…und backt: Kleine (vegetarische) Köstlichkeiten

Archiv der Kategorie: Vegetarische Vorspeisen

Salat mit veganen PutenstreifenUnsere wunderschöne Kreuzfahrt nach Norwegen ist vorbei und da man auf einem Kreuzfahrtschiff eigentlich den ganzen Tag nur isst, ist dieser leichte Salat mit vegetarischen Schnitzelstreifen genau das richtige, um sich wieder einer normalen täglichen Kalorienzufuhr anzunäheren!

Die vegenen Schnitzelstreifen habe ich genau wie meine veganen Grillfalckeln, mein veganes Gyros und meine veganen Spareribs vorbereitet.

Ihr braucht dazu getrocknete Soja-Steaklis, die ihr wie folgt einweicht:

1) Zunächst das getrocknete Produkt in Salzwasser aufkochen und kurz köcheln lassen. Dann das Wasser abschütten. Nun kommt das Auswaschen. Hierfür gibt man das Soja zurück in den Topf und füllt diesen wieder mit Wasser. Das Soja-Produkt wird im Wasser ausgedrückt und richtig “ausgewaschen”, bis es keine milchige Flüssigkeit mehr von sich gibt. Ich wasche und drücke meine Steaks 3 Mal aus, immer mit “Wasserwechsel”. So verlieren sie den Eigengeschmack und nehmen die folgenden Geschmackszutaten optimal an.

Die Steaks so fest wie möglich ausdrücken! Je trockener, desto besser! Man kann hier zwei Küchenbretter zur Hilfe nehmen! Die Soja-Steaks auf ein Brett geben, in die Spüle stellen, ein zweites Küchenbrett darauf geben und sehr fest drücken…

2) Die ausgewaschenen und ausgedrückten Steaks lege ich in folgendem Sud ein:

ca. 300 ml Wasser

2 TL Salz

2 EL Sojasoße

2 EL Tomatenmark

2 Messerpitzen geräuchertes Paprikapulver

(Nach Belieben 1/2 TL Hefeextrakt)

Den Sud zusammenrühren, die ausgewaschenen Steaks in den Sud geben  und nochmal kurz aufkochen. Nun abschütten, NICHT auswaschen, aber ausdrücken.

Danach die eingeweichten Steaklis  mit Barbecuesoße einpinseln und in Streifen schneiden. In einer Pfanne mit reichlich (!!!) Öl schön knusprig braten und auf einem Salat anrichten.

Den Salat habe ich mit meiner absoluten und unglaublichen  Lieblingsviniagrette angemacht:

40 ml weißer Balsamico

1 TL Salz

1 TL Zucker

1 TL Senf

30 ml Pistazienöl

30 ml Sonnenblumenöl

Für die Vinaigrette nacheinander das Salz, den Zucker und den Senf mit einem Schneebesen in den Balsamicoessig einrühren und danach langsam (tröpfchenweise) das Öl unterschlagen- so verbinden sich die Komponenten zu einer leckeren Emulsion…Die absolut PERFEKTE Salatsoße!!

 


Lotti kocht: Avocado-Radieschen-Salat auf Rucola

Zum sommerlichen Wetter passt natürlich immer ein sommerlicher Salat. Dieser Avocado-Radieschen-Salat ist eine Abwandlung des Avocado-Gurken-Tartars. Statt Gurken waren es in dieser Version Radieschen und angemacht habe ich das Tartar ohne Knoblauch und Creme fraiche, dafür mit einem Schuss Olivenöl. Serviert wurde das Tartar auf einem Rucolabett mit wunderbarem Honig-Senf-Dressing.

Für das unglaublich leckere  Honig-Senf-Dressing braucht ihr:

20 ml weißer Balsamico
1/2 TL Salz
1 TL Salz
1 EL Honig
40-60 ml Pistazienöl

Salz, Senf und Honig mit einem Rührbesen sehr gut mit dem Balsamico vermischen. Nun ganz langsam das Pistazienöl unter ständigem Rühren unterrühren. Das Dressing mit dem Rucolasalat vermischen und auf einem Teller zusammen mit dem Avocado-Radieschen-Salat anrichten.

