…und backt: Kleine (vegetarische) Köstlichkeiten

Lotti backt: Käsekuchen-Minimuffins

Lotti backt: Käsekuchen-Minimuffins

Letzte Woche habe ich mir zwei wunderbar tolle Minimuffinbleche gekauft, die ich unbedingt so schnell wie möglich einweihen und ausprobieren wollte! Da kam mein Jobwechsel genau richtig: diese süßen kleinen Käsekuchen-Minimuffins gabs zu meinem Einstand 🙂 Zwar braucht man etwas Zeit, aber ich finde, für dieses Ergebnis lohnt es sich!
Ich habe in meine Minimuffin-Bleche noch Pralinenmanschette gegeben- so sahen die Minimuffins richtig toll aus!

Für ca 3×2 Minimuffinbleche je 12 Mulden habe ich folgende Zutaten verwendet:

125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 P. Vanillezucker
2 Eier, getrennt
65 g Weichweizengrieß
1 TL Backpulver
1/2 P. Vanillepuddingpulver
250 g Quark
150 ml Schlagsahne

Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Einzeln die Eigelb unterrühren.
Danach Grieß, Puddingpulver, Backpulver und danach Quark unterrühren. Sahne steifschlagen und mit dem Eiweiß vorsichtig unterheben.
Minimuffinblech mit Pralinenmanschetten auslegen und jeweils mit Teig füllen.
Bei 170°C 10-15 Minuten backen.

Danach noch mit Puderzucker bestäuben und verschenken oder genießen 🙂

Advertisements

Lotti backt: Zucchini-Quiche

Lotti backt: Zucchini-Quiche

Heute gab es eine Zucchini-Tarte, bei der alle kleinen Reste, die noch so im Kühlschrank waren, verbraucht wurden. 1 Zucchini, 1 Paprika, ein bisschen Quark, 2 Eier…Daraus wurde diese leckere Quiche, die durch die Verwendung der Küchenmaschine wirklich sehr schnell zusammengebastelt war…

Teig:

250 g Mehl

2 TL Backpulver

125 g Quark

50 ml Milch

50 ml Öl

½ TL Salz

Füllung:

1 Zucchini

2 Zwiebeln

1 Paprikaschote

Guss:

2 Eier + 1 Ei (Oder wie bei mir heute: 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser)

6 EL Milch

2 EL Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat, Kräuter der Provence

100 g geriebener Gouda

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und erst mit den Knethaken des Handrührgerätes verrühren, dann mit den Händen zu einem Teig kneten. Diesen direkt in eine Tarteform geben und mit den Fingern in der Form verteilen, dabei am Rand hochziehen.

Zuerst die Zwiebel in der Küchenmaschine mit dem Messer klein hacken, danach die Zucchini dazu raspeln (das geht natürlich auch ohne Küchenmaschine, braucht allerdings mehr Zeit…). Die Paprikaschote klein würfeln, das Gemüse mischen und auf den Boden geben.

Für den Guss die Eier, Milch, Mehl und Gewürze miteinander verrühren. Ich habe nur noch 2 Eier im Kühlschrank gehabt, darum wurde aus dem dritten Ei ein klassischer Eierersatz: 1 EL Sojamehl +2 EL Wasser. Den Guss auf der Tarte verteilen und danach mit Käse bestreuen.

Bei 175°C 40-45 Minuten backen.

Dazu noch ein kleiner Salat und ein kleines Gläschen Wein- lecker!

Lottis Geschenke aus der Küche: Cranberries in weißer Schokolade

Lottis Geschenke aus der Küche: Cranberries in weißer Schokolade

Der Mai ist ja bekannterweise einer unser Geburtstagsmonate. Und natürlich gibt es von mir Geschenke aus der Küche!

Heute gibt es das Rezept meiner Lieblingspralinen: Cranberries in weißer Schokolade. Die Pralinen sind eigentlich ganz schnell gemacht, schmecken aber seeeeehr lecker!!

Zutaten:
1 Tafel weiße Schokolade
3 EL Cranberries
2 EL Kirschwasser
Silikonpralinenform

Cranberries klein schneiden. Mit dem Kirschwasser vermischen und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen. Die weiße Schokolade schmelzen. Die Pralinenförmchen jeweils zur Hälfte füllen, einige Cranberries hineingeben und mit Schokolade auffüllen. Am besten über Nacht in den Kühlschrank geben. Die Pralinen aus den Förmchen stülpen und in Pralinenmanschetten geben.

