…und backt: Kleine (vegetarische) Köstlichkeiten

Archiv der Kategorie: Brot backen (im Topf)

Momentan gibt es ja überall frischen Bärlauch- natürlich auch bei uns, nämlich Bärlauchbutter auf warmer Focaccia mit getrockneten Tomaten. Sehr, sehr lecker!

Bärlauchbutter

Für meine Bärlauchbutter habe ich folgende Zutaten verwendet:

250 g weiche Butter

100 g Bärlauch

Saft einer halben Zitrone

Salz und Pfeffer

eine Prise Zucker

Den Bärlauch waschen und klein schneiden. Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und solange zerkleinern (lassen), bis sich alles vermengt hat. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken!

Und das ganze gab es auf einer leckeren, warmen Focaccia, die auch ganz einfach und schnell zusammengerührt ist! Dafür braucht ihr:

300 g Dinkelmehl

200 g Weizenmehl

1/2 Würfel Hefe

eine Prise Zucker

450 ml lauwarmes Wasser

1 1/2 TL Salz

2 EL Olivenöl

10 getrocknete Tomaten

Die getrockneten Tomaten in dünne Streifen schneiden. Die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen. Alle Zutaten mit einem Löffel zusammenrühren. Den Teig mit feuchten Händen auf ein Backblech streichen und 30 Minuten gehen lassen. 20 Minuten bei 220°C backen. Noch warm mit Olivenöl bepinseln und mit Salz bestreuen.

Focaccia mit getrockneten Tomaten

Ich hoffe, es schmeckt euch genau so gut wie uns 🙂

 


Laut Aussage meines Schatzes gab es bei uns das beste Baguette der Welt 🙂

Perfektes Baguette

Dabei schien es erst so, als würde alles wirklich schief gehen. Mein immer noch geliebtes Baguette Blech wurde endlich mit einem kalt geführten Hefeteig probiert. Nachdem ich den Teig angerührt hatte und morgens in freudiger Erwartung auf den Dachboden gegangen bin, um meine Baguettes frisch fürs Frühstück zu backen, hab ich voller Entsetzen einen flachen und zusammengefallen Teig vorgefunden….Ich vermute, er ist „übergangen“ und danach eingefallen. Natülich habe ich mich nicht entmutigen lassen (was auch der Tatsache geschuldet war, dass wir kein Brot im Haus hatten) und trotzdem gebacken. Der Teig war sehr flüssig, trotzdem hab ich ihn irgendwie aufs Blech bekommen. Als er im Ofen war, wurden die Baguettes von Minute zu Minute vielversprechender. Und als sie dann den Ofen verlassen durften waren sie eigentlich perfekt! Und geschmacklich wirklich bisher ungeschlagen!

Angerührt hatte ich für 2 Baguettes folgende Zutaten:

400 g Weizenmehl

1 1/2 TL Salz

1/4 TL Trockenhefe

eine Prise Zucker

320 ml Wasser

Salzwasser

Salz, Hefe und Zucker unter das Mehl mischen. Wasser dazugeben und mit einem Löffel verrühren, bis sich alles verbunden hat.

Den Teig über Nacht (12-16 Stunden) an einem kühlen Ort oder im Kühlschrank gehen lassen.

Den Teig am nächsten Tag nicht mehr kneten, sondern Baguettes formen und am besten in einem Baguette-Blech bei 220°C backen. Davor und währenddessen mit Salzwasser bepinseln (wie und wann ich es mache habe ich hier erklärt, allerdings bei diesem Rezept nur die Oberseite des Baguettes).Bei mir waren die Bageuttes nach 12 Minuten perfekt.

Dazu gab es einen sehr leckeren Frühlingsquark.

Frühlingsquark mit Radieschen Für den Frühlingsquark braucht ihr:

250 g Quark

einige Löffel Joghurt

3 Lauchzwiebln

10 Radieschen

Salz, Pfeffer

Quark mit Joghurt glatt rühren. Lauchzwiebel in Ringe, Radieschen in Würfelchen schneiden. Alles verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Ein sehr leckeres Frühlingsfrühstück!

