…und backt: Kleine (vegetarische) Köstlichkeiten

Monatsarchiv: April 2014

Vegane Spareribs

Kaum zu glauben, aber dieses Wochenende gab es bei uns Spareribs. Zwar vegan zubereitet, aber geschmeckt haben sie wirklich gar nicht so! Und weil sie soooooo lecker waren, gab sie es gleich an zwei Tagen hintereinander!

Empfohlen hat mir das Rezept meine beste Freundin, mit dem Kommentar, dass die veganen Spareribs so gar nicht vegan geschmeckt haben, sondern so fleischig, dass sie sich fast überwinden musste, weiter zu essen…Genau das richtige für meinen Liebsten, der Fleisch ja sehr gerne mag!

Das Rezept hat meine Freundin auf dem tollen Blog Die Umsteiger gefunden. Für die Zubereitung einfach das Video anschauen…Ich habe statt großer Soja-Steaks einfach kleine verwendet, weil wir davon noch so einige im Haus haben. Die Spareribs schmecken wirklich unglaublich unvegan! Unbedingt ausprobieren!

Dazu gab es Ofenkartoffeln mit Rosmarin und Sour Cream.

Ofenkartoffeln mit Rosmarin

Für die Ofenkartoffeln einfach Karoffeln schälen, halbieren und oben fächerartig einschneiden. Auf ein Blech geben und reichlich Olivenöl darauf verteilen. Mit genug Salz, Pfeffer und getrocknetem Rosmarin würzen und für 35-45 Minuten bei 200°C kross backen.

Für die Sour Cream saure Sahne mit Salz, Pfeffer, viel Knoblauch und einigen Sprizern Zitronensaft abschmecken.

Vegane Spareribs

LECKER!!!!!!


Momentan gibt es ja überall frischen Bärlauch- natürlich auch bei uns, nämlich Bärlauchbutter auf warmer Focaccia mit getrockneten Tomaten. Sehr, sehr lecker!

Bärlauchbutter

Für meine Bärlauchbutter habe ich folgende Zutaten verwendet:

250 g weiche Butter

100 g Bärlauch

Saft einer halben Zitrone

Salz und Pfeffer

eine Prise Zucker

Den Bärlauch waschen und klein schneiden. Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und solange zerkleinern (lassen), bis sich alles vermengt hat. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken!

Und das ganze gab es auf einer leckeren, warmen Focaccia, die auch ganz einfach und schnell zusammengerührt ist! Dafür braucht ihr:

300 g Dinkelmehl

200 g Weizenmehl

1/2 Würfel Hefe

eine Prise Zucker

450 ml lauwarmes Wasser

1 1/2 TL Salz

2 EL Olivenöl

10 getrocknete Tomaten

Die getrockneten Tomaten in dünne Streifen schneiden. Die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen. Alle Zutaten mit einem Löffel zusammenrühren. Den Teig mit feuchten Händen auf ein Backblech streichen und 30 Minuten gehen lassen. 20 Minuten bei 220°C backen. Noch warm mit Olivenöl bepinseln und mit Salz bestreuen.

Focaccia mit getrockneten Tomaten

Ich hoffe, es schmeckt euch genau so gut wie uns 🙂

 


Lotti backt: Schmandkuchen mit Mandarinen

Für die Osterfeiertage habe ich einen Schmandkuchen mit Mandarinen gebacken. Ein sehr einfaches und schnelles Rezept, das trotzdem unglaublich lecker schmeckt! Den wirds in Zukunft sicherlich öfters geben…

Für eine Springform braucht man:

Mürbeteig:
65 g Butter
65 g Zucker
150 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
1 Ei

Guss:
500 ml Milch
2 P. Vanille-Puddigpulver
4 Becher Schmand
200 g Zucker
2 Dosen Mandarinen

Für den Mürbeteig die Zutaten zusammen kneten und in die Springform drücken. Auch am Rand hochziehen.
Das Puddingpulver mit etwas Milch anrühren, dann die restliche Milch, den Schmand und den Zucker unterrühren. Mandarinen abtropfen lassen und unter die Masse heben. Die Füllung in die Springform geben und bei 180°C 65 Minuten backen.

Leichter, cremiger und unglaublich leckerer Schmandkuchen, der für Käsekuchenfans nur zu empfehlen ist!


Zopf

Heute noch die Bilder meiner Osterbäckerei…

Verteilt wurde das Gebäck auf die Familie und zusammen waren es zwei Zöpfe, zwei Häschen und zwei Lämmchen sowie einen Schmandkuchen, der so lecker war, dass ich ihn auf alle Fälle wieder machen werde!!!

