…und backt: Kleine (vegetarische) Köstlichkeiten

Archiv der Kategorie: Vegetarisches für Gäste und Feste

Zum Geburtstag meines allerliebsten Stiefpapas habe ich die Zubereitung Vorspeisen übernommen. Nachdem das Fingerfood für den Kindergeburtstag, das ich mit meinem Kochkurs fleißig gemacht, so eine Begeisterung hervorgerufen hat, sollte es nun für den Geburtstag vegetarisches Fingerfood geben- natürlich in der „Erwachsenenversion“.  Außerdem finde ich es immer am gemütlichsten,  kleine Kleinigkeiten zu haben, die man den ganzen Abend über essen kann, ob zum Aperitiv, als Vorspeise oder auch noch als Snack nach dem Essen zu Wein oder Bier. Genau so haben wir es dann auch gemacht, denn das Fingerfood-Buffet haben wir einfach auf dem Esstisch aufgebaut und wirklich den ganzen Abend über davon gegessen 🙂

Wie es manchmal so ist, habe ich leider, leider vor lauter Stress vergessen, Fotos  vom aufgebauten „Buffet“ zu machen 😦 Aber die einzelnen Komponenten habe ich zum Glück noch festgehalten!

Es gab Gugls, dieses Mal zwei herzhafte Versionen, Galettes mit Tomate und Zucchini und noch kleine Tartelettes mit Tomate und Mozzarella- alles war sehr lecker und wird sicherlich wieder gemacht. Inspirationen für Galettes und Gugls hab ich bei der Tortentante gefunden, ich war ja bereits für den Marmorkuchen beim Stöbern auf ihrem Blog…

 

Herzhafte Paprika-Gugls

Paprika-Gugls

Zutaten für ca 45 Gugls:

1 rote Paprika

2 mittelgroße Zwiebeln

100 g Käse

50 g Butter

2 Eier

200 g Mehl

120 ml Milch

Salz, Pfeffer und eine Messerpitze geräuchtertes Paprikapulver

Paprika und Zwiebeln in der Küchenmaschine ganz fein zerkleinern oder pürieren. Käse reiben. Butter mit Eiern schaumig schlagen und abwechselnd Mehl und Milch unterrühren. Paprika, Zwiebeln und Käse unterrühren und mit Gewürzen abschmecken.

Ich befülle die Guglform immer mit einem Spritzbeutel, dessen Ecke ich abschneide. Die Form also füllen und bei 190°C 15 Minuten backen. Fürs Vorspeisen-Buffet gabs die Gugls kalt- haben natürlich auch warm sehr lecker geschmeckt 🙂

 

 

Tomaten-Käse-Gugls

Tomaten-Parmesan-Gugls

 

Zutaten für ca 45 Gugls:

100 ml Milch

50 ml Öl

2 Eier

100 g Quark

1 TL Salz (nach Geschmack)

Peffer

eine Prise granulierter Knoblauch

100 g geriebener Gouda

1 TL Kräuter der Provence

2 EL Röstzwiebeln

150 g Mehl

1 TL Backpulver

75 g eingelegte, getrocknete Tomaten

Tomaten fein hacken. Milch, Öl, Eier, Quark und Gewürze verrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Käse reiben und mit den Tomaten unterheben. In die Guglform geben und bei 180°C 15 Minuten backen.

Auch diese Gugls schmecken warm und kalt!

 

Galette von Tomate und Zucchini

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Zutaten für 2 Galettes:

Teig:

220 g Mehl

120 g weiche Butter

65 g Schmand

2 EL Zitronensaft

70 ml Wasser

Füllung:

135 g Schmand

100 g Quark

40 g geriebener Parmesan

60 g geriebener Gouda

2 Eier

ca 10 Stiele Basilikum

1 TL Kräuter der Provence

Salz, Pfeffer und eine Prise granulierter Knoblauch

2 kleine Zucchini

300-400 g Tomaten

Die Zutaten für den Teig mit den Knethaken des Rührgerätes verrühren und im Kühlschrank mind. 1 Stunde ruhen lassen.