 


Lotti testet: Baguette-Blech von Birkmann

Seit einiger Zeit schleiche ich schon um das Baguette-Blech von Birkmann herum und letzte Woche war es so weit: ich habe es mir gekauft. Und da ich so begeistert bin, will ich heute einen kleinen Produkttest schreiben.

Es handelt sich beim Produkt um ein speziell perforiertes Backblech mit Wölbungen, in denen dann die Teigrohlinge gebacken werden. Sie erhalten durch das Blech nicht nur ihre typische Form, sondern auch eine rundherum knusprige Kruste- der Hauptgrund, weshalb mich das Blech so überzeugt hat. Durch die Antihaftbeschichtung bleibt auch nichts kleben. Aus einem Teig aus 500 g Mehl habe ich 2 Baguettes backen können.

Wichtig bei der Zubereitung ist die Verwendung von Wasser. Ich komme aus einer Bäckerfamilie und auch wenn es die Familienbäckerei nach dem Tod meines Opas nicht mehr gibt, bin ich sehr froh, dass das Wissen wenigstens teilweise durch die Generationen weiter gereicht wird. Meiner lieben Mama habe ich mein ganzes Backwissen zu verdanken und so weiß ich natürlich, dass Brot mit Wasser besprüht werden muss, damit der Teig einen Schub bekommt. Für die Kruste stelle ich außerdem eine kleine Auflaufform mit Wasser mit in den Ofen.

Ich habe mich für eine Variante mit Dinkelvollkornmehl entschieden.

Für 2 Baguettes habe ich folgende Zutaten verwendet:

300 g Weizenmehl
200 g Dinkelvollkornmehl
1 P. Trockenhefe
3 EL Olivenöl
1/4 TL Zucker
knapp 1 TL Salz
250 ml Wasser

Die Mehlsorten mit der Trockenhefe, Salz und Zucker verrühren, mit Wasser und Öl verkneten. 1-2 Stunden gehen lassen. Das Volumen des Teiges muss sich deutlich vergrößert haben. Danach den Teig kurz durchkneten. Baguettes formen, in die Form geben und nochmal 30 Mintuen abgedeckt gehen lassen. Den Backofen auf 250°C vorheizen und jetzt die Auflaufform mit Wasser in den Ofen stellen.

Unmittelbar vor dem Backen die Baguettes quer einschneiden. Mit Wasser bepinseln oder besprühen und für 2 Minuten in den Backofen geben.
Die Baguettes erneuert mit Wasser besprühen oder bepinseln und 1 Minute backen. Danach nochmal bepinseln und den Ofen auf 230°C runter schalten. Die Baguettes 30 Minuten backen und dabei 1-2 Mal drehen. Den Ofen nach den 30 Minuten ausschalten und die Broten für 5-10 Minuten im geschlossenen Ofen ruhen lassen. Danach noch 1 Stunden auskühlen lassen.

Ich bin nach erstmaligem Gebrauch wirklich sehr zufrieden mit dem Baguette-Blech.

 

Und zum Baguette gab es zwei leckere Aufstriche: Kräuterquark und Tomaten-Parmesan-Aufstrich.

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Für den Kräuterquark einfach Quark mit Kräutern nach Wahl verrühren und mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Für den Tomaten-Parmesan-Dip braucht man:

150 g Frischkäse

100 g Pesto rosso

50 g geriebener Parmesan

10 Blätter Basilikum, klein geschnitten

Salz und Pfeffer

Die Zutaten verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.

 

Ich freue mich schon jetzt auf den weiteren Einsatz des Baguette-Blechs und ganz besonders auf „normale“ französische Baguettes- ohne Vollkorn und über Nacht geführtem Hefeteig, hmmmm….

