…und backt: Kleine (vegetarische) Köstlichkeiten

Monatsarchiv: März 2014

 

 

Meine liebe kleine Schwester hatte am Wochenende Geburtstag und eine lange Liste mit Kuchen-Wünschen! Toffifee-Torte, Nusskuchen, Erdbeerkuchen und ihr geliebter Windbeutel-Schwanensee…Natürlich haben wir uns große Mühe gegeben, den Mädchenträumen gerecht zu werden! Ich habe die zweistöckige Toffifee-Torte und den Nusskuchen übernommen, meinen Mama den Erdbeerkuchen und die Winbeutel-Schwänchen.

Der Nusskuchen ist nach dem Geheimrezept meiner Oma gebacken, mit Schokolade überzogen und mit Smarties verziert.

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Die Schwänchen sind aus Brandteig (der dieses Mal ziemlich aufgegangen ist, weshlab die Schwäne auch größer ausgefallen sind…). Für jeden normalen Windbeutel zustäzlich noch einen Schwanenhals spritzen. Die Windbeutel einmal quer und das obere Teil noch mal längs für die Flügel teilen. Auf das Unterteil mit einem Spritzbeutel geschlagene Sahne  geben, die Flügel auflegen und und die Hälse platzieren. Mit Puderzucker und Schokolade verzieren.

Für den See haben wir grüne Götterspeise angerührt, auf einen großen Teller gegeben und trocknen lassen. Die Schwänchen auf den See setzen und mit Zuckerblumen garnieren.

 

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Die zweistöckige Toffifee-Torte habe ich in meiner Sockerkaka Backform von Ikea gebacken.

Toffifee-Torte

Das folgende Rezept hat für beide Formen gereicht, ein kleines bisschen Teig ist noch übrig geblieben, aus dem ich noch ein kleines Herz gebacken habe.

Ihr braucht für die zweistöckige Torte:

Rührteig:

200 g Löffelbiskuits

200 g Haselnüsse, gemahlen

6 Eier, getrennt

300 g Zucker

50 g Mehl

2 TL Backpulver

Füllung:

2 Becher Schlagsahne

2 P. Sahnsteif

45 Toffifees

Verzierung:

2 Becher Schlagsahne

4 EL Kaba

Vanillezucker (n.B.)

Blumen aus Esspapier oder Deko nach Wunsch

 

Für den Rührteig die Löffelbiskuits mit Hilfe eines Nudelholzes zerbröseln. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zucker steif schlagen. Eigelb und restlichen Zucker cremig rühren. Eiweiß unterheben. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit Löffelbiskuitbröseln und Haselnüssen unterheben.

In beide Formen verteilen und bei 180°C 30-40 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für die Füllung Toffifee mit einem Messer klein hacken. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und die Toffifee unterheben. Ich hatte Bio-Sahnesteif und die Sahne wurde wirklich so fest, dass ich keine zusätzlich Gelatine gebraucht habe. Die Toffifeebrösel unterheben.

Nun die Tortenböden jeweils einmal quer halbieren, die Füllung auf dem unteren Boden verteilen, den oberen Boden darauf geben und die kleine Torte auf die große Torte setzen.

Für die Verzierung die Sahne mit dem Kabapulver steifschlagen und die Torte dann mit Sahne und Deko nach Lust und Laune verzieren. Ich habe für meine Variante die beiden Torten erst ganz mit Sahne bestrichen und danach mit einem Spritzbeutel  von unten nach oben kleine Tuffs verziert und mit Dekorblüten von Dr. Oetker garniert.