Die Zöpfe habe ich nach meinem Rezept  gebacken. Wie immer ist der Teig super aufgegangen und war einfach perfekt. Das Rezept ist wirklich 100% gelingsicher!

Hier mein Zopf aus sechs Strängen:

Hefezopf

Und hier mein hochgeflochtener, fünfteiliger Zopf, schon verschenkfertig verpackt:

Zopf

(Hier gibts die Flechtanleitungen).

Dieses Jahr gab es zwei Osterlämmer und zwei gebackene Osterhasen. Die erste Fuhre wurden Kokoslämmchen und -häschen, die nächste Ladung dann Nuss-Schokoladen-Lämmchen und -häschen.

Osterlamm Kokoskuchen

Für den Kokoskuchen (der bei mir für genau 2 Förmchen gereicht hat) braucht man:

4 Eier

120 g weiche Butter

200 g Zucker

200 g Kokosraspeln

100 g Mehl

125 ml Milch

eine Prise Salz

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit der Hälfte des Zucker steif schlagen. Butter und Zucker schaumig schlagen und Eigelbe einzeln unterrühren. Die trockenen Zutaten mischen und abwechselnd mit Milch unterrühren. Das Eiweiß unterheben.

Bei 175 °C  25-30 Minuten backen.

Ganz nach Belieben verzieren!

 

Die Nuss-Lämmchen sind aus meinem allerliebsten Nusskuchenrezept, das ich heute endlich lüfte…

Gebackener Osterhase

Auch der Nusskuchenteig hat genau für zwei Förmchen gereicht:

5 Eier

150 g Zucker

200 g Haselnüsse

4 EL Kaba

2 EL Mehl

2 TL Backpulver

1/2 TL Zimt

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, die restlichen Zutaten unterrühren. Bei 175 °C 25-30 Minuten backen.

Der perfekte Nusskuchen, der einige Tage frisch bleibt und einfach nur super lecker schmeckt! Unbedingt mal ausprobieren!

Nach Belieben verzieren 🙂

 

Morgen gibt es dann das Rezept für den unglaublich leckeren Schmandkuchen mit Mandarinen…Mmmmmmmhh.

 

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne und erholsame Ostertage!

 


Ich wünsche euch allen frohe Ostern und ganz erholsame Feiertage!

Dieses Jahr gibt es für meine Lieben kleine Osterhasenkekse. Meine Mama hat mir nämlich vor einiger Zeit ganz süße Hasen-Ausstechformen geschenkt und diese mussten natürlich für Ostern benutzt werden.

Osterkekse

Die süßen Häschen sind aus einem Schoko-Mürbeteig gebacken und mit Zuckerguss verziert.

OsterkekseFür den Teig braucht ihr:

100 g Butter

75 g Zucker

1 P. Vanillezucker

35 g Kakaopulver

250 g Mehl

1 Ei

1 EL Nutella

Aus den Zutaten einen Teig kneten und im Kühlschrank ruhen lassen. Ausrollen, ausstechen und bei 180°C 8-10 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Zuckerguss und Zuckerperlen verzieren.

Osterkekse

Meine Häschen haben noch eine kleine Verpackung bekommen. Einfach ein Cellophantütchen füllen und oben einschlagen. Eine Papiermanschette zuschneiden und mit einem Tacker befestigen. Nach Belieben bestempeln oder verzieren 🙂

Plätzchen-Tüte

 

Frohe Ostern!!!


Laut Aussage meines Schatzes gab es bei uns das beste Baguette der Welt 🙂

Perfektes Baguette

Dabei schien es erst so, als würde alles wirklich schief gehen. Mein immer noch geliebtes Baguette Blech wurde endlich mit einem kalt geführten Hefeteig probiert. Nachdem ich den Teig angerührt hatte und morgens in freudiger Erwartung auf den Dachboden gegangen bin, um meine Baguettes frisch fürs Frühstück zu backen, hab ich voller Entsetzen einen flachen und zusammengefallen Teig vorgefunden….Ich vermute, er ist „übergangen“ und danach eingefallen. Natülich habe ich mich nicht entmutigen lassen (was auch der Tatsache geschuldet war, dass wir kein Brot im Haus hatten) und trotzdem gebacken. Der Teig war sehr flüssig, trotzdem hab ich ihn irgendwie aufs Blech bekommen. Als er im Ofen war, wurden die Baguettes von Minute zu Minute vielversprechender. Und als sie dann den Ofen verlassen durften waren sie eigentlich perfekt! Und geschmacklich wirklich bisher ungeschlagen!