 

 

 


Knoblauchknoten

Auch noch vom Freitag ein Rezept, das ich schon lange ausprobieren wollte und vermutlich auch wieder machen werde: Knoblauchknoten, die am besten lauwarm schmecken!

Gefunden habe ich das Rezept hier. Die Hefe habe ich durch Trockenhefe ausgetauscht. Eine fluffig weiche Beilage und durch die Form mal was anderes auf dem Teller..

Für 8 Knoten braucht man:

450 g Mehl
3 EL Kartoffelpüreepulver
1 P. Trockenhefe
1 EL Zucker
1 1/2 TL Salz
2 EL Olivenöl
100 ml Milch
150 ml Wasser

Glasur:
2 Knoblauchzehen, gepresst
50 g Butter
etwas Salz
Getrocknete Kräuter (n.B.)

Milch und Wasser mischen und leicht erwärmen. Etwas Flüssigkeit in ein Schüsselchen geben und die Hefe und den Zucker darin anrühren.
Mehl, Kartoffelpüreepulver und Salz mischen, die angerührte Hefe kurz unterrühren und danach die restliche Flüssigkeit und das Öl unterkneten.
Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (er sollte sein Volumen deutlich vergrößert haben).
Danach in 8 Teile teilen. Aus jedem Teil einen gleichmäßigen Strang formen, der so lang sein sollte, das man mittig einen Knoten machen kann. Den Knoten knoten. Ein Ende von oben um den Knoten, das andere von unten herum schlingen und in die Mitte drücken (->Am besten das Bild anschauen und nachformen….). Die Knoten auf ein Backblech geben und nochmals 45 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Butter schmelzen, Knoblauch und Salz zugeben.

Die Knoten nach Ende der Backzeit (sie sind relativ hell) noch heiß mit der Butter bestreichen und mit getrockneten Kräutern bestreuen.

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Das Rezept wirkt lang, aber eigentlich sind die Knoten ganz leicht gemacht- also ausprobieren 🙂


Vegetarisches Chilli, frisch gebackenes Baguette und die Geburtstagswoche....

Ein sehr ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns und die Woche wird (koch- und backtechnisch) ähnlich verlaufen. Am Freitag kamen einige Freunde zum Essen und am Samstag war der Geburtstag meiner Mama. Insgesamt habe ich so zusammengerechnet knapp 30 Gäste (am Samstag in Teamarbeit mit meiner lieben Mama) am Wochenende bekocht und bebacken und freu mich, dass diese Woche nochmal zwei Geburtstage anstehen, an denen ich wenigstens die Torten backen darf 🙂
Rezepte und Bilder (die leider besonders am Samstag sehr vernachlässigt wurden) werde ich also die nächsten Tage bloggen…Und heute fange ich an mit meinem vegetraischen Chilli, das ich am Freitag für uns und unsere Gäste gekocht habe.

Mit folgenden Zutaten habe ich meinen Le creuset Topf gefüllt:

150 g Soja-Granulat
2 große Zwiebeln
4 Zehen Knoblauch
2 Paprikaschoten
1 Dose Mais
2 Dosen Kidneybohnen
1 Liter passierte Tomaten
1 Dose gehackte Tomaten
1 Chillischote,
1 TL Kreuzkümmel
1 Zimtstange
Eine Prise Zucker
Salz und Pfeffer
Cayennepfeffer, geräuchertes Paprikapulver

Das Sojagranualt nach Packungsanweisung einweichen. Ich nehme am liebsten die Sojaschnetzel von Alnatura, die es auch im DM gibt. Hierfür bereite ich eine sehr kräftige Gemüsebrühe (zusätzlich gewürzt mit Salz, Pfeffer, Chilliflocken und Senf) zu und köchle das Granulat für ca. 10 Minuten in der Brühe, gieße es ab und drücke es gut aus.