Toffifee-Torte

Liebe Mimi, ich hoffe du warst zufrieden mit deinen Kuchen 🙂

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Himbeer-Kokos-Muffins

Noch 1 Stunde Zeit, bevor es los geht zur Didacta. Da ich weiß, dass meine liebe Anna direkt aus der Schule kommt und sicherlich nichts gegessen hat, habe ich noch gaaaanz flott ein paar Muffins gebacken. So wird wenigstens der Weg nach Stuttgart kulinarisch überbrückt und versüßt 😉
Wie es nun mal so ist, hatte ich natürlich gerade jetzt keine Eier mehr im Kühlschrank. Macht nichts, geht auch ohne! Normalerweise nehme ich Joghurt, da sauere Sahne und Quark aber offen waren und am besten vor dem Wochenende verbraucht werden müssen, wurde der Joghurt ersetzt. In der Gefriere hatte ich noch einige Himbeeren, die kann man aber natürlich nach Bedarf durch andere Beeren oder ganz anderes Obst austauschen!

Für die schnellen, einfachen und eifreien Muffins habe ich folgende Zutaten verwendet:

200 g Mehl
1 EL Backpulver
100 g Kokosflocken
1 P. Vanillezucker
150 g Zucker (Wers süßer mag: 200 g)
100 g saure Sahne
50 g Quark
150 ml Milch
ca. 120 g Himbeeren (Menge bitte nach Wunsch anpassen…)

Die trockenen Zutaten mischen, die flüssigen Zutaten, die saure Sahne und den Quark dazu geben und mit einer Gabel unterrühren. Zum Schluss die Himbeeren unterheben und bei 180 °C 20 Minuten backen. Am besten lässt man sie noch einige Minuten auskühlen. Fertig.

Himbeer-Kokos-Muffins

Das Rezept ist durch den Austausch von Milch- durch Sojaprodukte auch leicht zu veganisieren.

Undjetztgehts nach Stuttgart!


Grießknödelsuppe

Wahrscheinlich hat mich die Suppenlust gepackt, weil es wieder so kalt geworden ist…Hatten wir in Südtirol noch wunderschöne, sonnige und herrlich warme 25°C und auch in Augsburg letzte Woche wirklich schönes Wetter, hat es gestern doch ernsthaft geschneit :(. Die Kälte hat es wohl mit sich gebracht, dass ich unglaubliche Lust auf Suppe bekommen habe und so gab es heute eine leckere Grießknödelsuppe, natürlich mit selbstgemachter Gemüsebrühe.

Für die leckere Gemüsebrühe braucht ihr:

1/4 Sellerieknolle

1/2 Stange Lauch

2 Karotten

1 1/2 Zwiebeln, mit Schale

1 Knoblauchzehe

2 Lorbeerblätter

einige schwarze Pfefferkörner

1/2 TL getrockneter Thymian

Salz

Das Gemüse grob schneiden (die Zwiebel ungeschält lassen, am besten Bio). In einem Topf Öl erhitzen. Das Gemüse dazu geben und rösten.

 

Gemüsebrühe

Mit 1,5 Liter kaltem Wasser aufgießen und die Gewürze dazu geben. Ich habe die Brühe ca 45 Minuten köcheln lassen. Danach das Gemüse mit Hilfe eines Siebes abseihen, die Brühe natürlich auffangen und zurück in einen Topf geben ;). Dann unbedingt das Gemüse mit einem Löffel über der Brühe ausdrücken- ich bilde mir ein, dass die Brühe, die dabei aufgefangen wird, dem Geschmack seeeehr viel Gutes tut! Danach nochmal mit Salz abschmecken- fertig für die weitere Verwendung. (Übrigens esse ich das ausgequetschte Gemüse immer, ich finds lecker…)

 

Während die Brühe vor sich hin köchelt, kann man den Teig für die Grießknödel machen. Ich habe heute folgende Zutaten verwendet:

40 g Margarine

70 g Weichweizengrieß

1 Ei

Salz

Die Margarine in eine kleine Schüssel geben und mit dem Rührgerät kurz aufschlagen. Erst das Ei, dann den Grieß und das Salz dazu geben und unterrühren. Den Teig 20 Minuten quellen lassen.

