…und backt: Kleine (vegetarische) Köstlichkeiten

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Wenn es draußen Hochsommer wird und die Außentemperatur zwischen 35° und 38° liegt, ist ja eigentlich wunderschön- außer, man wohnt in einer Dachgeschosswohnung, in der es mindestens 45° hat und man eigentlich 15 Gäste zur Geburtstagsfeier eingeladen wollte…

Meine Geburtstagsfeier musste also spontan verlegt werden. Glücklicherweise haben wir in Augsburg einen wunderschönen Biergarten, in den man, ganz nach Münchner Tradition, sein eigenes Essen mitbringen kann…

Geplant war der Biergartenbesuch ab 15 Uhr- und Essen sollte es natürlich durchgehend bis in die Abendstunden geben. zusätzlich sollte das Essen den ganzen Tag ohne Kühlung auskommen und am besten ohne Besteck und größeren Aufwand gegessen werden können!

Nach einem Abend voller Kopfzerbrechen war auch morgens beim Einkauf noch nicht so ganz klar, was es denn eigentlich geben sollte- aber als ich dann angefangen habe, kamen die Ideen nur so von selbst ;). Und so durften sich meine Gäste über eine kleine Auswahl an salzigen und süßen Gebäcken freuen, die ganz ohne Kühlung auskamen und so nicht nur ideale Rezepte für den Biergarten sind, sondern auch wunderbar für ein Picknick geeignet wären.

So gab es Sauerkrautsemmel, Lauchschnecken, Kräuterhörnchen, Zwiebelkuchen-Feta-Muffins, Pizza-Snacks, Käsemuffins und als Nachtisch Quark-Beeren-Muffins und Brownies. Eine Auswahl der salzigen Rezepte, die es im Biergarten gab, möchte ich euch heute zeigen.

 

Vegetarische Sauerkrautsemmel- der perfekte Begleiter zum Bier!

 

Sauerkrautsemmel

Für ein Blech Sauerkrautbrötchen braucht ihr:

500 g Mehl

ca 300 ml Milch (je nach Konsistenz)

1 Würfel Hefe

eine Prise Zucker

eine Prise Salz

1 TL Salz

125 g weiche Butter

5 getrocknete Tomaten, sehr fein zerhackt

1 große Zwiebel, gewürfelt

ca 250 g Sauerkraut, klein geschnitten

2 TL Kümmel

Die Milch lauwarm erhitzen. Die Hefe mit dem Zucker in der Hälfte der Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel und eine Mulde hinein drücken. Dort die aufgelöste Hefe mit ein wenig Mehl vermischen. 10 Minuten gehen lassen. Danach das Salz unter das Mehl mischen, die Butter und die restliche Milch dazu geben und alles mit dem Knethaken des Rührgerätes vermischen. Den Teig 40 Minuten gehen lassen.

Danach die getrockneten Tomaten, die Zwiebel, das Sauerkraut und den Kümmel unterkneten. Aus dem Teig kleine Brötchen formen für 15 Minuten gehen lassen. Dann bei 200°C 20-30 Minuten backen.

 

Käsemuffins- schnell gemacht

Käsemuffins

Die folgende Mengenangabe reicht für ein Muffinblech, also 12 Muffins. Das Blech unbedingt sehr gut fetten!

Ihr braucht:

250 g Mehl

1 P. Backpulver

200 ml Milch

1 TL Salz

200 g geriebener Käse (Gouda oder Bergkäse)

1 Zwiebel, fein gehackt

Sonnenblumenkerne

Sesam

Die Zutaten einfach in eine Schüssel geben und mit den Fingern zu einem Teig vermengen. Den Teig in ein sehr gut gefettetes Muffinblech geben und die Muffins mit Sesam und Sonnenblumenkernen bestreuen.

Bei 180°C 25-30 Minuten backen.

 

Pizza-Snack-Bällchen- Der Klassiker als Fingerfood

Pizza-Fingerfood

Die Pizza-Bällchen sind sehr variationsreich, denn die Zutaten sind ganz nach Geschmack abwandelbar. Bei mir gab es natürlich eine vegetarische Variante!