Tomaten und Zucchini in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese halbieren. Basilikum hacken und mit den restlichen Zutaten der Füllung vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken.

Ich habe den Teig geteilt und die Galettes einzeln gebacken.

Die Hälfte des Teiges auf einem Backpapier zu einem Kreis ausrollen- der Teig ist ziemlich klebrig, also Mehl verwenden. Die Hälfte der Füllung auf dem Teig verteilen und dabei einen Rand frei lassen:

Galettes mit Zucchini und Tomate

Die Tomaten und Zucchinischeiben fächerförmig auf der Füllung verteilen. Salzen und pfeffern. Danach den Rand vorsichtig über das Gemüse falten.

Galette mit Tomaten und Zucchini

Die Galettes bei 190°C 40 Minuten backen.

Schmecken warm und kalt. Als Fingerfood für das Vorspeisen-Buffet habe ich die Galettes einfach in 16 dünne Stücke geteilt. Lecker!!!!

 

Tartelettes Caprese

Tartelettes Caprese

Für 8 kleine Tartelettes braucht man:

Teig:

7 Stiele Basilikum

150 g Butter

300 g Mehl

1 Ei

3 EL kaltes Wasser

Salz

Füllung:

3 Packungen Mini-Mozzarella-Kugeln

600 g Kirschtomaten

4 Eier

200 g Schlagsahne

Pfeffer, Salz und Muskatnuss

Basilikum fein hacken. Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbteig zusammenkneten. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens 30 Minuten kühlen.

Den Teig danach in 8 Teile teilen und Kreise ausrollen, die etwas größer als die Förmchen sind. Die gefetteten Tartelettes-Förmchen mit dem Teig auskleiden. Eier und Schlagsahne verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Kirschtomaten und Mozzarellakugeln gleichmäßig in den Förmchen verteilen und mit dem Eierguss begießen. Bei 175°C ca 25 Minuten backen. Wenn ihr, wie ich, Tartelettes-Förmchen mit Lift-Off-Boden habt, dann schiebt unter die Förmchen lieber ein Backblech mit Backpapier- wenn nämlich Füllung ausläuft, versaut ihr euch nicht den ganzen Backofen!

Die Tartelettes schmecken auch warm und kalt 🙂 Für das Fingerfood-Buffet einfach vierteln und nach Belieben noch mit frischen Basilikumstreifen verzieren.

 

Die Vorspeisen waren sehr lecker und das als vegetarisches Fingerfood-Buffet den ganzen Abend ein Genuss 🙂

 


Vegane Spareribs

Kaum zu glauben, aber dieses Wochenende gab es bei uns Spareribs. Zwar vegan zubereitet, aber geschmeckt haben sie wirklich gar nicht so! Und weil sie soooooo lecker waren, gab sie es gleich an zwei Tagen hintereinander!

Empfohlen hat mir das Rezept meine beste Freundin, mit dem Kommentar, dass die veganen Spareribs so gar nicht vegan geschmeckt haben, sondern so fleischig, dass sie sich fast überwinden musste, weiter zu essen…Genau das richtige für meinen Liebsten, der Fleisch ja sehr gerne mag!

Das Rezept hat meine Freundin auf dem tollen Blog Die Umsteiger gefunden. Für die Zubereitung einfach das Video anschauen…Ich habe statt großer Soja-Steaks einfach kleine verwendet, weil wir davon noch so einige im Haus haben. Die Spareribs schmecken wirklich unglaublich unvegan! Unbedingt ausprobieren!

Dazu gab es Ofenkartoffeln mit Rosmarin und Sour Cream.

Ofenkartoffeln mit Rosmarin

Für die Ofenkartoffeln einfach Karoffeln schälen, halbieren und oben fächerartig einschneiden. Auf ein Blech geben und reichlich Olivenöl darauf verteilen. Mit genug Salz, Pfeffer und getrocknetem Rosmarin würzen und für 35-45 Minuten bei 200°C kross backen.

Für die Sour Cream saure Sahne mit Salz, Pfeffer, viel Knoblauch und einigen Sprizern Zitronensaft abschmecken.

Vegane Spareribs

LECKER!!!!!!