Verschenkt habe ich die Pralinen in einer wunderschönen Blumenblechdose und dazu gabs noch ein Rezeptbüchlein- das erste Rezept waren natürlich die leckeren Cranberry-Pralinen 🙂

Ein tolles kleines, selbstgemachtes Geschenk aus der Küche!

Lotti kocht: Vegetarisches Fingerfood- Vorspeisen-Buffet

Zum Geburtstag meines allerliebsten Stiefpapas habe ich die Zubereitung Vorspeisen übernommen. Nachdem das Fingerfood für den Kindergeburtstag, das ich mit meinem Kochkurs fleißig gemacht, so eine Begeisterung hervorgerufen hat, sollte es nun für den Geburtstag vegetarisches Fingerfood geben- natürlich in der „Erwachsenenversion“.  Außerdem finde ich es immer am gemütlichsten,  kleine Kleinigkeiten zu haben, die man den ganzen Abend über essen kann, ob zum Aperitiv, als Vorspeise oder auch noch als Snack nach dem Essen zu Wein oder Bier. Genau so haben wir es dann auch gemacht, denn das Fingerfood-Buffet haben wir einfach auf dem Esstisch aufgebaut und wirklich den ganzen Abend über davon gegessen 🙂

Wie es manchmal so ist, habe ich leider, leider vor lauter Stress vergessen, Fotos  vom aufgebauten „Buffet“ zu machen 😦 Aber die einzelnen Komponenten habe ich zum Glück noch festgehalten!

Es gab Gugls, dieses Mal zwei herzhafte Versionen, Galettes mit Tomate und Zucchini und noch kleine Tartelettes mit Tomate und Mozzarella- alles war sehr lecker und wird sicherlich wieder gemacht. Inspirationen für Galettes und Gugls hab ich bei der Tortentante gefunden, ich war ja bereits für den Marmorkuchen beim Stöbern auf ihrem Blog…

 

Herzhafte Paprika-Gugls

Paprika-Gugls

Zutaten für ca 45 Gugls:

1 rote Paprika

2 mittelgroße Zwiebeln

100 g Käse

50 g Butter

2 Eier

200 g Mehl

120 ml Milch

Salz, Pfeffer und eine Messerpitze geräuchtertes Paprikapulver

Paprika und Zwiebeln in der Küchenmaschine ganz fein zerkleinern oder pürieren. Käse reiben. Butter mit Eiern schaumig schlagen und abwechselnd Mehl und Milch unterrühren. Paprika, Zwiebeln und Käse unterrühren und mit Gewürzen abschmecken.

Ich befülle die Guglform immer mit einem Spritzbeutel, dessen Ecke ich abschneide. Die Form also füllen und bei 190°C 15 Minuten backen. Fürs Vorspeisen-Buffet gabs die Gugls kalt- haben natürlich auch warm sehr lecker geschmeckt 🙂

 

 

Tomaten-Käse-Gugls

Tomaten-Parmesan-Gugls

 

Zutaten für ca 45 Gugls:

100 ml Milch

50 ml Öl

2 Eier

100 g Quark

1 TL Salz (nach Geschmack)

Peffer

eine Prise granulierter Knoblauch

100 g geriebener Gouda

1 TL Kräuter der Provence

2 EL Röstzwiebeln

150 g Mehl

1 TL Backpulver

75 g eingelegte, getrocknete Tomaten

Tomaten fein hacken. Milch, Öl, Eier, Quark und Gewürze verrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Käse reiben und mit den Tomaten unterheben. In die Guglform geben und bei 180°C 15 Minuten backen.

Auch diese Gugls schmecken warm und kalt!

