…und backt: Kleine (vegetarische) Köstlichkeiten

Archiv der Kategorie: Vegetarische Hauptgerichte

Lotti backt: Zucchini-Quiche

Heute gab es eine Zucchini-Tarte, bei der alle kleinen Reste, die noch so im Kühlschrank waren, verbraucht wurden. 1 Zucchini, 1 Paprika, ein bisschen Quark, 2 Eier…Daraus wurde diese leckere Quiche, die durch die Verwendung der Küchenmaschine wirklich sehr schnell zusammengebastelt war…

Teig:

250 g Mehl

2 TL Backpulver

125 g Quark

50 ml Milch

50 ml Öl

½ TL Salz

Füllung:

1 Zucchini

2 Zwiebeln

1 Paprikaschote

Guss:

2 Eier + 1 Ei (Oder wie bei mir heute: 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser)

6 EL Milch

2 EL Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat, Kräuter der Provence

100 g geriebener Gouda

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und erst mit den Knethaken des Handrührgerätes verrühren, dann mit den Händen zu einem Teig kneten. Diesen direkt in eine Tarteform geben und mit den Fingern in der Form verteilen, dabei am Rand hochziehen.

Zuerst die Zwiebel in der Küchenmaschine mit dem Messer klein hacken, danach die Zucchini dazu raspeln (das geht natürlich auch ohne Küchenmaschine, braucht allerdings mehr Zeit…). Die Paprikaschote klein würfeln, das Gemüse mischen und auf den Boden geben.

Für den Guss die Eier, Milch, Mehl und Gewürze miteinander verrühren. Ich habe nur noch 2 Eier im Kühlschrank gehabt, darum wurde aus dem dritten Ei ein klassischer Eierersatz: 1 EL Sojamehl +2 EL Wasser. Den Guss auf der Tarte verteilen und danach mit Käse bestreuen.

Bei 175°C 40-45 Minuten backen.

Dazu noch ein kleiner Salat und ein kleines Gläschen Wein- lecker!


IMG_1363

Nachdem die veganen Spareribs so unglaublich überzeugend waren, habe ich heute veganes Gyros ausprobiert. Wieder waren Soja-Steaklis die Grundlage für das Gericht. Zum Gyros gab es Karoffelscheiben und ein schnelles Zatziki. Wirklich lecker, eigentlich ganz schnell zu machen und geschmacklich wieder seeeeehr überzeugend!!!

Nachdem ich das letzte Mal nur auf das Video verwiesen habe,  heute mal eine ganz ausführliche Erklärung zur Vorbereitung von getrockenten Soja-Produkten!

Ich nehme für meine „Fleisch-Alternative“ getrocknete Soja-Steaklis. Im Reformhaus gibt es die von Granovita, die preislich allerdings relativ teuer sind: 6,99 Euro für 250 g. Im Internet gibt es da günstigere Alternativen: Bei www.alles-vegetarisch.de bekommt man 500 g Big Steaks für 5,99 Euro, bei www.vegan-wonderland.de 500 g sogar für nur 5,50 Euro. Auch wenn man noch Porto dazu rechnen muss, lohnt sich hier die Bestellung sicherlich!

Ich selber bekomme meine Steaks immer aus Rumänien geliefert…Da sind Soja-Produkte im normalen Sortiment in jedem Supermarkt zu bekommen und preislich unschlagbar 🙂

Vorbereitung und Zubereitung von getrockneten Soja-Produkten (Soja-Steaklis, Soja Big Steaks, Soja-Schnetzel)

Die getrockneten Soja-Produkte, ob Steaks oder Granulat, muss man in einem Sud einweichen.  Wie auf dem Blog die Umsteiger beschreiben, bearbeite ich meine Soja-Produkte nun auch immer nach der gleichen Vorgehensweise:

1) Auswaschen

2) Im Sud einweichen

3) Marinieren/ Braten

1) Zunächst das getrocknete Produkt in Salzwasser aufkochen und kurz köcheln lassen. Dann das Wasser abschütten. Nun kommt das Auswaschen. Hierfür gibt man das Soja zurück in den Topf und füllt diesen wieder mit Wasser. Das Soja-Produkt wird im Wasser ausgedrückt und richtig „ausgewaschen“, bis es keine milchige Flüssigkeit mehr von sich gibt. Ich wasche und drücke meine Steaks 3 Mal aus, immer mit „Wasserwechsel“. So verlieren sie den Eigengeschmack und nehmen die folgenden Geschmackszutaten optimal an.