Für zwei Bleche des Fingerfoods braucht ihr:

300 g Mehl

250 g Quark

1 P. Backpulver

8 EL Milch

6 EL Öl

1 TL Zucker

1 EL Salz

200 g geriebener Käse

1 Zwiebel, gewürfelt

1 Paprika, klein gewürfelt

1 EL Pizzagewürz

Mehl mit Backpulver mischen. Mit Quark, Milch, Öl, Zucker und Salz verkneten. Danach die restlichen Zutaten unterkneten. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Bei 180°C 30-40 Minuten backen.

 

Vegetarische Lauchschnecken

Lauchschnecken

Die leckeren Lauchschnecken gab es in einer anderen Variation bei uns auch schon zum Brunch. Für den Geburtstag habe ich einfach den Hefeteig aufgeteilt- eine Häfte habe ich für die Lauchschnecken, die andere Hälfte für die Kräuterhörnchen genommen, so spart man sich nicht nur Arbeit, sondern auch Zeit 🙂

Für den Hefeteig braucht ihr:

750 g Mehl

1 1/2 Würfel Hefe

3 TL Zucker

ca 300 ml lauwarme Milch (je nach Konsistenz)

100 g Butter

1 1/2 TL Salz

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde machen. Die Hefe in der Hälfte der Milch mit dem Zucker verrühren. In die Mulde geben und mit etwas Mehl verrühren. Den Vorteig 15 Minuten gehen lassen. Danach die restliche Milch, die Butter und das Salz dazugeben und mit dem Knethaken des Rührgerätes verkneten. Den Teig 40 Minuten gehen lassen.

Für die Füllung der Lauchschnecken braucht ihr:

1-2 Stangen Lauch

1 Becher Schmand

100 g geriebener Käse

Salz und Pfeffer

Den Lauch in der Küchenmaschine in sehr feine Ringe hobeln.

Die Hälfte des Hefeteigs zu einem Rechteck ausrollen. Mit Schmand bestreichen, den Lauch und den Käse darauf verteilen und würzen. Von der langen Seite her aufrollen und mit einem scharfen Messer Scheiben abschneiden. Die Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180°C 20-30 Minuten backen.

 

Kräuterhörnchen

Kräuterhörnchen

 

Für die Kräuterhörnchen habe ich die andere Hälfte des Hefeteigs genommen. Wer keine Zeit für Hefeteig hat, kann diesen durch einen Quark-Öl-Teig ersetzen!

Für die Füllung braucht ihr:

1 P. Frischkäse

2 kleine rote Zwiebeln, fein gewürfelt

100-150 g geriebener Bergkäse

gemischte Kräuter

Salz und Pfeffer

1 Ei & 3 EL Milch

Für die Hörnchen den Hefeteig zu einem Kreis ausrollen. Den Teig mit Frischkäse bestreichen, mit Zwiebeln, Kräutern und Bergkäse bestreuen. Den Kreis in gleichgroße Tortenstücke teilen und von der Längsseite zur Mitte hin zu Hörnchen aufrollen. Das Ei mit Milch verquirlen und die Hörnchen damit bestreichen. Bei 180°C 20-30 Miunten backen.

 

Danke an alle Beteiligten für den tollen Tag :*


Lotti backt: Zucchini-Quiche

Heute gab es eine Zucchini-Tarte, bei der alle kleinen Reste, die noch so im Kühlschrank waren, verbraucht wurden. 1 Zucchini, 1 Paprika, ein bisschen Quark, 2 Eier…Daraus wurde diese leckere Quiche, die durch die Verwendung der Küchenmaschine wirklich sehr schnell zusammengebastelt war…

Teig:

250 g Mehl

2 TL Backpulver

125 g Quark

50 ml Milch

50 ml Öl

½ TL Salz

Füllung:

1 Zucchini

2 Zwiebeln

1 Paprikaschote

Guss:

2 Eier + 1 Ei (Oder wie bei mir heute: 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser)

6 EL Milch

2 EL Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat, Kräuter der Provence

100 g geriebener Gouda

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und erst mit den Knethaken des Handrührgerätes verrühren, dann mit den Händen zu einem Teig kneten. Diesen direkt in eine Tarteform geben und mit den Fingern in der Form verteilen, dabei am Rand hochziehen.

