oder besser all das, was nennenswert, lecker und veröffentlichungswürdig ist, soll ab heute fein säuberlich dokumentiert werden. Die Seite widme ich meinem Liebsten- als Gedächtnisstütze, damit er nicht vergisst, was es bei uns schon alles gab und was er gerne wieder essen würde….