Die Steaks so fest wie möglich ausdrücken! Je trockener, desto besser! Man kann hier zwei Küchenbretter zur Hilfe nehmen! Die Soja-Steaks auf ein Brett geben, in die Spüle stellen, ein zweites Küchenbrett darauf geben und sehr fest drücken…

2) Die ausgewaschenen und ausgedrückten Steaks lege ich in folgendem Sud ein:

ca. 300 ml Wasser

2 TL Salz

2 EL Sojasoße

2 EL Tomatenmark

2 Messerpitzen geräuchertes Paprikapulver

(Nach Belieben 1/2 TL Hefeextrakt)

Den Sud zusammenrühren, die ausgewaschenen Steaks in den Sud geben  und nochmal kurz aufkochen. Nun abschütten, NICHT auswaschen, aber ausdrücken.

3) Jetzt sind die Soja-Steaklis bereit für die Weiterverarbeitung!

IMG_1360

Für das Gyros schneidet man die Steaklis nun in Streifen. Ich habe sie nochmal gesalzen und  in einer Pfanne ohne Fett braun geröstet. Nach ca. 5 Minuten noch einen kleinen Schuss Sojasoße dazugeben. Nun folgt ein ziemlich großer Schuss Öl- das Soja-Gyros ist bis dahin ja völlig fettfrei!

Zum Schluss der Bratzeit, wenn das vegane Gyros die gewünschte Knusprigkeit erreicht hat, noch 2 TL Gyrosgewürz dazu geben. Ich weiß leider nicht mehr genau, wo ich mein Gyrosgewürz gekauft habe, aber es enthält Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Bohnenkraut, Koriander, Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Oregano und Chilli.

Das Gyros also noch mit der Gewürzmischung würzen- fertig 🙂

Bei uns gab es dazu Scheibenkartoffeln, in gewürztem Olivenöl (Salz, Pfeffer, Paprikapulver, geräuchtertes Paprikapulver) mariniert und im Ofen gebacken: Zunächst bei 200°C 25 Minuten gebacken, die letzen 5 Minuten unter dem Grill bei 240°C kross gegrillt.

IMG_1359

Nicht-vegan war unser Dip: Saure Sahne mit Salz und Knoblauch. Aber wer Soja-Joghurt verwendet, kann sehr einfach vegan vollenden 🙂


Vegane Spareribs

Kaum zu glauben, aber dieses Wochenende gab es bei uns Spareribs. Zwar vegan zubereitet, aber geschmeckt haben sie wirklich gar nicht so! Und weil sie soooooo lecker waren, gab sie es gleich an zwei Tagen hintereinander!

Empfohlen hat mir das Rezept meine beste Freundin, mit dem Kommentar, dass die veganen Spareribs so gar nicht vegan geschmeckt haben, sondern so fleischig, dass sie sich fast überwinden musste, weiter zu essen…Genau das richtige für meinen Liebsten, der Fleisch ja sehr gerne mag!

Das Rezept hat meine Freundin auf dem tollen Blog Die Umsteiger gefunden. Für die Zubereitung einfach das Video anschauen…Ich habe statt großer Soja-Steaks einfach kleine verwendet, weil wir davon noch so einige im Haus haben. Die Spareribs schmecken wirklich unglaublich unvegan! Unbedingt ausprobieren!

Dazu gab es Ofenkartoffeln mit Rosmarin und Sour Cream.

Ofenkartoffeln mit Rosmarin

Für die Ofenkartoffeln einfach Karoffeln schälen, halbieren und oben fächerartig einschneiden. Auf ein Blech geben und reichlich Olivenöl darauf verteilen. Mit genug Salz, Pfeffer und getrocknetem Rosmarin würzen und für 35-45 Minuten bei 200°C kross backen.