Bei mir haben die Nocken super gehalten, aber macht am besten ein Probeklößchen. Wenn es doch zerfällt, noch mehr Grieß unterrühren, dann den Teig aber nochmal ausreichend quellen lassen.

Mit zwei Teelöffeln Nocken abstechen und in die heiße, leicht köchelnde Brühe geben und 20 Minuten ziehen lassen. Ich habe die Suppe vor dem Servieren noch mit Petersilie bestreut.

Grießklösschensuppe

Knödel aus rohem Grieß quellen in der Brühe wirklich sehr stark. Ich habe sie mit Esslöffeln geformt, aber mit Teelöffeln werden sie vermutlich noch ein bisschen netter… Für alle, die nicht wissen, wie man Nocken formt, habe ich hier ein Viedeo verlinkt.

Vielleicht packt euch ja auch die Suppenlust- lieber wär es mir allerdings, wenn das Wetter wieder schön wird 😉

 

 

 


Gestern war mein Kochkurs und meine Kleinen haben tolles Fingerfood gemacht! Gurkeninseln, Tomatensegelboote, Paprika-Kraken, Traubenpinguine, Gurkenkrokodil, Brot-Flundern und Apfelfrösche… Aber schaut selber:

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FIngerfood

 

Tomatensegelboote

 

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Paprika-Krake

Apfelfrösche

Gurkeninseln

Brot-Flundern

Da kann der nächste Kindergeburtstag kommen 🙂


Nussblume

Der Sonntag war, wie immer wieder gern, für Familienbesuch reserviert. Und ein frisch gebackener Zopf versüßt so einen Nachmittag zusätzlich…

Da wir uns nicht einigen konnten, ob gefüllt oder natur, habe ich einfach beides gebacken! Und so entstand ein Nussblume und ein aus zwei Strängen flachgeflochtener Zopf.Ich habe einen direkt geführten Hefeteig aus 1 kg Mehl gemacht und mit diesem Rezept wird der Hefeteig wirklich leicht, luftig und sehr, sehr lecker! Ich habe folgende Zutaten verwendet:

1 kg Mehl

2 TL Salz

500 ml lauwarme Milch

120 g Zucker

1 Würfel Hefe

150 g weiche Butter oder Margarine

2 Eier

Das Mehl in eine große Schüssel geben und das Salz unterrühren. Die Milch in einem Topf lauwarm (!!!!!!! nicht wärmer !!!!!!!!) erhitzen. Die zerbröckelte Hefe und den Zucker dazu geben. Mit dem Handrührgerät in die Milch rühren. Die Eier dazugeben und verrühren. Die Flüssigkeit zum Mehl geben und zusammen mit dem weichen Fett mit den Knethaken des Handrührgerätes unterrühren, bis der Teig glatt und elastisch ist. Mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Ich stelle meinen Hefeteig immer ins Bett: entweder unter die warme Bettdecke oder unter die Wärmedecke 🙂

Wenn der Teig gegangen ist, kann es weiter gehen. Den Teig teilen und die eine Hälfte für den Zopf, die andere Hälfte für die Nussblume verwenden. Natürlich kann man auch nur die Hälfte des Teiges machen, aber meine Mama sagt immer, dass Hefeteig erst ab 1 kg Mehl richtig gut wird!

Für die Nussblume braucht man für die Füllung:

250 g gemahlene Nüsse

120 g Zucker

1/2 TL Zimt

100 ml Sahne

2 EL Kakaopulver

Die Zutaten verrühren und nun dann kanns ans formen gehen- und keine Angst, die Blume ist wirklich nicht allzu kompliziert!!! Ich habe bei Youtube eine Viedeoanleitung für die Blume gefunden- einfach anschauen und losbacken! Im Video wird Pesto verwendet, dieses einfach durch die Nussfüllung ersetzen. Kleiner aber sehr hilfreicher Tipp: Den ersten Boden gleich auf den Boden der Springform setzen und  dann mit dem Füllen, Schneiden und Formen beginnen. So muss die Nussblume nicht mehr „transportiert“ werden! Nur noch den Ring um den Boden und bei 180°C 25-30 Minuten backen. Nach dem Backen mit Puderzuckerguss (Puderzucker mit Milch glatt rühren) bestreichen.