Lotti kocht: Grünkernburger

Schon seit einiger Zeit habe ich Grünkern zuhause, der schon länger auf eine Verarbeitung gewartet hat…Da ich zu Weihnachten von meinem Schatz meine geliebte Flockenquetsche bzw. Schrotmühle bekommen habe, konnte ich mich endlich an den Grünkern wagen, für die Bratlinge braucht man nämlich Grünkernschrot- dank meiner Mühle kein Problem mehr. Grünkernbratlinge habe ich davor noch nie gegessen, bin vom Geschmack sehr begeistert! Die Konsitenz der Bratlinge waren mir beim ersten Versuch noch zu weich, darum beim nächsten Mal noch frisch gequetschte Haferflocken drunter gemischt und so waren sie mir lieber!

Für 2 Personen brauch ich:

100 g Grünkernschrot

450 ml Gemüsebrühe

50 g kernige Haferflocken

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe (nach Belieben)

1 Ei

50 g geriebener Käse

Semmelbrösel

Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Den Grünkern schroten und in der Gemüsebrühe aufkochen lassen. Nach dem Aufkochen vom Herd nehmen. Haferflocken unterrühren und 20 Minuten quellen lassen. Zwiebel würfeln, Knoblauch pressen, Käse reiben und zum gequellten Grünkern geben. Soviel Semmelbrösel dazu geben, dass eine gebundene Masse entsteht. Mit Gewürzen abschmecken.

Aus der Masse ganz flache Bratlinge formen und in in einer Pfanne braten. Mir schmecken die Bratlinge umso besser, je flacher sie geformt sind. Die Masse ist nicht sonderlich stabil, darum vor dem Wenden eine Seite kräftig anbraten lassen!

Zu den Bratlingen gab es Salat. Uns hats sehr gut geschmeckt 🙂


Griechische Pilze

Heute ein seeeeeeeeeehr leckeres Rezept meiner Griechischen Champignons. Gibt es bei uns immer wieder gerne, mal als Vorspeise, mal als Hauptgang mit Brot. Super schnell, super einfach und es schmeckt immer 🙂

GANZ WICHTIG: Die Mengenangaben der Zutaten sind nur Richtwerte! Das Gericht gibt es bei uns immer je nach Verfügbarkeit der einzelnen Komponenten…

Ihr brauch (in variablen Mengen):

500 g Champignons

1 P. Feta

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

10 Pepperoni (eingelegt)

Olivenöl

Salz, Pfeffer

Kräuter der Provence

Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln, Zwiebeln und Pepperoni in Ringe und Feta in Würfel schneiden. Knoblauch pressen. Alle Zutaten in eine Auflaufform geben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Einige Spritzer Olivenöl darüber geben und bei 200°C 15-25 Minuten backen (einige Male umrrühren).

FERTIG 🙂

Dazu leckeres Fladenbrot, Baguette oder Ciabatta.

 

 


Gestern war mein Kochkurs und meine Kleinen haben tolles Fingerfood gemacht! Gurkeninseln, Tomatensegelboote, Paprika-Kraken, Traubenpinguine, Gurkenkrokodil, Brot-Flundern und Apfelfrösche… Aber schaut selber:

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FIngerfood

 

Tomatensegelboote

 

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Paprika-Krake

Apfelfrösche

Gurkeninseln

Brot-Flundern

Da kann der nächste Kindergeburtstag kommen 🙂


Heute folgen die salzigen Rezepte, die es am Geburtstag meiner Mama gab. Und eine Premiere: Ich habe Fleisch gekocht! Ja, unglaublicherweise! Und da ich weiß, dass es auch Nicht-Vegetarier unter den Lesern gibt, heute mal ausnahmsweise ein Fleischgericht!

Damit meine Mama in (wenigstens ansatzweiser) Ruhe ihren großen Tag feiern konnte, habe ich mich dazu bereit erklärt, auch das Hauptgericht mit zu kochen. Bei 20 Gästen musste es etwas mit Fleisch sein….So haben wir uns dazu entschlossen, ein Schichtgulasch zu kochen, denn der Plan war, das jede von uns ihr eigenes Gulasch kocht und wir es am Abend zusammenführen- so blieb mir das Abschmecken erspart und die enorme Menge war auch mit normalem Ofen zu schaffen. Mein Bräter war allederdings viel zu klein für die Massen an Fleisch, weshalb ich mir den tollen großen Bruder meines Le creuset Bräters eines lieben Freudes ausgeliehen habe- DANKE!! Und ich bin mir sicher- so einen brauch ich auch noch!