Zuerst die Zwiebel in der Küchenmaschine mit dem Messer klein hacken, danach die Zucchini dazu raspeln (das geht natürlich auch ohne Küchenmaschine, braucht allerdings mehr Zeit…). Die Paprikaschote klein würfeln, das Gemüse mischen und auf den Boden geben.

Für den Guss die Eier, Milch, Mehl und Gewürze miteinander verrühren. Ich habe nur noch 2 Eier im Kühlschrank gehabt, darum wurde aus dem dritten Ei ein klassischer Eierersatz: 1 EL Sojamehl +2 EL Wasser. Den Guss auf der Tarte verteilen und danach mit Käse bestreuen.

Bei 175°C 40-45 Minuten backen.

Dazu noch ein kleiner Salat und ein kleines Gläschen Wein- lecker!


Zum Geburtstag meines allerliebsten Stiefpapas habe ich die Zubereitung Vorspeisen übernommen. Nachdem das Fingerfood für den Kindergeburtstag, das ich mit meinem Kochkurs fleißig gemacht, so eine Begeisterung hervorgerufen hat, sollte es nun für den Geburtstag vegetarisches Fingerfood geben- natürlich in der „Erwachsenenversion“.  Außerdem finde ich es immer am gemütlichsten,  kleine Kleinigkeiten zu haben, die man den ganzen Abend über essen kann, ob zum Aperitiv, als Vorspeise oder auch noch als Snack nach dem Essen zu Wein oder Bier. Genau so haben wir es dann auch gemacht, denn das Fingerfood-Buffet haben wir einfach auf dem Esstisch aufgebaut und wirklich den ganzen Abend über davon gegessen 🙂

Wie es manchmal so ist, habe ich leider, leider vor lauter Stress vergessen, Fotos  vom aufgebauten „Buffet“ zu machen 😦 Aber die einzelnen Komponenten habe ich zum Glück noch festgehalten!

Es gab Gugls, dieses Mal zwei herzhafte Versionen, Galettes mit Tomate und Zucchini und noch kleine Tartelettes mit Tomate und Mozzarella- alles war sehr lecker und wird sicherlich wieder gemacht. Inspirationen für Galettes und Gugls hab ich bei der Tortentante gefunden, ich war ja bereits für den Marmorkuchen beim Stöbern auf ihrem Blog…

 

Herzhafte Paprika-Gugls

Paprika-Gugls

Zutaten für ca 45 Gugls:

1 rote Paprika

2 mittelgroße Zwiebeln

100 g Käse

50 g Butter

2 Eier

200 g Mehl

120 ml Milch

Salz, Pfeffer und eine Messerpitze geräuchtertes Paprikapulver

Paprika und Zwiebeln in der Küchenmaschine ganz fein zerkleinern oder pürieren. Käse reiben. Butter mit Eiern schaumig schlagen und abwechselnd Mehl und Milch unterrühren. Paprika, Zwiebeln und Käse unterrühren und mit Gewürzen abschmecken.

Ich befülle die Guglform immer mit einem Spritzbeutel, dessen Ecke ich abschneide. Die Form also füllen und bei 190°C 15 Minuten backen. Fürs Vorspeisen-Buffet gabs die Gugls kalt- haben natürlich auch warm sehr lecker geschmeckt 🙂

 

 

Tomaten-Käse-Gugls

Tomaten-Parmesan-Gugls

 

Zutaten für ca 45 Gugls:

100 ml Milch

50 ml Öl

2 Eier

100 g Quark

1 TL Salz (nach Geschmack)

Peffer

eine Prise granulierter Knoblauch

100 g geriebener Gouda

1 TL Kräuter der Provence

2 EL Röstzwiebeln

150 g Mehl

1 TL Backpulver

75 g eingelegte, getrocknete Tomaten

Tomaten fein hacken. Milch, Öl, Eier, Quark und Gewürze verrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Käse reiben und mit den Tomaten unterheben. In die Guglform geben und bei 180°C 15 Minuten backen.

Auch diese Gugls schmecken warm und kalt!