Die Zwiebel groß würfeln, den Knoblauch fein hacken und beides in Öl anschwitzen. Die gewürfelten Paprikaschoten und die vorbereiteten Sojaschnetzel dazu geben und mitbraten. Mit den Tomaten aufgießen. Den Mais abgetropft und die Bohnen mit Flüssigkeit dazugeben. Die Chillischote mit Kernen klein hacken und unterrühren. Das ganze aufkochen und mit den Gewürzen abschmecken. Die Zimtstange im Chilli habe ich mir bei Jamie Oliver abgeschaut und muss sagen, dass sie wirklich das gewisse Etwas bringt.. Das Chilli knapp eine Stunde kochen und danach die Zimtstange entfernen. Ich habe das Chilli am Donnerstag gekocht, weil es am nächsten Tag wirklich noch besser schmeckt!

Vegetarisches Chilli

Dazu gab es selbst gebackenes Baguette.
Hierfür ebenfalls einen Tag zuvor aus folgenden Zutaten einen Hefeteig herstellen:

500 g Mehl (Ich habe Dinkelmehl verwendet)
300 ml Wasser
1/2 P. Trockenhefe
1 1/2 TL Salz
1/2 TL Zucker

Die Trockenhefe, Salz und Zucker und das Mehl mischen und das Wasser zunächst mit dem Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen unterkneten. Das kann ein Weilchen dauern, eventuell braucht man noch ein kleines bisschen mehr Wasser…
Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank (oder wie ich: im kalten Dachboden) gehen lassen. Am nächsten Tag (nach mindestestens 12 Stunden) den Teig in zwei Teile teilen, ihn so wenig wie möglich kneten und Baguettestangen formen. Die Teigstränge zweimal eindrehen und einschneiden. Bei 220°C im vorgeheizten Ofen 20-30 Minuten backen.

Baguette


Mein (nachgeholter) Valetntisgruß: Herz-Faltenbrot

Da ich die ganze Woche in Stuttgart war und mich dort verwöhnen lassen habe, konnte ich meinem Lieben erst am Samstag ein kleines Valentinsgeschenk backen: Ein Faltenbrot in Herzform, gebacken in meinem Le Creuset-Herz…Dazu gab es sein geliebtes Avocado-Gurken-Tartar.

Das Faltenbrot kann man natürlich auch in einer Springform backen, da die Kräuterbutter aber aus der Form laufen kann, am besten beim Backen ein Backblech unter die Form stellen!

Ich habe das Brot dieses Mal mit folgenden Zutaten gebacken:

450 g Weizenmehl
150 g Weizenvollkornmehl
2 P. Trockenhefe
1 TL Zucker
2 TL Salz
320 ml lauwarmes Wasser
50 ml Olivenöl

Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen (Hefe in Wasser mit Zucker auflösen, mit dem Knethaken des Rührgerätes mit den restlichen Zutaten vermischen) und solange gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges deutlich vergrößert hat.

Für die Füllung braucht man außerdem:

120 g weiche Butter
50 g gemischte Kräuter (TK)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehen
1 TL Salz

Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen.
Den Hefeteig dünn ausrollen und mit der Kräuterbutter bestreichen.
Danach einfach in Streifen schneiden. Diese Streifen wie eine Ziehharmonika falten und so ein eine Form setzen, dass die Schnittkanten nach unten/oben unten zeigen. Weitere 15 Minuten gehen lassen und bei 200°C für 25-30 Minuten backen. Da ich eine Form mit Deckel benutzt habe, habe ich das Brot einfach nach der selben Vorhergehensweise wie sonst beim Backen im Topf gebacken- hier einfach ausprobieren, was euer Ofen am liebsten mag und am besten kann 🙂

Gutes Gelingen!