Das Schichtgulasch ist wirklich (auch für Köche, die die Fleischzubereitung eigentlich gerne anderen überlassen) sehr einfach herzustellen und super vorzubereiten! Und es hat wohl auch gut geschmeckt 🙂

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Für ca 10 Personen braucht man:

500 g Paprika, gewürfelt

5 Zwiebeln, groß gewürfelt

2 Knoblauchzehen, gewürfelt

1 Peperoni

4 Essiggurken, gewürfelt (+ einen Schuss Essigsud)

500 g Rindergulasch

500 g Schweinegulasch

500 g gemischtes Hackfleisch

500 g geräucherter Bauch, gewürfelt

500 g Fleischwurst, gewürfelt

2 Dosen gehackte Tomaten

1 kleine Flasche Schaschliksoße

1 Becher Sahne

Und die Zubereitung: Die Zutaten einfach der Reihe nach in den Bräter schichten, zum Schluss die Tomaten und die Soße drüber geben und bei 200°C 2 Stunden im Ofen garen. Nach 2 Stunden den Becher Sahne darübergießen, kräftig durchrühren und nochmal 30 Minuten garen. Nach Bedarf noch mit Salz und Pfeffer abschmecken- FERTIG 🙂

Am Abend zuvor (ich) bzw. morgens (meine Mama) gekocht, musste das Gulasch abends nur noch aufgewärmt werden. Dazu Baguette und alle waren glücklich.

Auch was Vegetarisches gab es natürlich, zur Vorspeise nämlich Oliven im Teigmantel, Feta-Tomaten-Dip, Ajvar-Dip und Kartoffelbrot. Wie schon angekündigt, hab ich es leider verpasst richtige Fotos zu machen….Aber die Rezept gibt es trotzdem!

Für den Ajvar-Dip braucht man

200 g Feta

1 Glas Ajvar (mild oder scharf nach Geschmack)

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer, Zitrone

nach Belieben noch etwas Schmand

Einfach alles in der Küchenmaschine mit dem Universalmesser pürieren. Ich hacke meist erst Zwiebel und Knoblauch, danach Feta und zum Schluss das Ajvar. Man kann den Dip natürlich auch mit dem Pürierstab zubereiten, hier aber Zwiebel, Knoblauch und Feta zuvor zerkleinern…

Das Kartoffelbrot habe ich in meiner rechteckigen Springform gebacken und nach dem Backen in Würfel geschnitten.

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1 kg Mehl

200 g Kartoffelpüreepulver

1 Liter Wasser

1 EL Zucker

1 EL Salz

2 P. Trockenhefe

Olivenöl + italienische Kräuter (getrocknet)

Einach alle trockenen Zutaten mischen und danach mit dem Knethaken des Handrührgerätes das Wasser unterrühren. Den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Am nächsten Tag in ein tiefes Backblech (oder eine eckige Springform) geben und bei 200°C 10 Minuten, danach bei 175°C 15 Minuten backen.

Nach dem Backen mit Olivenöl bestreichen und mit den Kräutern bestreuen. Passt perfekt zum Ajvar-Dip, aber natürlich auch zu allen anderen Dips oder als Beilage…


Knoblauchknoten

Auch noch vom Freitag ein Rezept, das ich schon lange ausprobieren wollte und vermutlich auch wieder machen werde: Knoblauchknoten, die am besten lauwarm schmecken!

Gefunden habe ich das Rezept hier. Die Hefe habe ich durch Trockenhefe ausgetauscht. Eine fluffig weiche Beilage und durch die Form mal was anderes auf dem Teller..