Für die Sour Cream saure Sahne mit Salz, Pfeffer, viel Knoblauch und einigen Sprizern Zitronensaft abschmecken.

Vegane Spareribs

LECKER!!!!!!


Lotti kocht: Grünkernburger

Schon seit einiger Zeit habe ich Grünkern zuhause, der schon länger auf eine Verarbeitung gewartet hat…Da ich zu Weihnachten von meinem Schatz meine geliebte Flockenquetsche bzw. Schrotmühle bekommen habe, konnte ich mich endlich an den Grünkern wagen, für die Bratlinge braucht man nämlich Grünkernschrot- dank meiner Mühle kein Problem mehr. Grünkernbratlinge habe ich davor noch nie gegessen, bin vom Geschmack sehr begeistert! Die Konsitenz der Bratlinge waren mir beim ersten Versuch noch zu weich, darum beim nächsten Mal noch frisch gequetschte Haferflocken drunter gemischt und so waren sie mir lieber!

Für 2 Personen brauch ich:

100 g Grünkernschrot

450 ml Gemüsebrühe

50 g kernige Haferflocken

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe (nach Belieben)

1 Ei

50 g geriebener Käse

Semmelbrösel

Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Den Grünkern schroten und in der Gemüsebrühe aufkochen lassen. Nach dem Aufkochen vom Herd nehmen. Haferflocken unterrühren und 20 Minuten quellen lassen. Zwiebel würfeln, Knoblauch pressen, Käse reiben und zum gequellten Grünkern geben. Soviel Semmelbrösel dazu geben, dass eine gebundene Masse entsteht. Mit Gewürzen abschmecken.

Aus der Masse ganz flache Bratlinge formen und in in einer Pfanne braten. Mir schmecken die Bratlinge umso besser, je flacher sie geformt sind. Die Masse ist nicht sonderlich stabil, darum vor dem Wenden eine Seite kräftig anbraten lassen!

Zu den Bratlingen gab es Salat. Uns hats sehr gut geschmeckt 🙂


Griechische Pilze

Heute ein seeeeeeeeeehr leckeres Rezept meiner Griechischen Champignons. Gibt es bei uns immer wieder gerne, mal als Vorspeise, mal als Hauptgang mit Brot. Super schnell, super einfach und es schmeckt immer 🙂

GANZ WICHTIG: Die Mengenangaben der Zutaten sind nur Richtwerte! Das Gericht gibt es bei uns immer je nach Verfügbarkeit der einzelnen Komponenten…

Ihr brauch (in variablen Mengen):

500 g Champignons

1 P. Feta

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

10 Pepperoni (eingelegt)

Olivenöl

Salz, Pfeffer

Kräuter der Provence

Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln, Zwiebeln und Pepperoni in Ringe und Feta in Würfel schneiden. Knoblauch pressen. Alle Zutaten in eine Auflaufform geben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Einige Spritzer Olivenöl darüber geben und bei 200°C 15-25 Minuten backen (einige Male umrrühren).

FERTIG 🙂

Dazu leckeres Fladenbrot, Baguette oder Ciabatta.

 

 


Heute war wieder Kochkurs und pünktlich vor den Osterferien hatte ich einen Oster-Kochabend vorbereitet. So gab es heute Nudelnester und Spiegeleierkuchen. Geschmeckt hat es uns seeeeehr gut! Und ich glaube, so viel wie heute haben wir selten gegessen….Leider hatte ich meine Kamera vergessen, deswegen gibt es nur provisorische Handy-Fotos..

Die Nudelnester haben wirklich unglaublich lecker geschmeckt. Auch für die Resteverwertung von Spaghetti ist dieses Rezept toll. Einfach mal was anderes…

 

Nudelnester

Man braucht für ein Muffinblech:

300 g Spaghetti

1 kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

250 ml passierte Tomaten

1 EL Tomatenmark

Salz, Pfeffer, Zucker, Oregano

2 EL Creme fraiche

2 Eier

1 Kugel Mozzarella

Spaghetti nach Packungsanweisung kochen und abgießen. Oder einfach Nudeln vom Vortag nehmen. Wir haben einen Schuss Öl zu den Nudeln gegeben, damit sie nicht zusammenkleben und wir sie dann besser weiterverarbeiten konnten.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in Olivenöl andünsten. Tomatenmark dazu geben und kurz mitbraten. Mit den passierten Tomaten aufgießen, mit den Gewürzen kräftig abschmecken und einige Minuten köcheln lassen.