 

Galette von Tomate und Zucchini

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Zutaten für 2 Galettes:

Teig:

220 g Mehl

120 g weiche Butter

65 g Schmand

2 EL Zitronensaft

70 ml Wasser

Füllung:

135 g Schmand

100 g Quark

40 g geriebener Parmesan

60 g geriebener Gouda

2 Eier

ca 10 Stiele Basilikum

1 TL Kräuter der Provence

Salz, Pfeffer und eine Prise granulierter Knoblauch

2 kleine Zucchini

300-400 g Tomaten

Die Zutaten für den Teig mit den Knethaken des Rührgerätes verrühren und im Kühlschrank mind. 1 Stunde ruhen lassen.

Tomaten und Zucchini in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese halbieren. Basilikum hacken und mit den restlichen Zutaten der Füllung vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken.

Ich habe den Teig geteilt und die Galettes einzeln gebacken.

Die Hälfte des Teiges auf einem Backpapier zu einem Kreis ausrollen- der Teig ist ziemlich klebrig, also Mehl verwenden. Die Hälfte der Füllung auf dem Teig verteilen und dabei einen Rand frei lassen:

Galettes mit Zucchini und Tomate

Die Tomaten und Zucchinischeiben fächerförmig auf der Füllung verteilen. Salzen und pfeffern. Danach den Rand vorsichtig über das Gemüse falten.

Galette mit Tomaten und Zucchini

Die Galettes bei 190°C 40 Minuten backen.

Schmecken warm und kalt. Als Fingerfood für das Vorspeisen-Buffet habe ich die Galettes einfach in 16 dünne Stücke geteilt. Lecker!!!!

 

Tartelettes Caprese

Tartelettes Caprese

Für 8 kleine Tartelettes braucht man:

Teig:

7 Stiele Basilikum

150 g Butter

300 g Mehl

1 Ei

3 EL kaltes Wasser

Salz

Füllung:

3 Packungen Mini-Mozzarella-Kugeln

600 g Kirschtomaten

4 Eier

200 g Schlagsahne

Pfeffer, Salz und Muskatnuss

Basilikum fein hacken. Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbteig zusammenkneten. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens 30 Minuten kühlen.

Den Teig danach in 8 Teile teilen und Kreise ausrollen, die etwas größer als die Förmchen sind. Die gefetteten Tartelettes-Förmchen mit dem Teig auskleiden. Eier und Schlagsahne verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Kirschtomaten und Mozzarellakugeln gleichmäßig in den Förmchen verteilen und mit dem Eierguss begießen. Bei 175°C ca 25 Minuten backen. Wenn ihr, wie ich, Tartelettes-Förmchen mit Lift-Off-Boden habt, dann schiebt unter die Förmchen lieber ein Backblech mit Backpapier- wenn nämlich Füllung ausläuft, versaut ihr euch nicht den ganzen Backofen!

Die Tartelettes schmecken auch warm und kalt 🙂 Für das Fingerfood-Buffet einfach vierteln und nach Belieben noch mit frischen Basilikumstreifen verzieren.

 

Die Vorspeisen waren sehr lecker und das als vegetarisches Fingerfood-Buffet den ganzen Abend ein Genuss 🙂

 


Knoblauchknoten

Auch noch vom Freitag ein Rezept, das ich schon lange ausprobieren wollte und vermutlich auch wieder machen werde: Knoblauchknoten, die am besten lauwarm schmecken!

Gefunden habe ich das Rezept hier. Die Hefe habe ich durch Trockenhefe ausgetauscht. Eine fluffig weiche Beilage und durch die Form mal was anderes auf dem Teller..

Für 8 Knoten braucht man:

450 g Mehl
3 EL Kartoffelpüreepulver
1 P. Trockenhefe
1 EL Zucker
1 1/2 TL Salz
2 EL Olivenöl
100 ml Milch
150 ml Wasser

Glasur:
2 Knoblauchzehen, gepresst
50 g Butter
etwas Salz
Getrocknete Kräuter (n.B.)

Milch und Wasser mischen und leicht erwärmen. Etwas Flüssigkeit in ein Schüsselchen geben und die Hefe und den Zucker darin anrühren.
Mehl, Kartoffelpüreepulver und Salz mischen, die angerührte Hefe kurz unterrühren und danach die restliche Flüssigkeit und das Öl unterkneten.
Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (er sollte sein Volumen deutlich vergrößert haben).
Danach in 8 Teile teilen. Aus jedem Teil einen gleichmäßigen Strang formen, der so lang sein sollte, das man mittig einen Knoten machen kann. Den Knoten knoten. Ein Ende von oben um den Knoten, das andere von unten herum schlingen und in die Mitte drücken (->Am besten das Bild anschauen und nachformen….). Die Knoten auf ein Backblech geben und nochmals 45 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Butter schmelzen, Knoblauch und Salz zugeben.