Für 8 Knoten braucht man:

450 g Mehl
3 EL Kartoffelpüreepulver
1 P. Trockenhefe
1 EL Zucker
1 1/2 TL Salz
2 EL Olivenöl
100 ml Milch
150 ml Wasser

Glasur:
2 Knoblauchzehen, gepresst
50 g Butter
etwas Salz
Getrocknete Kräuter (n.B.)

Milch und Wasser mischen und leicht erwärmen. Etwas Flüssigkeit in ein Schüsselchen geben und die Hefe und den Zucker darin anrühren.
Mehl, Kartoffelpüreepulver und Salz mischen, die angerührte Hefe kurz unterrühren und danach die restliche Flüssigkeit und das Öl unterkneten.
Teig ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen (er sollte sein Volumen deutlich vergrößert haben).
Danach in 8 Teile teilen. Aus jedem Teil einen gleichmäßigen Strang formen, der so lang sein sollte, das man mittig einen Knoten machen kann. Den Knoten knoten. Ein Ende von oben um den Knoten, das andere von unten herum schlingen und in die Mitte drücken (->Am besten das Bild anschauen und nachformen….). Die Knoten auf ein Backblech geben und nochmals 45 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Butter schmelzen, Knoblauch und Salz zugeben.

Die Knoten nach Ende der Backzeit (sie sind relativ hell) noch heiß mit der Butter bestreichen und mit getrockneten Kräutern bestreuen.

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Das Rezept wirkt lang, aber eigentlich sind die Knoten ganz leicht gemacht- also ausprobieren 🙂


Vorspeisen am Freitag

Da am Freitag mehr Freunde als erst gedacht kamen, hat mich die Panik gepackt, dass das Chilli vielleicht nicht reichen könnte. Darum habe ich noch schnell eine kleine Vorspeisen gemacht: Pestoschnecken

Die Pestoschnecken sind super schnell und wirklich lecker!

Für 8 Personen braucht man:

2 Packungen Blätterteig (Kühlregal)
1 Glas rotes Pesto
Parmesan
n.B. Rucola

Den Blätterteig aufrollen, mit Pesto bestreichen und mit Parmesan bestreuen. Nach Belieben noch Rucola darauf geben und von den schmalen Seiten her aufrollen. In Scheiben schneiden und auf ein Backblech geben. Die Schnittflächen mit Parmesan bestreuen und bei 180°C 20-30 Minuten backen.

Da mit gekauftes grünes Pesto überhaupt nicht schmeckt, gibt es bei uns die Schnecken mit rotem Pesto- aber natürlich kann hier frei ausgetauscht werden.

Die Schnecken schmecken noch lauwarm am besten und sind ein toller Snack zu Wein oder Bier,  aber eben auch eine schnelle kleine Vorspeise.


Vegetarisches Chilli, frisch gebackenes Baguette und die Geburtstagswoche....

Ein sehr ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns und die Woche wird (koch- und backtechnisch) ähnlich verlaufen. Am Freitag kamen einige Freunde zum Essen und am Samstag war der Geburtstag meiner Mama. Insgesamt habe ich so zusammengerechnet knapp 30 Gäste (am Samstag in Teamarbeit mit meiner lieben Mama) am Wochenende bekocht und bebacken und freu mich, dass diese Woche nochmal zwei Geburtstage anstehen, an denen ich wenigstens die Torten backen darf 🙂
Rezepte und Bilder (die leider besonders am Samstag sehr vernachlässigt wurden) werde ich also die nächsten Tage bloggen…Und heute fange ich an mit meinem vegetraischen Chilli, das ich am Freitag für uns und unsere Gäste gekocht habe.

Mit folgenden Zutaten habe ich meinen Le creuset Topf gefüllt:

150 g Soja-Granulat
2 große Zwiebeln
4 Zehen Knoblauch
2 Paprikaschoten
1 Dose Mais
2 Dosen Kidneybohnen
1 Liter passierte Tomaten
1 Dose gehackte Tomaten
1 Chillischote,
1 TL Kreuzkümmel
1 Zimtstange
Eine Prise Zucker
Salz und Pfeffer
Cayennepfeffer, geräuchertes Paprikapulver

Das Sojagranualt nach Packungsanweisung einweichen. Ich nehme am liebsten die Sojaschnetzel von Alnatura, die es auch im DM gibt. Hierfür bereite ich eine sehr kräftige Gemüsebrühe (zusätzlich gewürzt mit Salz, Pfeffer, Chilliflocken und Senf) zu und köchle das Granulat für ca. 10 Minuten in der Brühe, gieße es ab und drücke es gut aus.