Die Soße kurz auskühlen lassen und dann mit der Creme fraiche und den Eier verrühren.

Das Muffinblech fetten. Die Nudeln mit Hilfe einer Gabell zu Nestern drehen und in die Mulden geben. Ca. 2 EL Soße über die Nudeln geben. Den Mozzarella in kleine Stückchen schneiden und über die Nester geben.

Im Backofen bei 200°C 25 Minuten backen und genießen!

Nudelnester

 

Zum Nachtisch gab es Spiegeleierkuchen, der auch unglaublich lecker war! Wir haben Pfirsiche verwendet, darum waren es heute sehr große Spiegeleier 😉

 

Spiegeleierkuchen

Für ein Backblech (wir haben meine rechteckige Springform verwendet) braucht man:

Für den Teig:

250 g Margarine

250 g Zucker

3 Eier

1 P. Backpulver

1 P. Vanillezucker

300 g Mehl

Für die Creme

1 Liter Milch

2 P. Puddingpulver (Vanille)

150 g Zucker

1 P. Vanillezucker

2 Becher Schmand

250 g Magerquark

1 Dose Pfirsiche oder Aprikosen

n.B. noch Tortenguss…

 

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und vermengen. In die Springform geben und bei 180°C 15-20 min. backen.
Inzwischen den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten. Den fertigen Pudding etwas abkühlen lassen.  Mit Zucker, Vanillezucker, Schmand und Quark verrühren.  Die Masse auf den gebackenen Boden verteilen und den Pfirsichen oder  Aprikosen belegen. Den Kuchen noch einmal 15-20 min. backen. Nach Belieben noch Tortenguss nach Packungsanweisung anrühren und über den Kuchen geben.

Spiegeleierkuchen

Bei uns kam heute schon ein bisschen Osterstimmung auf…

 


Soja-Schnitzel heute mal ein wenig anders! Im Knusperstübchen habe ich vor einiger Zeit ein Rezept für eine scharfe  Cajun-Panade gesehen, die ich unbedingt einmal ausprobieren wollte. Raus gekommen sind feurigen  Schnitzelchen, die in Ergänzung mit dem Zucchini-Karotten-Gemüse eine sehr leckere Variante des fleischfreien Schnitzels ergeben haben 🙂

Feurige Soja-Schnitzel

Für die leicht abgewandelte Variante der Panade braucht man:

1 TL Salz

1 TL schwarzen Pfeffer

1 TL Cayennepfeffer

1 TL Oregano (getrocknet)

1 TL Thymian (getrocknet)

2 TL Paprikapulver

1 Msp. geräuchertes Paprikapulver

1/2 TL Chilliflocken

1 Scheibe Vollkorntoast

Außerdem:

7-10 Soja-Schnitzel, getrocknet

1-2 Eier bzw. Senf für die vegane Variante

Die Zutaten für die Panade am besten in die Küchenmaschine geben  und zerkleinern. Die Schnitzel nach Packungsanweisung in einer sehr stark gewürzten Brühe einweichen. Die Schnitzel erst in Ei, dann in der Panade wenden und in einer Pfanne anbraten. Wenn man das Ei weglässt und die Panade mit Hilfe von Senf an die Schnitzel bringt, kann man auch schnell eine vegane Variante des Gerichts zaubern.

Dazu gab es leckeres Zucchini-Karotten-Gemüse:

1 Zucchini

2 Karottten

Olivenöl

Zucker, Salz und Pfeffer

Die Zucchini waschen, die Möhren schälen und beides in Stifte schneiden. Die Karotten in heiße Pfanne mit dem Olivenöl geben, eine Prise Zucker dazu und einige Minuten anbraten. Die Zucchini dazugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.