Die Knoten nach Ende der Backzeit (sie sind relativ hell) noch heiß mit der Butter bestreichen und mit getrockneten Kräutern bestreuen.

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Das Rezept wirkt lang, aber eigentlich sind die Knoten ganz leicht gemacht- also ausprobieren 🙂


Vorspeisen am Freitag

Da am Freitag mehr Freunde als erst gedacht kamen, hat mich die Panik gepackt, dass das Chilli vielleicht nicht reichen könnte. Darum habe ich noch schnell eine kleine Vorspeisen gemacht: Pestoschnecken

Die Pestoschnecken sind super schnell und wirklich lecker!

Für 8 Personen braucht man:

2 Packungen Blätterteig (Kühlregal)
1 Glas rotes Pesto
Parmesan
n.B. Rucola

Den Blätterteig aufrollen, mit Pesto bestreichen und mit Parmesan bestreuen. Nach Belieben noch Rucola darauf geben und von den schmalen Seiten her aufrollen. In Scheiben schneiden und auf ein Backblech geben. Die Schnittflächen mit Parmesan bestreuen und bei 180°C 20-30 Minuten backen.

Da mit gekauftes grünes Pesto überhaupt nicht schmeckt, gibt es bei uns die Schnecken mit rotem Pesto- aber natürlich kann hier frei ausgetauscht werden.

Die Schnecken schmecken noch lauwarm am besten und sind ein toller Snack zu Wein oder Bier,  aber eben auch eine schnelle kleine Vorspeise.


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Rosenkohl- ich liebe ihn. Und nicht nur als Beilage, sondern auch als Hauptgericht! Am Wochenende gab es diese leckere Rosenkohl-Tarte mit Mandelmürbteig. Besonders praktisch ist, dass sie sowohl warm als auch kalt sehr gut schmeckt. So hatten wir nicht nur am Samstag Abend was davon, sondern am Sonntag gleich noch ein sehr schnelles Mittagessen.

Mandelmürbeteig

125 g Margarine

250 g Dinkelvollkornmehl

1 Ei

50 g geriebene Mandeln

1/2 TL Salz

Füllung

750 g Rosenkohl

150 g geriebener Gouda

1 Becher Creme fraiche

3 Eier

1 TL Senf

Salz und Pfeffer

Die Zutaten für den Mandelmürbeteig verkneten und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Rosenkohl putzen und für 10 Minuten im (sehr gut) gesalzenem Wasser vorgaren und abgießen.

Creme fraiche, Käse, Eier und Senf verrühren und die Füllung kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Mandelmürbeteig in einer Tarteform (oder Springform) auslegen und den Rand hochziehen. Rosenkohl in der Form verteilen und mit dem Guss auffüllen. Nach Belieben noch mit Mandelblättchen bestreuen. Bei 180°C 40 Minuten backen.

Mit einem kleinen Salat warm oder kalt servieren und genießen!


Mein (nachgeholter) Valetntisgruß: Herz-Faltenbrot

Da ich die ganze Woche in Stuttgart war und mich dort verwöhnen lassen habe, konnte ich meinem Lieben erst am Samstag ein kleines Valentinsgeschenk backen: Ein Faltenbrot in Herzform, gebacken in meinem Le Creuset-Herz…Dazu gab es sein geliebtes Avocado-Gurken-Tartar.

Das Faltenbrot kann man natürlich auch in einer Springform backen, da die Kräuterbutter aber aus der Form laufen kann, am besten beim Backen ein Backblech unter die Form stellen!

Ich habe das Brot dieses Mal mit folgenden Zutaten gebacken:

450 g Weizenmehl
150 g Weizenvollkornmehl
2 P. Trockenhefe
1 TL Zucker
2 TL Salz
320 ml lauwarmes Wasser
50 ml Olivenöl

Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen (Hefe in Wasser mit Zucker auflösen, mit dem Knethaken des Rührgerätes mit den restlichen Zutaten vermischen) und solange gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges deutlich vergrößert hat.