Abgerundet wurde der sommerliche Salat mit einem frisch gebackenem Baguette. Das Rezept dazu gibts hier. Dieses Mal gab es ein reines Weizenmehl-Bageutte, gebacken habe ich es wieder in meinem Baguetteblech.

Lecker wars 🙂


Spargelmousse

Spargelsaison- wir lieben sie sehr! Und nachdem wir so eine wunderbare Quelle haben, von der wir wunderbaren Spargel aus Schrobenhausen bekommen, gibt es in der Saison auch wirklich oft die tollen Stangen…. Damit ein bisschen Abwechslung geboten ist, gibt es nicht nur die klassische Variante mit Kartoffeln und Sauce hollondaise, sondern immer wieder neue Rezepte, unter anderem dieses Spargel-Mousse, das kalt serviert wird und wirklich mal eine abwechslungsreiche Alternative ist! Auch für Bruchspargel, den es ja sehr kostengünstig in toller Qualität gibt, ist dieses Rezept perfekt!

Für 4 Personen als (kleine) Vorspeise habe ich folgende Zutaten verwendet:

250 g Spargel

150 ml Gemüsebrühe

2 1/2 Blätter Gelatine (oder ein anderes Geliermittel)

100 ml Sahne

Salz, Pfeffer, Zucker

Den geschälten Spargel in kleine Stücke schneiden und in der Gemüsebrühe weich kochen. Mit einem Pürierstab pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Nun die Gelatine auflösen und unter die Spargelmasse rühren. Sahne steif schlagen. Sobald die Spargelmasse zu gelieren beginnt, die Sahne unterheben. Das Spargelmousse in kleine Gläser füllen und kalt stellen.

Dazu gab es Parmesanchips und Pfannenbrot und die Vorspeise war perfekt 🙂


Lotti backt: Zucchini-Quiche

Heute gab es eine Zucchini-Tarte, bei der alle kleinen Reste, die noch so im Kühlschrank waren, verbraucht wurden. 1 Zucchini, 1 Paprika, ein bisschen Quark, 2 Eier…Daraus wurde diese leckere Quiche, die durch die Verwendung der Küchenmaschine wirklich sehr schnell zusammengebastelt war…

Teig:

250 g Mehl

2 TL Backpulver

125 g Quark

50 ml Milch

50 ml Öl

½ TL Salz

Füllung:

1 Zucchini

2 Zwiebeln

1 Paprikaschote

Guss:

2 Eier + 1 Ei (Oder wie bei mir heute: 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser)

6 EL Milch

2 EL Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat, Kräuter der Provence

100 g geriebener Gouda

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und erst mit den Knethaken des Handrührgerätes verrühren, dann mit den Händen zu einem Teig kneten. Diesen direkt in eine Tarteform geben und mit den Fingern in der Form verteilen, dabei am Rand hochziehen.

Zuerst die Zwiebel in der Küchenmaschine mit dem Messer klein hacken, danach die Zucchini dazu raspeln (das geht natürlich auch ohne Küchenmaschine, braucht allerdings mehr Zeit…). Die Paprikaschote klein würfeln, das Gemüse mischen und auf den Boden geben.

Für den Guss die Eier, Milch, Mehl und Gewürze miteinander verrühren. Ich habe nur noch 2 Eier im Kühlschrank gehabt, darum wurde aus dem dritten Ei ein klassischer Eierersatz: 1 EL Sojamehl +2 EL Wasser. Den Guss auf der Tarte verteilen und danach mit Käse bestreuen.

Bei 175°C 40-45 Minuten backen.

Dazu noch ein kleiner Salat und ein kleines Gläschen Wein- lecker!