Angerührt hatte ich für 2 Baguettes folgende Zutaten:

400 g Weizenmehl

1 1/2 TL Salz

1/4 TL Trockenhefe

eine Prise Zucker

320 ml Wasser

Salzwasser

Salz, Hefe und Zucker unter das Mehl mischen. Wasser dazugeben und mit einem Löffel verrühren, bis sich alles verbunden hat.

Den Teig über Nacht (12-16 Stunden) an einem kühlen Ort oder im Kühlschrank gehen lassen.

Den Teig am nächsten Tag nicht mehr kneten, sondern Baguettes formen und am besten in einem Baguette-Blech bei 220°C backen. Davor und währenddessen mit Salzwasser bepinseln (wie und wann ich es mache habe ich hier erklärt, allerdings bei diesem Rezept nur die Oberseite des Baguettes).Bei mir waren die Bageuttes nach 12 Minuten perfekt.

Dazu gab es einen sehr leckeren Frühlingsquark.

Frühlingsquark mit Radieschen Für den Frühlingsquark braucht ihr:

250 g Quark

einige Löffel Joghurt

3 Lauchzwiebln

10 Radieschen

Salz, Pfeffer

Quark mit Joghurt glatt rühren. Lauchzwiebel in Ringe, Radieschen in Würfelchen schneiden. Alles verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Ein sehr leckeres Frühlingsfrühstück!

 


Lotti kocht: Grünkernburger

Schon seit einiger Zeit habe ich Grünkern zuhause, der schon länger auf eine Verarbeitung gewartet hat…Da ich zu Weihnachten von meinem Schatz meine geliebte Flockenquetsche bzw. Schrotmühle bekommen habe, konnte ich mich endlich an den Grünkern wagen, für die Bratlinge braucht man nämlich Grünkernschrot- dank meiner Mühle kein Problem mehr. Grünkernbratlinge habe ich davor noch nie gegessen, bin vom Geschmack sehr begeistert! Die Konsitenz der Bratlinge waren mir beim ersten Versuch noch zu weich, darum beim nächsten Mal noch frisch gequetschte Haferflocken drunter gemischt und so waren sie mir lieber!

Für 2 Personen brauch ich:

100 g Grünkernschrot

450 ml Gemüsebrühe

50 g kernige Haferflocken

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe (nach Belieben)

1 Ei

50 g geriebener Käse

Semmelbrösel

Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Den Grünkern schroten und in der Gemüsebrühe aufkochen lassen. Nach dem Aufkochen vom Herd nehmen. Haferflocken unterrühren und 20 Minuten quellen lassen. Zwiebel würfeln, Knoblauch pressen, Käse reiben und zum gequellten Grünkern geben. Soviel Semmelbrösel dazu geben, dass eine gebundene Masse entsteht. Mit Gewürzen abschmecken.

Aus der Masse ganz flache Bratlinge formen und in in einer Pfanne braten. Mir schmecken die Bratlinge umso besser, je flacher sie geformt sind. Die Masse ist nicht sonderlich stabil, darum vor dem Wenden eine Seite kräftig anbraten lassen!

Zu den Bratlingen gab es Salat. Uns hats sehr gut geschmeckt 🙂


Osterlamm

Nächstes Wochenende ist schon Ostern. Dann heißt es wieder: Die Lämmer-Herde muss gebacken werden.. Wenn meine Mama und ich unsere Lämmer zusammen zählen, kommen wir jedes Jahr auf eine große Herde von mindestens 10 Lämmern, einem Widder und einem Häschen. Ich backe dieses Jahr wieder mein geliebtes „Lemmi“. Die Form von Kaiser (hier)  habe ich vor 2 Jahren gesehen und mich sofort in sie verliebt! Unglaublich süß!!!! Als Anregung für alle, die sich diese Woche auch der Osterbäckerei widmen, heute eins meiner Lemmis vom letzten Jahr.

Das Bild zeigt das ganz klassische Lämmchen im Kokosmantel.