Für die Füllung braucht man außerdem:

120 g weiche Butter
50 g gemischte Kräuter (TK)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehen
1 TL Salz

Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen.
Den Hefeteig dünn ausrollen und mit der Kräuterbutter bestreichen.
Danach einfach in Streifen schneiden. Diese Streifen wie eine Ziehharmonika falten und so ein eine Form setzen, dass die Schnittkanten nach unten/oben unten zeigen. Weitere 15 Minuten gehen lassen und bei 200°C für 25-30 Minuten backen. Da ich eine Form mit Deckel benutzt habe, habe ich das Brot einfach nach der selben Vorhergehensweise wie sonst beim Backen im Topf gebacken- hier einfach ausprobieren, was euer Ofen am liebsten mag und am besten kann 🙂

Gutes Gelingen!


Gestern Abend noch schnell ausgemacht, gab es heute Morgen einen kleinen  Bruch mit ganz lieben Freunden. Da die Idee so spontan entstanden ist, war eine ausgiebige Planung und Vorbereitung natürlich nicht möglich, darum gab es, was der Kühlschrank und Vorrat zu bieten hatte: Lauchschnecken mit Käse, Focaccia mit Kirschtomaten und Rosmarin und dazu Frühlingsquark und Feta-Tomaten-Aufstrich. Vielleicht scheint bei der Zusammenstellung durch, dass ich am liebsten herzhaft frühstücke…. Die süßen Sachen, nämlich leckeres Rosinenbrot und Krapfen wurden mitgebracht und so waren wir alle nach einiger Zeit am Tisch glücklich, zufrieden und sehr satt….
Die Hefeteigschnecken mit Lauch und Käse schmecken warm und kalt und mit und ohne Dip!

Lauch-Schnecken mit Käse

Ich habe sie mit Vollkornmehl gemacht und zwar nach folgendem Rezept:

300 g Weizenvollkornmehl

200 g Dinkelmehl

320 ml lauwarmes Wasser

1 P. Trockenhefe

1 Prise Zucker

10 g Salz

50 g Olivenöl

Die Mehlsorten, Zucker und Salz mischen, lauwarmes Wasser und Olivenöl dazugeben und 5 Minuten mit dem Knethaken des Handrührgerätes kneten. 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen.

Für die Füllung braucht man:

2 Stangen Lauch

1 Becher Creme fraiche

100 g geriebener Käse (Gouda oder Bergkäse)

Salz und Pfeffer

Den Lauch in feine Ringe schneiden, mit Creme fraiche und Käse mischen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Den Teig zu einem Rechteck ausrollen (ca 0,5 cm dick) und mit der Füllung bestreichen. Von der schmalen Seite her aufrollen, etwa 5 cm dicke Scheiben abschneiden und diese mit der Schnittkante auf ein Backblech geben. Nochmals für 20 Minuten gehen lassen. Ich habe die Schnecken noch mit Bergkäse bestreut und dann bei 200°C für 25 Minuten gebacken.

Außerdem gab es noch Focaccia mit Kirschtomaten und Rosmarin

Focaccia mit Kirschtomaten und Rosmarin

Für den Teig braucht man:

450 g Mehl

450 ml lauwarmes Wasser

2 TL Salz

1 Prise Zucker

2 P. Trockenhefe

Für den Hefeteig Mehl, Salz, Zucker und Hefe mischen, Wasser dazugeben und mit dem Knethaken verrühren. Den Hefeteig habe ich noch nachts angesetzt und im Kühlschrank ungefähr 6 Stunden gehen lassen. Morgens habe ich den Teig in ein tiefes Backblech gegeben und für 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen. Hier versuchen, den Teig so wenig wie möglich zu rühren und am besten mit einem Teigspachtel arbeiten….

Für den Belag braucht man außerdem:

3-4 EL Olivenöl

Coctailtomaten

getrockneter Rosmarin

Meersalz

Den Teig mit Olivenöl bepinseln, Tomaten in Scheiben schneiden und den Teig damit belegen. Mit Rosmarin und Salz bestreuen und bei 200 °C 30 Minuten backen. Aukühlen lassen und in Würfel schneiden.