Zum Geburtstag meines allerliebsten Stiefpapas habe ich die Zubereitung Vorspeisen übernommen. Nachdem das Fingerfood für den Kindergeburtstag, das ich mit meinem Kochkurs fleißig gemacht, so eine Begeisterung hervorgerufen hat, sollte es nun für den Geburtstag vegetarisches Fingerfood geben- natürlich in der „Erwachsenenversion“.  Außerdem finde ich es immer am gemütlichsten,  kleine Kleinigkeiten zu haben, die man den ganzen Abend über essen kann, ob zum Aperitiv, als Vorspeise oder auch noch als Snack nach dem Essen zu Wein oder Bier. Genau so haben wir es dann auch gemacht, denn das Fingerfood-Buffet haben wir einfach auf dem Esstisch aufgebaut und wirklich den ganzen Abend über davon gegessen 🙂

Wie es manchmal so ist, habe ich leider, leider vor lauter Stress vergessen, Fotos  vom aufgebauten „Buffet“ zu machen 😦 Aber die einzelnen Komponenten habe ich zum Glück noch festgehalten!

Es gab Gugls, dieses Mal zwei herzhafte Versionen, Galettes mit Tomate und Zucchini und noch kleine Tartelettes mit Tomate und Mozzarella- alles war sehr lecker und wird sicherlich wieder gemacht. Inspirationen für Galettes und Gugls hab ich bei der Tortentante gefunden, ich war ja bereits für den Marmorkuchen beim Stöbern auf ihrem Blog…

 

Herzhafte Paprika-Gugls

Paprika-Gugls

Zutaten für ca 45 Gugls:

1 rote Paprika

2 mittelgroße Zwiebeln

100 g Käse

50 g Butter

2 Eier

200 g Mehl

120 ml Milch

Salz, Pfeffer und eine Messerpitze geräuchtertes Paprikapulver

Paprika und Zwiebeln in der Küchenmaschine ganz fein zerkleinern oder pürieren. Käse reiben. Butter mit Eiern schaumig schlagen und abwechselnd Mehl und Milch unterrühren. Paprika, Zwiebeln und Käse unterrühren und mit Gewürzen abschmecken.

Ich befülle die Guglform immer mit einem Spritzbeutel, dessen Ecke ich abschneide. Die Form also füllen und bei 190°C 15 Minuten backen. Fürs Vorspeisen-Buffet gabs die Gugls kalt- haben natürlich auch warm sehr lecker geschmeckt 🙂

 

 

Tomaten-Käse-Gugls

Tomaten-Parmesan-Gugls

 

Zutaten für ca 45 Gugls:

100 ml Milch

50 ml Öl

2 Eier

100 g Quark

1 TL Salz (nach Geschmack)

Peffer

eine Prise granulierter Knoblauch

100 g geriebener Gouda

1 TL Kräuter der Provence

2 EL Röstzwiebeln

150 g Mehl

1 TL Backpulver

75 g eingelegte, getrocknete Tomaten

Tomaten fein hacken. Milch, Öl, Eier, Quark und Gewürze verrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Käse reiben und mit den Tomaten unterheben. In die Guglform geben und bei 180°C 15 Minuten backen.

Auch diese Gugls schmecken warm und kalt!

 

Galette von Tomate und Zucchini

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Zutaten für 2 Galettes:

Teig:

220 g Mehl

120 g weiche Butter

65 g Schmand

2 EL Zitronensaft

70 ml Wasser

Füllung:

135 g Schmand

100 g Quark

40 g geriebener Parmesan

60 g geriebener Gouda

2 Eier

ca 10 Stiele Basilikum

1 TL Kräuter der Provence

Salz, Pfeffer und eine Prise granulierter Knoblauch

2 kleine Zucchini

300-400 g Tomaten

Die Zutaten für den Teig mit den Knethaken des Rührgerätes verrühren und im Kühlschrank mind. 1 Stunde ruhen lassen.

Tomaten und Zucchini in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese halbieren. Basilikum hacken und mit den restlichen Zutaten der Füllung vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken.

Ich habe den Teig geteilt und die Galettes einzeln gebacken.

Die Hälfte des Teiges auf einem Backpapier zu einem Kreis ausrollen- der Teig ist ziemlich klebrig, also Mehl verwenden. Die Hälfte der Füllung auf dem Teig verteilen und dabei einen Rand frei lassen:

Galettes mit Zucchini und Tomate

Die Tomaten und Zucchinischeiben fächerförmig auf der Füllung verteilen. Salzen und pfeffern. Danach den Rand vorsichtig über das Gemüse falten.

Galette mit Tomaten und Zucchini

Die Galettes bei 190°C 40 Minuten backen.