Für ein Lemmi (und eventuell noch ein kleines Lämmchen) braucht man:

2 Eier, getrennt

1 Prise Salz

120 g Puderzucker

120 g Butter

1 P. Vanillezucker

Saft einer halben Zitrone

100 g Mehl

60 g geriebene Mandeln

1/2 TL Backpulver

Butter und Semmelbrösel für die Form

Für die Verzierung:

Glasur aus Zitronensaft und Puderzucker

Kokosraspeln

Sehr wenig geschmolzene Schokolade

Schokodrops

Bändchen und Fähnchen

Die Eier trennen. Eiweiß mit Salz und der Hälfte des Zuckers steif schlagen. Eigelb mit restlichem Zucker, Butter, Vanillezucker schaumig schlagen.Zitronensaft unterrühren. Mehl, Backpulver und Mandeln vermischen, dazu rühren. Dann den Eischnee unterheben.

Die Lammform sehr gut mit Butter ausfetten und mit Bröseln ausstreuen. Beim Lemmi unbedingt die Ohren ganz gründlich vorbereiten…

Den Teig einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen 30 – 45 Minuten backen.

Nach dem Backen in ein feuchtes Tuch wickeln, nach ca. 10 Minuten vorsichtig aus der Form lösen und erkalten lassen.

Das Lemmi dann nach Belieben verzieren. Auf dem Bild seht ihr meine liebste Variante, mit Zirtonenglasur und Kokosraspeln: Einfach Körper, Ohren und die Oberseite des Köpfchens mit Glasur bestreichen und auf den feuchten Guss die Kokosraspeln streuen. Die Augen habe ich aus einem Klecks Glasur und einem Schokodrop geformt, das Schnäuzchen aus geschmolzener Schokolade. Mein Lemmi hat noch ein Haarchleifchen aus Zuckerherzen, ein Schleifchen für den Hals und für die Osternacht noch eine Fahne bekommen.

OsterlammViel Spaß beim Nachbacken 🙂


Griechische Pilze

Heute ein seeeeeeeeeehr leckeres Rezept meiner Griechischen Champignons. Gibt es bei uns immer wieder gerne, mal als Vorspeise, mal als Hauptgang mit Brot. Super schnell, super einfach und es schmeckt immer 🙂

GANZ WICHTIG: Die Mengenangaben der Zutaten sind nur Richtwerte! Das Gericht gibt es bei uns immer je nach Verfügbarkeit der einzelnen Komponenten…

Ihr brauch (in variablen Mengen):

500 g Champignons

1 P. Feta

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

10 Pepperoni (eingelegt)

Olivenöl

Salz, Pfeffer

Kräuter der Provence

Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln, Zwiebeln und Pepperoni in Ringe und Feta in Würfel schneiden. Knoblauch pressen. Alle Zutaten in eine Auflaufform geben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Einige Spritzer Olivenöl darüber geben und bei 200°C 15-25 Minuten backen (einige Male umrrühren).

FERTIG 🙂

Dazu leckeres Fladenbrot, Baguette oder Ciabatta.

 

 


Amerikaner

Am Wochenende hatte unsere liebe Freundin Geburtstag und einen besonderen Wunsch: Bitte bunt und mit Zucker, vielleicht der Blumenkuchen… Natürlich bin ich auf diese Wünsche sehr gerne eingegangen und so habe ich mich am Samstag ans Werk gemacht und Amerikaner gebacken. Bunt, mit Zucker und dazu klein und handlich- für das Grillfest also genau richtig…

Die eine Hälfte der Amerikaner gab es mit Zuckerguss und Zuckerperlen und -herzen, die andere mit Schokolade und Smarties.

Amerikaner

Für die Amerikaner braucht man:

100 g Butter oder Margarine

100 g Zucker

2 Eier

1 P. Vanillezucker

250 g Mehl

3 TL Backpulver

1 P. Puddingpulver

etwas Milch

1 Prise Salz

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Erst die Eier einzeln, dann die gemischten, trockene Zutaten unterrühren. So viel Milch dazugeben, bis ein cremiger Teig entsteht.

Ich fülle den Teig in einen Einwegspritzbeutel und spritze kleine Tuffs auf das Backblech. Die Spitzen, die entstehen, runde ich mit angefeuchteten Fingern ab. Die Amerikaner bei 200°C 8 MInuten backen.

Nach dem Auskühlen mit Schokolade und Zuckerguss bestreichen und nach Lust und Laune verzieren…

Amerikaner

Auch den Blumenkuchen, den ich hier für den Geburtstag meiner Schwester gebacken habe, gab es am Samstag. Allerdings nicht nach dem Rezept meiner Oma, sondern nach meinem liebsten Nusskuchenrezept, das ich euch das nächste Mal verrate…

Blumenkuchen