…und backt: Kleine (vegetarische) Köstlichkeiten

Archiv der Kategorie: Desserts

Selbstgemachtes Himbeer-Eis

Wenn draußen die Sonne scheint und wir an einer Eisdiele vorbei kommen, in der es Joghurteis gibt, dann kann ich eigentlich nie nein sagen und muss mir immer mindestens 2 Kugeln holen. Manchmal schlägt die Eislust aber auch dann zu, wenn weit und breit keine Eisdiele mit Joghurteis in Sicht ist….

Mein lieber Schatz hat dieses für Wochenende perfekte Wraps für mich gemacht- mit Guacamole, gebratenen Zucchini, Paprika, Feta und SELBSTGEMACHTEN Tortillas. Ich habe noch nie bessere Wraps gegessen! Nachdem wir uns überfressen hatten, kam der Heißhunger auf Eis. Natürlich hatten wir kein Eis da…

Dank meines neuen Quick-Chefs war das kein Problem- denn aus gefrorenen Himbeeren und Joghurt wird in dem kleinen Maschinchen ganz schnell ein seeeeehr leckeres Himbeer-Eis, das wirklich ganz schnell zusammengerührt ist und sofort gegessen werden kann! Perfekt 🙂

Für das Himbeer-Eis braucht ihr:
230 g gefrorene Himbeeren
200 g Naturjoghurt
50 g Schlagsahne
Vanillezucker nach Geschmack

Die Zutaten in den QuickChef geben und mit dem Messereinsatz verrühren. Fertig!

HImbeer-Joghurt-Eis Quick Chef

Das Eis kann dank der gefrorenen Himbeeren sofort gegessen werden 🙂
Sicherlich könnt ihr das Eis auch mit anderen gefrorenen Früchten und auch ganz ohne Quick Chef in der Küchenmaschine zubereiten!

Ein tolles Blitz-Rezept für spontanen Eis-Heißhunger im Sommer 🙂


Lotti kocht: Erfrischendes Sommer-Erdbeer-Dessert

Nachdem das Wetter über Pfingsten wunderschön war und wir ein perfektes Sommerwochende genießen konnten, musste es kulinarisch natürlich ebenso sommerlich und dabei erfrischend sein. Dieses Erdbeerdessert passte, gut gekühlt, perfekt zu den hohen Temperaturen! Sommerlich, leicht, schnell und wirklich sehr lecker!

Für 4 kleine Weckgläser braucht ihr:

500 g Erdbeeren
250 g Creme fraîche
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1-2 EL Zucker
Einige Spritzer Zitronensaft

Die Erdbeeren in kleine Würfel schneiden. Mit dem Zucker bestreuen und mit 5 Umdrehungen aus der Pfeffermühle und einigen Spritzern Zitronensaft abschmecken. 30 Minuten ziehen lassen.
Danach die Hälfte der Erdbeerwürfel auf die Gläser verteilen. Die restlichen Erdbeeren pürieren. Creme fraîche dazu mixen. Die Gläschen mit der Erdbeercreme auffüllen und kühl genießen 🙂

Ich hoffe, ihr hattet genauso ein schönes Wochenende wie wir und wünsche euch einen guten Start in die Woche!


Wie bereits angekündig,  gab es dieses Wochenende Südtiroler Spezialitäten, die uns ein bisschen Urlaubsstimmung bis ins Wochenende retten konnten…Heute die Rezepte von Freitag Abend. Es gab Schlutzkrapfen mit Parmesan und brauner Butter und zum Nachtisch Apfelstrudel mit Vanillesoße.

IMG_0980

Für die Schlutzkrapfen braucht man ein bisschen Zeit und Geduld. Aber ich finde, es lohnt sich!

Für den Teig braucht man:

75 g Roggenmehl

175 g Weizenmehl

1 EL Öl

1 großes Ei

Salz

50 ml Wasser

Die Zutaten für den Teig habe ich in der Küchenmaschine mit dem Universalmesser zusammengerührt, auf ein Backbrett gegeben und mit den Händen nochmal kräftig geknetet. In Folie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank geben und ruhen lassen.

In der Zwischenzeit kann man die Füllung vorbereiten. Ich habe hierfür folgende Zuaten verwendet:

300 g Spinat

1 Zwiebel

75 g körniger Frischkäse

1 EL Mehl

4 EL Bergkäse

Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

Den Spinat waschen und in gesalzenem, kochendem Wasser ca. 7 Minuten kochen. Kalt abbrausen, ausdrücken und klein schneiden. Die Zwiebel klein würfeln, in einer Pfanne mit Butter glasig anschwitzen, Spiant dazugeben und kurz mitbraten. Die restlichen Zutaten untermischen und abschmecken.

Da der Nudelteig sehr dünn sein muss, habe ich ihn mit Hilfe meiner Nudelmaschine ausgerollt. Mit dem Nudelholz geht es sicherlich auch, aber ich vermute, dass man ziemlich viel Kraft und Geduld dafür braucht… Aus den Teiplatten mit einem Glas Kreise ausstechen. Auf jede Teigplatte etwas Füllung geben, zu einem Halbkreis zusammenklappen und die Ränder mit einer kleinen Gabel festdrücken.