Schmecken warm und kalt. Als Fingerfood für das Vorspeisen-Buffet habe ich die Galettes einfach in 16 dünne Stücke geteilt. Lecker!!!!

 

Tartelettes Caprese

Tartelettes Caprese

Für 8 kleine Tartelettes braucht man:

Teig:

7 Stiele Basilikum

150 g Butter

300 g Mehl

1 Ei

3 EL kaltes Wasser

Salz

Füllung:

3 Packungen Mini-Mozzarella-Kugeln

600 g Kirschtomaten

4 Eier

200 g Schlagsahne

Pfeffer, Salz und Muskatnuss

Basilikum fein hacken. Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbteig zusammenkneten. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens 30 Minuten kühlen.

Den Teig danach in 8 Teile teilen und Kreise ausrollen, die etwas größer als die Förmchen sind. Die gefetteten Tartelettes-Förmchen mit dem Teig auskleiden. Eier und Schlagsahne verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Kirschtomaten und Mozzarellakugeln gleichmäßig in den Förmchen verteilen und mit dem Eierguss begießen. Bei 175°C ca 25 Minuten backen. Wenn ihr, wie ich, Tartelettes-Förmchen mit Lift-Off-Boden habt, dann schiebt unter die Förmchen lieber ein Backblech mit Backpapier- wenn nämlich Füllung ausläuft, versaut ihr euch nicht den ganzen Backofen!

Die Tartelettes schmecken auch warm und kalt 🙂 Für das Fingerfood-Buffet einfach vierteln und nach Belieben noch mit frischen Basilikumstreifen verzieren.

 

Die Vorspeisen waren sehr lecker und das als vegetarisches Fingerfood-Buffet den ganzen Abend ein Genuss 🙂

 


Momentan gibt es ja überall frischen Bärlauch- natürlich auch bei uns, nämlich Bärlauchbutter auf warmer Focaccia mit getrockneten Tomaten. Sehr, sehr lecker!

Bärlauchbutter

Für meine Bärlauchbutter habe ich folgende Zutaten verwendet:

250 g weiche Butter

100 g Bärlauch

Saft einer halben Zitrone

Salz und Pfeffer

eine Prise Zucker

Den Bärlauch waschen und klein schneiden. Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und solange zerkleinern (lassen), bis sich alles vermengt hat. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken!

Und das ganze gab es auf einer leckeren, warmen Focaccia, die auch ganz einfach und schnell zusammengerührt ist! Dafür braucht ihr:

300 g Dinkelmehl

200 g Weizenmehl

1/2 Würfel Hefe

eine Prise Zucker

450 ml lauwarmes Wasser

1 1/2 TL Salz

2 EL Olivenöl

10 getrocknete Tomaten

Die getrockneten Tomaten in dünne Streifen schneiden. Die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen. Alle Zutaten mit einem Löffel zusammenrühren. Den Teig mit feuchten Händen auf ein Backblech streichen und 30 Minuten gehen lassen. 20 Minuten bei 220°C backen. Noch warm mit Olivenöl bepinseln und mit Salz bestreuen.

Focaccia mit getrockneten Tomaten

Ich hoffe, es schmeckt euch genau so gut wie uns 🙂

 


Lotti kocht: Grünkernburger

Schon seit einiger Zeit habe ich Grünkern zuhause, der schon länger auf eine Verarbeitung gewartet hat…Da ich zu Weihnachten von meinem Schatz meine geliebte Flockenquetsche bzw. Schrotmühle bekommen habe, konnte ich mich endlich an den Grünkern wagen, für die Bratlinge braucht man nämlich Grünkernschrot- dank meiner Mühle kein Problem mehr. Grünkernbratlinge habe ich davor noch nie gegessen, bin vom Geschmack sehr begeistert! Die Konsitenz der Bratlinge waren mir beim ersten Versuch noch zu weich, darum beim nächsten Mal noch frisch gequetschte Haferflocken drunter gemischt und so waren sie mir lieber!