HefeblumeFür den Zopf einfach die andere Hälfte des Teiges nach Belieben formen. Auch hier habe ich einen tolle Anleitung mit vielen verschiedenen Flechtmöglichkeiten (PDF) gefunden.

Hefezopf

Ein ganzes Ei mit einer Prise Salz und Zucker verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen und bei 180°C 30 Minuten backen.  Da es gestern so geregnet hat, hat der Zopf noch einen Regenschutz aus Backpapier bekommen.

Hefezopf

Gutes Gelingen 🙂


Wie bereits angekündig,  gab es dieses Wochenende Südtiroler Spezialitäten, die uns ein bisschen Urlaubsstimmung bis ins Wochenende retten konnten…Heute die Rezepte von Freitag Abend. Es gab Schlutzkrapfen mit Parmesan und brauner Butter und zum Nachtisch Apfelstrudel mit Vanillesoße.

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Für die Schlutzkrapfen braucht man ein bisschen Zeit und Geduld. Aber ich finde, es lohnt sich!

Für den Teig braucht man:

75 g Roggenmehl

175 g Weizenmehl

1 EL Öl

1 großes Ei

Salz

50 ml Wasser

Die Zutaten für den Teig habe ich in der Küchenmaschine mit dem Universalmesser zusammengerührt, auf ein Backbrett gegeben und mit den Händen nochmal kräftig geknetet. In Folie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank geben und ruhen lassen.

In der Zwischenzeit kann man die Füllung vorbereiten. Ich habe hierfür folgende Zuaten verwendet:

300 g Spinat

1 Zwiebel

75 g körniger Frischkäse

1 EL Mehl

4 EL Bergkäse

Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

Den Spinat waschen und in gesalzenem, kochendem Wasser ca. 7 Minuten kochen. Kalt abbrausen, ausdrücken und klein schneiden. Die Zwiebel klein würfeln, in einer Pfanne mit Butter glasig anschwitzen, Spiant dazugeben und kurz mitbraten. Die restlichen Zutaten untermischen und abschmecken.

Da der Nudelteig sehr dünn sein muss, habe ich ihn mit Hilfe meiner Nudelmaschine ausgerollt. Mit dem Nudelholz geht es sicherlich auch, aber ich vermute, dass man ziemlich viel Kraft und Geduld dafür braucht… Aus den Teiplatten mit einem Glas Kreise ausstechen. Auf jede Teigplatte etwas Füllung geben, zu einem Halbkreis zusammenklappen und die Ränder mit einer kleinen Gabel festdrücken.

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Zum Anrichten braucht man noch:

Butter 

Parmesan

Bevor man die Schlutzkrapfen kocht, Butter in einer Pfanne aufschäumen und Parmesan reiben.

Die Schlutzkrapfen habe ich dann einige wenige Minuten in siedendem Salzwasser ziehen lassen. Dann mit einem Schaumlöffel entnehmen. Danach mit der Butter übergießen, mit Parmesan bestreuen und servieren.

Auch was Süßes musste es natürlich sein!

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Als Nachtisch gab es Südtiroler Apfelstrudel, bei uns mit reichlich Vanillesoße.

Lecker! (Auch wenn mir, ehrlich gesagt, Mamas Apfelrahmstrudel noch besser schmeckt :))

Gutes Gelingen!


Lotti testet: Baguette-Blech von Birkmann

Seit einiger Zeit schleiche ich schon um das Baguette-Blech von Birkmann herum und letzte Woche war es so weit: ich habe es mir gekauft. Und da ich so begeistert bin, will ich heute einen kleinen Produkttest schreiben.