IMG_0973

Zum Anrichten braucht man noch:

Butter 

Parmesan

Bevor man die Schlutzkrapfen kocht, Butter in einer Pfanne aufschäumen und Parmesan reiben.

Die Schlutzkrapfen habe ich dann einige wenige Minuten in siedendem Salzwasser ziehen lassen. Dann mit einem Schaumlöffel entnehmen. Danach mit der Butter übergießen, mit Parmesan bestreuen und servieren.

Auch was Süßes musste es natürlich sein!

IMG_0982

Als Nachtisch gab es Südtiroler Apfelstrudel, bei uns mit reichlich Vanillesoße.

Lecker! (Auch wenn mir, ehrlich gesagt, Mamas Apfelrahmstrudel noch besser schmeckt :))

Gutes Gelingen!


Endlich wieder Kinderkochkurs!

Heute hat endlich wieder mein geliebter Kinderkochkurs angefangen, den ich in der Pädagogischen Praxis in Diedorf gebe. Nachdem mein erster Kochkurs auf sehr positive Resonanz gestoßen ist, hat heute endlich der neue Kurs mit alten und neuen kleinen Meisterköchen begonnen! Und zum Auftakt gab es einen italienischen Abend mit Insalata caprese, (selbstverständlich selbstgemachter) Pizza und Cantuccini, hmmmmm…

Und natürlich will ich euch unsere Leckerein nicht vorenthalten, darum hier das Rezept für ein Blech Cantuccini:

80 g Mandeln
125 g Mehl
90 g Zucker
1/2 TL Backpulver
1 P. Vanillezucker
12 Tropfen Bittermandelöl
1 Prise Salz
15 g Butter
1 Ei

Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker, Bittermandelaroma und Salz in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde eindrücken, Butter und das Ei hinein geben. Alle Zutaten zu einem Knetteig verarbeiten (der Teig ist ziemlich klebrig). Die Mandeln unterkneten.
Den Teig mit etwas Mehl zu einer Kugel formen und kurz kalt stellen. Danach in 3 Teile schneiden. Aus jedem Teil eine lange Rolle formen. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Die Rollen im Abstand von 8 cm voneinander auf das Blech legen.
Bei 200°C 10 Minuten vorbacken, kalt werden lassen und schräg in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Cantuccini mit einer Schnittfläche auf das Backblech legen und noch einmal 5-10 Minuten bei 200°C rösten. Die Cantuccini müssen zum Schluss goldbraun sein.

Uns haben die Mandelkekse als Abschluss des italienischen Menüs sehr gut geschmeckt-  ich hoffe, euch auch!


Ofenschlupfer- die Gugl-Resteverwertung

Heute mal ein Rezept für die Resteverwertung von Rührkuchen, Zopf oder sonstigem süßem Gebäck. Bei mir waren es die Schokoladen-Rotwein-Gugls von Donnerstag, die leider schon am nächsten Tag etwas trocken wurden. Am besten schmecken sie wirklich lauwarm, also backen und gleich aufessen! Aber wenn sie, wie bei mir, doch nicht sofort gegessen werden und ein bisschen an Saftigkeit verloren habe, kein Problem: Ofenschlupfer mit Apfel und Vanillesoße heißt die Lösung…Da ich auch noch Quark aufbrauchen musste, habe ich folgendes Rezept probiert:

Guss (für 300g Gebäck):

250 g Quark
1 Ei
75 g Schlagsahne
1 Apfel, geraspelt
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 EL Honig

Aus den Zutaten den Guss zusammenrühren und den geraspelten Apfel unterheben (ich habe die Schale einfach dran gelassen). Das Gebäck klein schneiden und in gebutterte Ofenförmchen schichten. Mit Guss begießen und im Ofen bei 175°C 20-30 Minuten backen. Mit Puderzucker bestreuen und noch heiß mit Vanillesoße servieren.

Die Ofenschlupfer können zusätzlich mit Rosinen und Mandelblättchen verfeinert werden, der Apfel kann auch gegen Kirschen ausgetauscht werden.

Ich habe die Portionen jeweils in einer Mini-Cocotte gebacken, die mir die liebe Julia geschenkt hat. So hat jeder seinen eigenen Ofenschlupfer 🙂


Nachdem gestern endlich der gefürchtete aber lang ersehnte Brief aus dem Kultusministerium eintraf und klar war, dass ich mein Staatsexamen bestanden habe, musste natürlich angestoßen werden. Aber Champagner ohne Begleitung ist natürlich undenkbar…..