Für 2 Personen brauch ich:

100 g Grünkernschrot

450 ml Gemüsebrühe

50 g kernige Haferflocken

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe (nach Belieben)

1 Ei

50 g geriebener Käse

Semmelbrösel

Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Den Grünkern schroten und in der Gemüsebrühe aufkochen lassen. Nach dem Aufkochen vom Herd nehmen. Haferflocken unterrühren und 20 Minuten quellen lassen. Zwiebel würfeln, Knoblauch pressen, Käse reiben und zum gequellten Grünkern geben. Soviel Semmelbrösel dazu geben, dass eine gebundene Masse entsteht. Mit Gewürzen abschmecken.

Aus der Masse ganz flache Bratlinge formen und in in einer Pfanne braten. Mir schmecken die Bratlinge umso besser, je flacher sie geformt sind. Die Masse ist nicht sonderlich stabil, darum vor dem Wenden eine Seite kräftig anbraten lassen!

Zu den Bratlingen gab es Salat. Uns hats sehr gut geschmeckt 🙂


Griechische Pilze

Heute ein seeeeeeeeeehr leckeres Rezept meiner Griechischen Champignons. Gibt es bei uns immer wieder gerne, mal als Vorspeise, mal als Hauptgang mit Brot. Super schnell, super einfach und es schmeckt immer 🙂

GANZ WICHTIG: Die Mengenangaben der Zutaten sind nur Richtwerte! Das Gericht gibt es bei uns immer je nach Verfügbarkeit der einzelnen Komponenten…

Ihr brauch (in variablen Mengen):

500 g Champignons

1 P. Feta

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

10 Pepperoni (eingelegt)

Olivenöl

Salz, Pfeffer

Kräuter der Provence

Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln, Zwiebeln und Pepperoni in Ringe und Feta in Würfel schneiden. Knoblauch pressen. Alle Zutaten in eine Auflaufform geben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Einige Spritzer Olivenöl darüber geben und bei 200°C 15-25 Minuten backen (einige Male umrrühren).

FERTIG 🙂

Dazu leckeres Fladenbrot, Baguette oder Ciabatta.

 

 


Heute war wieder Kochkurs und pünktlich vor den Osterferien hatte ich einen Oster-Kochabend vorbereitet. So gab es heute Nudelnester und Spiegeleierkuchen. Geschmeckt hat es uns seeeeehr gut! Und ich glaube, so viel wie heute haben wir selten gegessen….Leider hatte ich meine Kamera vergessen, deswegen gibt es nur provisorische Handy-Fotos..

Die Nudelnester haben wirklich unglaublich lecker geschmeckt. Auch für die Resteverwertung von Spaghetti ist dieses Rezept toll. Einfach mal was anderes…

 

Nudelnester

Man braucht für ein Muffinblech:

300 g Spaghetti

1 kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

250 ml passierte Tomaten

1 EL Tomatenmark

Salz, Pfeffer, Zucker, Oregano

2 EL Creme fraiche

2 Eier

1 Kugel Mozzarella

Spaghetti nach Packungsanweisung kochen und abgießen. Oder einfach Nudeln vom Vortag nehmen. Wir haben einen Schuss Öl zu den Nudeln gegeben, damit sie nicht zusammenkleben und wir sie dann besser weiterverarbeiten konnten.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in Olivenöl andünsten. Tomatenmark dazu geben und kurz mitbraten. Mit den passierten Tomaten aufgießen, mit den Gewürzen kräftig abschmecken und einige Minuten köcheln lassen.

Die Soße kurz auskühlen lassen und dann mit der Creme fraiche und den Eier verrühren.

Das Muffinblech fetten. Die Nudeln mit Hilfe einer Gabell zu Nestern drehen und in die Mulden geben. Ca. 2 EL Soße über die Nudeln geben. Den Mozzarella in kleine Stückchen schneiden und über die Nester geben.

Im Backofen bei 200°C 25 Minuten backen und genießen!