Die Zwiebel groß würfeln, den Knoblauch fein hacken und beides in Öl anschwitzen. Die gewürfelten Paprikaschoten und die vorbereiteten Sojaschnetzel dazu geben und mitbraten. Mit den Tomaten aufgießen. Den Mais abgetropft und die Bohnen mit Flüssigkeit dazugeben. Die Chillischote mit Kernen klein hacken und unterrühren. Das ganze aufkochen und mit den Gewürzen abschmecken. Die Zimtstange im Chilli habe ich mir bei Jamie Oliver abgeschaut und muss sagen, dass sie wirklich das gewisse Etwas bringt.. Das Chilli knapp eine Stunde kochen und danach die Zimtstange entfernen. Ich habe das Chilli am Donnerstag gekocht, weil es am nächsten Tag wirklich noch besser schmeckt!

Vegetarisches Chilli

Dazu gab es selbst gebackenes Baguette.
Hierfür ebenfalls einen Tag zuvor aus folgenden Zutaten einen Hefeteig herstellen:

500 g Mehl (Ich habe Dinkelmehl verwendet)
300 ml Wasser
1/2 P. Trockenhefe
1 1/2 TL Salz
1/2 TL Zucker

Die Trockenhefe, Salz und Zucker und das Mehl mischen und das Wasser zunächst mit dem Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen unterkneten. Das kann ein Weilchen dauern, eventuell braucht man noch ein kleines bisschen mehr Wasser…
Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank (oder wie ich: im kalten Dachboden) gehen lassen. Am nächsten Tag (nach mindestestens 12 Stunden) den Teig in zwei Teile teilen, ihn so wenig wie möglich kneten und Baguettestangen formen. Die Teigstränge zweimal eindrehen und einschneiden. Bei 220°C im vorgeheizten Ofen 20-30 Minuten backen.

Baguette


Mein (nachgeholter) Valetntisgruß: Herz-Faltenbrot

Da ich die ganze Woche in Stuttgart war und mich dort verwöhnen lassen habe, konnte ich meinem Lieben erst am Samstag ein kleines Valentinsgeschenk backen: Ein Faltenbrot in Herzform, gebacken in meinem Le Creuset-Herz…Dazu gab es sein geliebtes Avocado-Gurken-Tartar.

Das Faltenbrot kann man natürlich auch in einer Springform backen, da die Kräuterbutter aber aus der Form laufen kann, am besten beim Backen ein Backblech unter die Form stellen!

Ich habe das Brot dieses Mal mit folgenden Zutaten gebacken:

450 g Weizenmehl
150 g Weizenvollkornmehl
2 P. Trockenhefe
1 TL Zucker
2 TL Salz
320 ml lauwarmes Wasser
50 ml Olivenöl

Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen (Hefe in Wasser mit Zucker auflösen, mit dem Knethaken des Rührgerätes mit den restlichen Zutaten vermischen) und solange gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges deutlich vergrößert hat.

Für die Füllung braucht man außerdem:

120 g weiche Butter
50 g gemischte Kräuter (TK)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehen
1 TL Salz

Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und mit den restlichen Zutaten vermischen.
Den Hefeteig dünn ausrollen und mit der Kräuterbutter bestreichen.
Danach einfach in Streifen schneiden. Diese Streifen wie eine Ziehharmonika falten und so ein eine Form setzen, dass die Schnittkanten nach unten/oben unten zeigen. Weitere 15 Minuten gehen lassen und bei 200°C für 25-30 Minuten backen. Da ich eine Form mit Deckel benutzt habe, habe ich das Brot einfach nach der selben Vorhergehensweise wie sonst beim Backen im Topf gebacken- hier einfach ausprobieren, was euer Ofen am liebsten mag und am besten kann 🙂

Gutes Gelingen!