Backen im Topf: Buttermilchbrot

Heute gibt es wieder ein Brot aus dem Topf. Auch ein bisschen Resteverwertung wurde betrieben, denn ich hatte noch einen Becher Buttermilch übrig und so entstand dieses Buttermilchbrot mit Sonnenblumenkernen Mit seinem Roggenmehlanteil muss der Teig gesäuert werden. Da ich momentan noch keine (über)lebende Sauerteigkultur habe, habe ich eben mit Buttermilch und Essig gesäuert. Natürlich ist die Krume nicht mit der eines Sauerteigbrotes vergleichbar, aber das Brot ist wirklich nicht nur sehr einfach und unkompliziert in der Herstellung sondern schmeckt auch…Und: Durch das Backen im Topf hat es eine tolle Kruste!

Für das Brot braucht man:

450 ml Buttermilch
1 EL Essig
1/2 Würfel Hefe
1 1/2 TL Salz
340 g Weizenmehl
200 g Roggenmehl
1 Hand voll Sonnenblumenkerne (wer mag…)

Für den Teig einfach die Buttermilch leicht erwärmen (sie darf nicht zu heiß werden!), die Hefe darin auflösen und den Essig zugeben. Die Mehlsorten und das Salz mischen. Die warme Buttermilchmischung mit dem Knethaken des Rührgerätes unter das Mehl mischen und 5-10 Minuten kneten. Die Sonnenblumenkerne unterkneten und den Teig 45 Minuten gehen lassen.
Den Teig erneuert durchkneten, die Oberseite mit Sonnenblumenkernen bestreuen und „kopfüber“ in ein Gärkörbchen oder eine Schüssel geben . Nochmals 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen mit Topf und Deckel bei 200°C vorheizen.
Ist der Teig gegangen und der Topf heiß, das Brot in den Topf geben, Deckel drauf und backen. Ich habe das Brot mit Deckel 25 Minuten und 15 Minuten ohne Deckel gebacken- aber bitte passt diese Zeiten den Launen eures Ofens an!!!!! Rückmeldungen zum Ciabatta haben nämlich ergeben, dass jeder Ofen sein ganz eigenes Spielchen spielt…

Gutes Gelingen 🙂


Nachdem gestern endlich der gefürchtete aber lang ersehnte Brief aus dem Kultusministerium eintraf und klar war, dass ich mein Staatsexamen bestanden habe, musste natürlich angestoßen werden. Aber Champagner ohne Begleitung ist natürlich undenkbar…..

Als Amuse-Gueule Oliven im Teigmantel

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Das Orginalrezept wurde dabei wie folgt abgewandelt:

50 g Dinkelvollkornmehl

50 g Dinkelmehl

125 g geriebender Gouda

1 Eiweiß

1 TL Kräuter der Provence

1/2- 1 TL Salz

Chilliflocken

in Chilli marinierte grüne Oliven

Die Zutaten einfach zu einem Teig verkneten und die Oliven darin einschlagen. Bei 220°C 15 Minuten backen. Lauwarm schmecken sie am besten…

Als Hauptgang gab es marinierte Schaschlikspieße

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Für die Spieße einfach Gemüse nach Wahl (Champignons, Zucchini, Zwiebeln, Paprika, Kirschtomaten) aufspießen und in folgender Marinade einlegen:

4 EL Sojasoße

Saft einer halben Zitrone

1 EL Grillgewürz

Chilliflocken

2 Knoblauchzehen, zerdrückt

2 EL Zucker

2 EL Tomatenmark

Die Spieße in die Marinade einlegen und ggf. mit dem Pinsel nachhelfen, dass wirklich alles erfasst wird. Aber aufpassen: Die Marinade reicht für 5-6 Spieße. Für größere Mengen unbedingt die Marinade entsprechend anpassen, bei mir wurden die Spieße gestern leider ein wenig fade, weil ich etwas zu wenig Marinade für die Spieße genommen hatte…

Die Spieße habe ich ca 15 Minuten bei 200°C im Ofen gegrillt- sie eignen sich natürlich im Sommer perfekt als vegetarischer Ersatz oder als Ergänzung  für Würstchen und Fleisch….