Nudelnester

 

Zum Nachtisch gab es Spiegeleierkuchen, der auch unglaublich lecker war! Wir haben Pfirsiche verwendet, darum waren es heute sehr große Spiegeleier 😉

 

Spiegeleierkuchen

Für ein Backblech (wir haben meine rechteckige Springform verwendet) braucht man:

Für den Teig:

250 g Margarine

250 g Zucker

3 Eier

1 P. Backpulver

1 P. Vanillezucker

300 g Mehl

Für die Creme

1 Liter Milch

2 P. Puddingpulver (Vanille)

150 g Zucker

1 P. Vanillezucker

2 Becher Schmand

250 g Magerquark

1 Dose Pfirsiche oder Aprikosen

n.B. noch Tortenguss…

 

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und vermengen. In die Springform geben und bei 180°C 15-20 min. backen.
Inzwischen den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten. Den fertigen Pudding etwas abkühlen lassen.  Mit Zucker, Vanillezucker, Schmand und Quark verrühren.  Die Masse auf den gebackenen Boden verteilen und den Pfirsichen oder  Aprikosen belegen. Den Kuchen noch einmal 15-20 min. backen. Nach Belieben noch Tortenguss nach Packungsanweisung anrühren und über den Kuchen geben.

Spiegeleierkuchen

Bei uns kam heute schon ein bisschen Osterstimmung auf…

 


Grießknödelsuppe

Wahrscheinlich hat mich die Suppenlust gepackt, weil es wieder so kalt geworden ist…Hatten wir in Südtirol noch wunderschöne, sonnige und herrlich warme 25°C und auch in Augsburg letzte Woche wirklich schönes Wetter, hat es gestern doch ernsthaft geschneit :(. Die Kälte hat es wohl mit sich gebracht, dass ich unglaubliche Lust auf Suppe bekommen habe und so gab es heute eine leckere Grießknödelsuppe, natürlich mit selbstgemachter Gemüsebrühe.

Für die leckere Gemüsebrühe braucht ihr:

1/4 Sellerieknolle

1/2 Stange Lauch

2 Karotten

1 1/2 Zwiebeln, mit Schale

1 Knoblauchzehe

2 Lorbeerblätter

einige schwarze Pfefferkörner

1/2 TL getrockneter Thymian

Salz

Das Gemüse grob schneiden (die Zwiebel ungeschält lassen, am besten Bio). In einem Topf Öl erhitzen. Das Gemüse dazu geben und rösten.

 

Gemüsebrühe

Mit 1,5 Liter kaltem Wasser aufgießen und die Gewürze dazu geben. Ich habe die Brühe ca 45 Minuten köcheln lassen. Danach das Gemüse mit Hilfe eines Siebes abseihen, die Brühe natürlich auffangen und zurück in einen Topf geben ;). Dann unbedingt das Gemüse mit einem Löffel über der Brühe ausdrücken- ich bilde mir ein, dass die Brühe, die dabei aufgefangen wird, dem Geschmack seeeehr viel Gutes tut! Danach nochmal mit Salz abschmecken- fertig für die weitere Verwendung. (Übrigens esse ich das ausgequetschte Gemüse immer, ich finds lecker…)

 

Während die Brühe vor sich hin köchelt, kann man den Teig für die Grießknödel machen. Ich habe heute folgende Zutaten verwendet:

40 g Margarine

70 g Weichweizengrieß

1 Ei

Salz

Die Margarine in eine kleine Schüssel geben und mit dem Rührgerät kurz aufschlagen. Erst das Ei, dann den Grieß und das Salz dazu geben und unterrühren. Den Teig 20 Minuten quellen lassen.

Bei mir haben die Nocken super gehalten, aber macht am besten ein Probeklößchen. Wenn es doch zerfällt, noch mehr Grieß unterrühren, dann den Teig aber nochmal ausreichend quellen lassen.

Mit zwei Teelöffeln Nocken abstechen und in die heiße, leicht köchelnde Brühe geben und 20 Minuten ziehen lassen. Ich habe die Suppe vor dem Servieren noch mit Petersilie bestreut.

Grießklösschensuppe

Knödel aus rohem Grieß quellen in der Brühe wirklich sehr stark. Ich habe sie mit Esslöffeln geformt, aber mit Teelöffeln werden sie vermutlich noch ein bisschen netter… Für alle, die nicht wissen, wie man Nocken formt, habe ich hier ein Viedeo verlinkt.

Vielleicht packt euch ja auch die Suppenlust- lieber wär es mir allerdings, wenn das Wetter wieder schön wird 😉