Das Gemüse ist sehr schnell und einfach zu zubereiten! Schmeckt lecker und passt super zum feurigen Soja-Schnitzel 🙂

 

 

 


Wie bereits angekündig,  gab es dieses Wochenende Südtiroler Spezialitäten, die uns ein bisschen Urlaubsstimmung bis ins Wochenende retten konnten…Heute die Rezepte von Freitag Abend. Es gab Schlutzkrapfen mit Parmesan und brauner Butter und zum Nachtisch Apfelstrudel mit Vanillesoße.

IMG_0980

Für die Schlutzkrapfen braucht man ein bisschen Zeit und Geduld. Aber ich finde, es lohnt sich!

Für den Teig braucht man:

75 g Roggenmehl

175 g Weizenmehl

1 EL Öl

1 großes Ei

Salz

50 ml Wasser

Die Zutaten für den Teig habe ich in der Küchenmaschine mit dem Universalmesser zusammengerührt, auf ein Backbrett gegeben und mit den Händen nochmal kräftig geknetet. In Folie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank geben und ruhen lassen.

In der Zwischenzeit kann man die Füllung vorbereiten. Ich habe hierfür folgende Zuaten verwendet:

300 g Spinat

1 Zwiebel

75 g körniger Frischkäse

1 EL Mehl

4 EL Bergkäse

Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

Den Spinat waschen und in gesalzenem, kochendem Wasser ca. 7 Minuten kochen. Kalt abbrausen, ausdrücken und klein schneiden. Die Zwiebel klein würfeln, in einer Pfanne mit Butter glasig anschwitzen, Spiant dazugeben und kurz mitbraten. Die restlichen Zutaten untermischen und abschmecken.

Da der Nudelteig sehr dünn sein muss, habe ich ihn mit Hilfe meiner Nudelmaschine ausgerollt. Mit dem Nudelholz geht es sicherlich auch, aber ich vermute, dass man ziemlich viel Kraft und Geduld dafür braucht… Aus den Teiplatten mit einem Glas Kreise ausstechen. Auf jede Teigplatte etwas Füllung geben, zu einem Halbkreis zusammenklappen und die Ränder mit einer kleinen Gabel festdrücken.

IMG_0973

Zum Anrichten braucht man noch:

Butter 

Parmesan

Bevor man die Schlutzkrapfen kocht, Butter in einer Pfanne aufschäumen und Parmesan reiben.

Die Schlutzkrapfen habe ich dann einige wenige Minuten in siedendem Salzwasser ziehen lassen. Dann mit einem Schaumlöffel entnehmen. Danach mit der Butter übergießen, mit Parmesan bestreuen und servieren.

Auch was Süßes musste es natürlich sein!

IMG_0982

Als Nachtisch gab es Südtiroler Apfelstrudel, bei uns mit reichlich Vanillesoße.

Lecker! (Auch wenn mir, ehrlich gesagt, Mamas Apfelrahmstrudel noch besser schmeckt :))

Gutes Gelingen!


Lotti kocht: Vegetarisches Gemüsecurry

Leider ist der Skiurlaub schon wieder vorbei. Südtirol war wunderbar! Perfektes Wetter, perfekte Unterkunft, perfekte Begleitung, perfektes Gesamtpaket! Es war so schön, dass wir für nächstes Jahr gleich wieder reserviert haben. Auch kulinarisch war natürlich einiges geboten: Apfelstrudel, Buchweizentorte, Schlutzkrapfen, Knödel….Lecker! Ich denke, am Wochenende werde ich unsere Urlaubsstimmung in der Küche aufleben lassen…

Heute ein Rezept für ein leckeres und sehr schnelles Gemüsecurry, das auch ohne gekaufter Currypaste toll schmeckt!