Natürlich durfte auch das Brot nicht fehlen! Es gab Kartoffelfladenbrot:

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Für den Hefeteig des Fladenbrots braucht man:

500 g Mehl

500 ml Wasser

1 P. Trockenhefe

100 g Kartoffelpüreepulver (Das Brot ist das einzige Rezept, für das ich dieses Pulver verwende….)

1TL Zucker

1 gehäufter TL Salz

Die trockenen Zutaten mischen und mit Wasser zu einem Teig verkneten, 1-2 Stunden gehen lassen. Auf einem Blech verteilen und mit einem Kochlöffel Mulden in den Teig drücken. Mit reichlich Olivenöl bepinseln und mit Salz bestreuen. Bei 200°C 15-20 Minuten backen.

Und als Abschluss noch Rotwein-Schokoladen-Gugls

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Gebacken wurden sie nach diesem Rezept. Am leckersten waren sie lauwarm…..

Danke für den schönen Abend ihr zwei :*


Brot aus dem gusseisernen Topf

Hier ist das Ergebnis vom Brot backen im Topf. Unser geliebter gusseiserner Topf von Le Creuset, der im Hintergrund auf dem Bild zu sehen ist, hat wie immer beste Dienste geleistet. Das Brot hätte vielleicht noch ein paar Minuten länger im Ofen bleiben können, aber die Ungeduld und der Hunger haben schließlich gesiegt….
Es war sehr lecker!

Ich kann euch nur empfehlen, das „No-Knead-Bread“ aus dem Topf zu probieren. Übrigens braucht man nicht zwingend einen gusseisernen Topf- es eignen sich auch Töpfe aus Edelstahl…

Das „No-Knead-Bread“ aus dem Topf gibt es bei uns sehr oft als Begleiter zum Menü, obwohl es geschmacklich so fantastisch ist, dass es natürlich auch zum Mittelpunkt eines Essens werden kann…


Das weltbeste und einfachste Brot, das immer gelingt: Das „No-Knead Bread“ der Times, gebacken im geliebten gusseinsernen Topf von Le Creuset.

Eine sehr ausführliche Rezeptbeschreibung und Anleitung findet man in Monis Fundgrube. So kann man wirklich nichts falsch machen!

Für das leckere Ciabatta braucht man:

500 g Mehl

1 1/2 TL Salz

1/2 TL Trockenhefe

400 ml Wasser

Einfach die Zutaten mit einem Teigspachtel verrühren und über Nacht (18-20 Stunden) ruhen lassen. Dabei die Schüssel entweder in eine Plastiktüte einwickeln oder in eine größere Schüssel mit Deckel stellen. Nach der Ruhezeit den Teig mit einem Teigschaber auf ein bemehltes Backbrett kippen. Den Teig erst mit Mehl bestäuben und dann mit Hilfe des Teigschabers viermal wie ein Kuvert zur Mitte falten. Der Teig braucht noch mal 2 Stunden Ruhe. Hierfür entweder in ein bemehltes Gärkörbchen oder in eine mit einem Geschirrtuch ausgelegte Schüssel zurück kippen. Wieder verpacken, entweder in der Plastiktüte oder der größeren Schüssel. 30 Minuten vor Ende der Ruhezeit den Ofen zusammen mit Topf und Deckel auf 240 °C vorheizen. Wenn der Ofen aufgeheizt ist, den heißen Topf herausnehmen und den Teig in den Topf kippen. Keine Angst, es bleibt nichts kleben. Deckel drauf und bei 220°C ca. 30 Minuten backen. Danach den Deckel abnehmen und das Brot bei ca. 200°C 15 Minuten zuende backen. Fertig.

Auch wenn sich das Rezept vielleicht kompliziert anhört- es ist wirklich super einfach! Einzig das Zeitmanagement sollte man im Auge behalten, aber hierfür gibt es in Monis Fundgrube einen sehr praktischen Zeitplan.

Mein Brot ruht über Nacht, Bilder folgen dann nach Fertigstellung.