Es handelt sich beim Produkt um ein speziell perforiertes Backblech mit Wölbungen, in denen dann die Teigrohlinge gebacken werden. Sie erhalten durch das Blech nicht nur ihre typische Form, sondern auch eine rundherum knusprige Kruste- der Hauptgrund, weshalb mich das Blech so überzeugt hat. Durch die Antihaftbeschichtung bleibt auch nichts kleben. Aus einem Teig aus 500 g Mehl habe ich 2 Baguettes backen können.

Wichtig bei der Zubereitung ist die Verwendung von Wasser. Ich komme aus einer Bäckerfamilie und auch wenn es die Familienbäckerei nach dem Tod meines Opas nicht mehr gibt, bin ich sehr froh, dass das Wissen wenigstens teilweise durch die Generationen weiter gereicht wird. Meiner lieben Mama habe ich mein ganzes Backwissen zu verdanken und so weiß ich natürlich, dass Brot mit Wasser besprüht werden muss, damit der Teig einen Schub bekommt. Für die Kruste stelle ich außerdem eine kleine Auflaufform mit Wasser mit in den Ofen.

Ich habe mich für eine Variante mit Dinkelvollkornmehl entschieden.

Für 2 Baguettes habe ich folgende Zutaten verwendet:

300 g Weizenmehl
200 g Dinkelvollkornmehl
1 P. Trockenhefe
3 EL Olivenöl
1/4 TL Zucker
knapp 1 TL Salz
250 ml Wasser

Die Mehlsorten mit der Trockenhefe, Salz und Zucker verrühren, mit Wasser und Öl verkneten. 1-2 Stunden gehen lassen. Das Volumen des Teiges muss sich deutlich vergrößert haben. Danach den Teig kurz durchkneten. Baguettes formen, in die Form geben und nochmal 30 Mintuen abgedeckt gehen lassen. Den Backofen auf 250°C vorheizen und jetzt die Auflaufform mit Wasser in den Ofen stellen.

Unmittelbar vor dem Backen die Baguettes quer einschneiden. Mit Wasser bepinseln oder besprühen und für 2 Minuten in den Backofen geben.
Die Baguettes erneuert mit Wasser besprühen oder bepinseln und 1 Minute backen. Danach nochmal bepinseln und den Ofen auf 230°C runter schalten. Die Baguettes 30 Minuten backen und dabei 1-2 Mal drehen. Den Ofen nach den 30 Minuten ausschalten und die Broten für 5-10 Minuten im geschlossenen Ofen ruhen lassen. Danach noch 1 Stunden auskühlen lassen.

Ich bin nach erstmaligem Gebrauch wirklich sehr zufrieden mit dem Baguette-Blech.

 

Und zum Baguette gab es zwei leckere Aufstriche: Kräuterquark und Tomaten-Parmesan-Aufstrich.

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Für den Kräuterquark einfach Quark mit Kräutern nach Wahl verrühren und mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Für den Tomaten-Parmesan-Dip braucht man:

150 g Frischkäse

100 g Pesto rosso

50 g geriebener Parmesan

10 Blätter Basilikum, klein geschnitten

Salz und Pfeffer

Die Zutaten verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.

 

Ich freue mich schon jetzt auf den weiteren Einsatz des Baguette-Blechs und ganz besonders auf „normale“ französische Baguettes- ohne Vollkorn und über Nacht geführtem Hefeteig, hmmmm….

 

 

 


Lotti kocht: Vegetarisches Gemüsecurry

Leider ist der Skiurlaub schon wieder vorbei. Südtirol war wunderbar! Perfektes Wetter, perfekte Unterkunft, perfekte Begleitung, perfektes Gesamtpaket! Es war so schön, dass wir für nächstes Jahr gleich wieder reserviert haben. Auch kulinarisch war natürlich einiges geboten: Apfelstrudel, Buchweizentorte, Schlutzkrapfen, Knödel….Lecker! Ich denke, am Wochenende werde ich unsere Urlaubsstimmung in der Küche aufleben lassen…

Heute ein Rezept für ein leckeres und sehr schnelles Gemüsecurry, das auch ohne gekaufter Currypaste toll schmeckt!