1 kleiner Blumenkohl
2 Stangen Lauch
5 Karotten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Dose ungesüßte Kokosmilch (Ich nehme die von Alnatura)
2 TL Currypulver
Kumin
Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer

Den Blumenkohl putzen und in kleine Röschen teilen. Den Lauch in Ringe, die Karotten in Stifte und die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Erdnussöl in einem Wok erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Lauchringe darin andünsten. Karotten und Blumenkohlröschen dazu geben und mitdünsten. Currypulver darüber streuen und kurz mitbraten. Mit Kokosmilch auffüllen und einkochen lassen. Das Gemüse sollte noch Biss haben. Mit den Gewürzen abschmecken.

IMG_0825

Zum Curry hab es Reis. Einfach und lecker!


Vegetarisches Chilli, frisch gebackenes Baguette und die Geburtstagswoche....

Ein sehr ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns und die Woche wird (koch- und backtechnisch) ähnlich verlaufen. Am Freitag kamen einige Freunde zum Essen und am Samstag war der Geburtstag meiner Mama. Insgesamt habe ich so zusammengerechnet knapp 30 Gäste (am Samstag in Teamarbeit mit meiner lieben Mama) am Wochenende bekocht und bebacken und freu mich, dass diese Woche nochmal zwei Geburtstage anstehen, an denen ich wenigstens die Torten backen darf 🙂
Rezepte und Bilder (die leider besonders am Samstag sehr vernachlässigt wurden) werde ich also die nächsten Tage bloggen…Und heute fange ich an mit meinem vegetraischen Chilli, das ich am Freitag für uns und unsere Gäste gekocht habe.

Mit folgenden Zutaten habe ich meinen Le creuset Topf gefüllt:

150 g Soja-Granulat
2 große Zwiebeln
4 Zehen Knoblauch
2 Paprikaschoten
1 Dose Mais
2 Dosen Kidneybohnen
1 Liter passierte Tomaten
1 Dose gehackte Tomaten
1 Chillischote,
1 TL Kreuzkümmel
1 Zimtstange
Eine Prise Zucker
Salz und Pfeffer
Cayennepfeffer, geräuchertes Paprikapulver

Das Sojagranualt nach Packungsanweisung einweichen. Ich nehme am liebsten die Sojaschnetzel von Alnatura, die es auch im DM gibt. Hierfür bereite ich eine sehr kräftige Gemüsebrühe (zusätzlich gewürzt mit Salz, Pfeffer, Chilliflocken und Senf) zu und köchle das Granulat für ca. 10 Minuten in der Brühe, gieße es ab und drücke es gut aus.

Die Zwiebel groß würfeln, den Knoblauch fein hacken und beides in Öl anschwitzen. Die gewürfelten Paprikaschoten und die vorbereiteten Sojaschnetzel dazu geben und mitbraten. Mit den Tomaten aufgießen. Den Mais abgetropft und die Bohnen mit Flüssigkeit dazugeben. Die Chillischote mit Kernen klein hacken und unterrühren. Das ganze aufkochen und mit den Gewürzen abschmecken. Die Zimtstange im Chilli habe ich mir bei Jamie Oliver abgeschaut und muss sagen, dass sie wirklich das gewisse Etwas bringt.. Das Chilli knapp eine Stunde kochen und danach die Zimtstange entfernen. Ich habe das Chilli am Donnerstag gekocht, weil es am nächsten Tag wirklich noch besser schmeckt!

Vegetarisches Chilli

Dazu gab es selbst gebackenes Baguette.
Hierfür ebenfalls einen Tag zuvor aus folgenden Zutaten einen Hefeteig herstellen:

500 g Mehl (Ich habe Dinkelmehl verwendet)
300 ml Wasser
1/2 P. Trockenhefe
1 1/2 TL Salz
1/2 TL Zucker

Die Trockenhefe, Salz und Zucker und das Mehl mischen und das Wasser zunächst mit dem Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen unterkneten. Das kann ein Weilchen dauern, eventuell braucht man noch ein kleines bisschen mehr Wasser…
Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank (oder wie ich: im kalten Dachboden) gehen lassen. Am nächsten Tag (nach mindestestens 12 Stunden) den Teig in zwei Teile teilen, ihn so wenig wie möglich kneten und Baguettestangen formen. Die Teigstränge zweimal eindrehen und einschneiden. Bei 220°C im vorgeheizten Ofen 20-30 Minuten backen.

Baguette