Als Amuse-Gueule Oliven im Teigmantel

Bild

Das Orginalrezept wurde dabei wie folgt abgewandelt:

50 g Dinkelvollkornmehl

50 g Dinkelmehl

125 g geriebender Gouda

1 Eiweiß

1 TL Kräuter der Provence

1/2- 1 TL Salz

Chilliflocken

in Chilli marinierte grüne Oliven

Die Zutaten einfach zu einem Teig verkneten und die Oliven darin einschlagen. Bei 220°C 15 Minuten backen. Lauwarm schmecken sie am besten…

Als Hauptgang gab es marinierte Schaschlikspieße

BildBild

Für die Spieße einfach Gemüse nach Wahl (Champignons, Zucchini, Zwiebeln, Paprika, Kirschtomaten) aufspießen und in folgender Marinade einlegen:

4 EL Sojasoße

Saft einer halben Zitrone

1 EL Grillgewürz

Chilliflocken

2 Knoblauchzehen, zerdrückt

2 EL Zucker

2 EL Tomatenmark

Die Spieße in die Marinade einlegen und ggf. mit dem Pinsel nachhelfen, dass wirklich alles erfasst wird. Aber aufpassen: Die Marinade reicht für 5-6 Spieße. Für größere Mengen unbedingt die Marinade entsprechend anpassen, bei mir wurden die Spieße gestern leider ein wenig fade, weil ich etwas zu wenig Marinade für die Spieße genommen hatte…

Die Spieße habe ich ca 15 Minuten bei 200°C im Ofen gegrillt- sie eignen sich natürlich im Sommer perfekt als vegetarischer Ersatz oder als Ergänzung  für Würstchen und Fleisch….

Natürlich durfte auch das Brot nicht fehlen! Es gab Kartoffelfladenbrot:

Bild

Für den Hefeteig des Fladenbrots braucht man:

500 g Mehl

500 ml Wasser

1 P. Trockenhefe

100 g Kartoffelpüreepulver (Das Brot ist das einzige Rezept, für das ich dieses Pulver verwende….)

1TL Zucker

1 gehäufter TL Salz

Die trockenen Zutaten mischen und mit Wasser zu einem Teig verkneten, 1-2 Stunden gehen lassen. Auf einem Blech verteilen und mit einem Kochlöffel Mulden in den Teig drücken. Mit reichlich Olivenöl bepinseln und mit Salz bestreuen. Bei 200°C 15-20 Minuten backen.

Und als Abschluss noch Rotwein-Schokoladen-Gugls

Bild

Gebacken wurden sie nach diesem Rezept. Am leckersten waren sie lauwarm…..

Danke für den schönen Abend ihr zwei :*


Birne, Schokolade und Nougat

Kleine Muffins mit Birne, Kakao und einem Häubchen aus Nougat…

Nach einer spontanen Einladung zum Abendessen wollte ich unbedingt ein kleines Geschenk aus der Küche mitbringen. Da ich noch Birnen zu Hause hatte und außerdem noch ein bisschen Nougat von Weihnachten übrig war, entstanden diese kleinen Muffins. Gebacken hab ich sie in meinem IKEA Muffinblech. Die Form der Muffins haben es mir angetan, auch wenn ich das Blech schon eine ganze Weile besitze und schon einiges Gebäck darin entstanden ist…

Für die Muffins braucht man:

150 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL Kakao
250 ml Milch
3 Birnen (oder 1 Dose Birnen)
Nougat

Birnen ggf. schälen und würfeln.
Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen. Jeweils abwechselnd Mehl und Milch in den Teig rühren.
Zuletzt gewürfelte Birnen unterheben.
Muffins bei 180°C 20-25 Minuten backen.
Nach Belieben mit Nougat überziehen.

Die Menge hat bei mir für ein Muffinblech und eine kleine Kuchenform gereicht.

Die Muffins sind nicht zu süß- wer mag, kann einfach die Zuckermenge um 50 g (oder natürlich nach persönlichem Geschmack) erhöhen.

Uns haben die kleinen Küchlein geschmeckt!


Buttermilchmousse mit Himbeersoße

Das sehr, sehr leckere Buttermilchmousse erinnert mich an das Cornetto Bottermelk Zitronen Eis von Lagnese, eine meiner liebsten Eissorten…

Für die Mousse braucht man:

300 ml Buttermilch
Schale und Saft von einer Bio-Zitrone
70 g Zucker
1 EL Vanillezucker
4 Blatt Gelatine
200 ml Schlagsahne
3 EL Holunderblütensirup

Die Zitronenschale und den Holunderblütensirup in die Buttermilch rühren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. In der Zwischenzweit Zitronensaft und Zucker erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in der Zuckermasse auflösen. Nach und nach in die Buttermilch rühren. Die Masse ca. 30 Minuten kühl stellen. Dann steif geschlagene Sahne unterheben und in Gläser füllen. Mindestens 3 Stunden kalt stellen.

Für die Himbeersoße habe ich Himbeeren mit Puderzucker püriert und mit Grand Marnier abgeschmeckt. Man kann die Soße nach Belieben passieren.

Das nächste Mal werde ich allederings Nocken von der Mousse abstechen und die Soße dazu anrichten, um mehr Kontrolle über die Dosis der Himbeersoße zu haben…..

Lecker wars!