1 kleiner Blumenkohl
2 Stangen Lauch
5 Karotten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Dose ungesüßte Kokosmilch (Ich nehme die von Alnatura)
2 TL Currypulver
Kumin
Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer

Den Blumenkohl putzen und in kleine Röschen teilen. Den Lauch in Ringe, die Karotten in Stifte und die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Erdnussöl in einem Wok erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Lauchringe darin andünsten. Karotten und Blumenkohlröschen dazu geben und mitdünsten. Currypulver darüber streuen und kurz mitbraten. Mit Kokosmilch auffüllen und einkochen lassen. Das Gemüse sollte noch Biss haben. Mit den Gewürzen abschmecken.

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Zum Curry hab es Reis. Einfach und lecker!


Lotti backt: Windbeuteltorte mit Waldfrüchten

 

Der Geburtstagsmärz hält an und wie jedes Jahr die Frage: Welche Geburtstagstorte soll ich backen? Dieses Jahr gab es für die liebe Oma meines Liebsten Windbeuteltorte mit Waldbeeren. Da ich ja kein wirklicher Biskuit-Fan bin, habe ich die Torte mit einem Rührkuchenboden gemacht und mich bei der Füllung am Rezept meiner lieben Mama orientiert. So schmeckt sie mir am besten, denn für mich hat sie das ideale Verhältnis von Boden und Creme….

Das Rezept ist für eine 26er Springform gedacht.

Boden:
100 g Butter (oder Margarine)
100 g Zucker + 1 P. Vanillezucker
3 Eier
100 g Mehl
1 P. Backpulver

Füllung:
3 Becher Schmand
3 Becher Schlagsahne
9 EL Gelierzucker
3 P. Sahnesteif
2 Packungen Miniwindbeutel

Außerdem:
Beeren nach Wahl
Tortenguss

Für den Boden Butter, Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen, Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und unter die Ei-Masse heben. In eine Springform geben und bei 180°C 20-25 Minuten backen.

Für die Füllung Schmand mit Gelierzucker verrühren. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und danach unter den Schmand heben, fertig! Dank des Gelierzuckers braucht man keine Gelatine.

Den Boden auskühlen lassen und auf eine Tortenplatte geben. Einen Tortenring um die Torte legen. 1/3 der Füllung auf den Boden geben, die Miniwindbeutel darauf verteilen und mit der restlichen Creme bedecken. Mit den Früchten belegen. Den Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten und über die Früchte geben.

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Die Torte noch einige Zeit im Kühlschrank ruhen lassen und dann genießen.

Sehr lecker und auch für ungeübte Bäcker gelingsicher!!!!


Apfelmuffins

Gestern war Kinderkochkurs und wir haben unheimlich tolle Ravioli mit Tomatensoße und diese leckeren Apfelmuffins gebacken, die uns allen sehr, sehr gut geschmeckt haben! Da habt ihr mal wieder euer Können gezeigt! 🙂

Hier das Rezept für alle, die die leckeren Kleinen auch gerne genießen wollen…

Für 1 Muffinblech (+ 1 Tassenmuffin) braucht man:

250-300 g Äpfel, gewürfelt
Saft einer halben Zitrone
250 g Mehl
3 TL Backpulver
125 g Zucker
1 P. Vanillezucker
80 ml Öl
1 Ei
300 g Naturjoghurt

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Zitronensaft über die Apfelwürfel geben. Das Ei mit einer Gabel verquirrlen und mit dem Joghurt und dem Öl mischen. Die trockenen Zutaten mischen. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und mit einer Gabel verrühren, die Apfelstücke unterheben.

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Den Teig in den Förmchen verteilen und bei 180°C 30 Minuten backen. Vor dem Essen noch kurz auskühlen lassen und danach genießen…