Lauchschnecken und Foccaica kann man zwar sehr gut ohne Dip essen, aber es gab natürlich auch Semmeln und dafür habe ich noch zwei Brotaufstriche zubereitet, Frühlingsquark mit Radieschen (im Vordergrund) und Feta-Tomaten-Dip..

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Beim Frühlingsquark gibt es kein fixes Rezept. Die einzelnen Mengen an Quark und Frischkäse variieren bei mir immer nach Vorrat! Je nachdem, was aufgebraucht werden muss oder eingekauft wurde gibt es den Brotaufstrich mal mit mehr oder weniger Quark bzw. Frischkäse, mal mit saurer Sahne gemischt oder mit Milch verdünnt…Einfach ausprobieren und abschmecken- uns hat er bisher wirklich immer geschmeckt!

Heute habe ich den Frühlingsquark mit folgenden Zutaten gemacht:

1 Bund Radieschen

4 Lauchzwiebeln

300 g Quark

50 g Frischkäse

Salz und Pfeffer

Schnittlauch

Die Radieschen  in der Küchenmaschine ganz fein reiben. Wer keine Küchenmaschine hat und sich das Reiben sparen möchte, kann die Radieschen auch würfeln, mir schmeckt es allerdings so am besten! Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden und beides mit dem Quark und dem Frischkäse vermischen. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken und Schnittlauch (oder auch sehr lecker: Kresse) unterrühren.

Den Feta-Tomaten-Dip liebe, liebe, liebe ich!!!!! Man braucht dafür:

1 P. Feta

200 g Frischkäse

1 kleine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

6-8 getrocknete Tomaten in Öl

Salz, Pfeffer

ca 2 TL gehackten Basilikum, 1 Prise Oregano

einige Spritzer Zitronensaft

1 EL Tomatenmark

Den Dip bereite ich mit dem Universalmesser der Küchenmaschine zu: die ganze Zwiebel, den Knoblauch und die Tomaten in die Küchenmaschine geben und mit dem Messer zerhacken. Feta und Frischkäse dazu und auch in der Küchenmaschine verrühren. Mit den restlichen Zutaten abschmecken. Man kann den Dip sicherlich auch mit dem Pürierstab zubereiten, hier denke ich allerdings, dass das vorherige Zerkleinern von Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten von Vorteil wäre…Erfahrungen hab ich dabei nicht, weil ich alles mit meiner geliebten Küchenmaschine in (gefühlten) Sekunden zubereite 🙂

Sooooooooo lecker!

Ich hoffe, wir wiederholen das ganz bald mal wieder….


Vegetarischer Flammkuchen

Dieser leckere Kräuter-Flammkuchen mit Kirschtomaten ist eine super vegetarische Alternative für den klassischen Flammkuchen mit Speck.

Das Grundrezept für den Flammkuchenteig ist ganz einfach und schnell gemacht.

Für den Teig:

250 g Mehl
125 ml Wasser
2 EL Öl
1/2 TL Salz

Die Zutaten mit dem Knethaken des Handrührgerätes verkneten und mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
Danach mit einem Nudelholz ganz dünn (!!) auswellen und nach Lust und Laune belegen.

Für den Kräuter-Flammkuchen braucht man außerdem:

1 Becher Creme fraiche
Salz und Pfeffer
Zwiebeln
Kirschtomaten
Kräuter nach Wahl (natürlich auch TK-Kräuter)

Ich habe die Creme fraiche mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, den Flammkuchenteig damit bestrichen und Zwiebelringe darauf verteilt. Danach bei 200 °C ca. 10 Minuten backen, so werden die Zwiebeln leicht gar. Man kann den Flammkuchen auch blind backen und den Belag erst danach darauf verteilen.
Zuletzt wird der Flammkuchen noch mit den gemischten Kräutern bestreut (hier: Petersilie, Kerbel, Schnittlauch, Dill) und mit Kirschtomaten belegt.

Den Flammkuchen kann man auch mit vielen weiteren vegetarischen Kombinationen belegen:

– Creme fraiche, Zwiebeln, Bergkäse

– Creme fraiche, Birne und Gorgonzola

– Schmand, Oliven, Kapern und Zwiebelringe

Habt ihr noch andere Vorschläge?