 

Galette von Tomate und Zucchini

IMG_1444

Zutaten für 2 Galettes:

Teig:

220 g Mehl

120 g weiche Butter

65 g Schmand

2 EL Zitronensaft

70 ml Wasser

Füllung:

135 g Schmand

100 g Quark

40 g geriebener Parmesan

60 g geriebener Gouda

2 Eier

ca 10 Stiele Basilikum

1 TL Kräuter der Provence

Salz, Pfeffer und eine Prise granulierter Knoblauch

2 kleine Zucchini

300-400 g Tomaten

Die Zutaten für den Teig mit den Knethaken des Rührgerätes verrühren und im Kühlschrank mind. 1 Stunde ruhen lassen.

Tomaten und Zucchini in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese halbieren. Basilikum hacken und mit den restlichen Zutaten der Füllung vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken.

Ich habe den Teig geteilt und die Galettes einzeln gebacken.

Die Hälfte des Teiges auf einem Backpapier zu einem Kreis ausrollen- der Teig ist ziemlich klebrig, also Mehl verwenden. Die Hälfte der Füllung auf dem Teig verteilen und dabei einen Rand frei lassen:

Galettes mit Zucchini und Tomate

Die Tomaten und Zucchinischeiben fächerförmig auf der Füllung verteilen. Salzen und pfeffern. Danach den Rand vorsichtig über das Gemüse falten.

Galette mit Tomaten und Zucchini

Die Galettes bei 190°C 40 Minuten backen.

Schmecken warm und kalt. Als Fingerfood für das Vorspeisen-Buffet habe ich die Galettes einfach in 16 dünne Stücke geteilt. Lecker!!!!

 

Tartelettes Caprese

Tartelettes Caprese

Für 8 kleine Tartelettes braucht man:

Teig:

7 Stiele Basilikum

150 g Butter

300 g Mehl

1 Ei

3 EL kaltes Wasser

Salz

Füllung:

3 Packungen Mini-Mozzarella-Kugeln

600 g Kirschtomaten

4 Eier

200 g Schlagsahne

Pfeffer, Salz und Muskatnuss

Basilikum fein hacken. Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbteig zusammenkneten. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens 30 Minuten kühlen.

Den Teig danach in 8 Teile teilen und Kreise ausrollen, die etwas größer als die Förmchen sind. Die gefetteten Tartelettes-Förmchen mit dem Teig auskleiden. Eier und Schlagsahne verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Kirschtomaten und Mozzarellakugeln gleichmäßig in den Förmchen verteilen und mit dem Eierguss begießen. Bei 175°C ca 25 Minuten backen. Wenn ihr, wie ich, Tartelettes-Förmchen mit Lift-Off-Boden habt, dann schiebt unter die Förmchen lieber ein Backblech mit Backpapier- wenn nämlich Füllung ausläuft, versaut ihr euch nicht den ganzen Backofen!

Die Tartelettes schmecken auch warm und kalt 🙂 Für das Fingerfood-Buffet einfach vierteln und nach Belieben noch mit frischen Basilikumstreifen verzieren.

 

Die Vorspeisen waren sehr lecker und das als vegetarisches Fingerfood-Buffet den ganzen Abend ein Genuss 🙂

 

Lotti backt: Der besondere Marmorkuchen mit Herz

Marmorkuchen mit Motivfüllung

Auch noch zum Muttertag gab es einen ganz besonderen Marmorkuchen- statt normaler Marmorierung gab es in der Mitte ein Herz.

Gefunden habe ich die Idee schon vor einiger Zeit bei Jenny und war absolut begeistert! Und zum Muttertag habe ich den Kuchen mit Motivfüllung das erste Mal ausprobiert und bin immer noch absolut begeistert! Auch Mama war begeistert, denn der unscheinbare Kuchen wird durch das Herz so gar nicht unscheinbar…

Die erste spontane Reaktion von allen: Wie backt man denn sowas? Ganz einfach: Man backt erst einen hellen Kuchen, sticht aus diesem Herzen aus, backt einen zweiten, dunklen Kuchen und backt die Herzen in dessen Mitte.

Und jetzt noch mal Schritt für Schritt.

Gebacken habe ich für das Herz einen Eierlikörkuchen- der perfekte Kuchen, da er sich nach einer Nacht Lagerung perfekt ausstechen lässt und dazu noch einige Tage saftig bleibt! Das Rezept habe ich bei der Tortentante gefunden und für meine kleine Kastenform folgende Zutaten verwendet:

3 Eier

1 P. Vanillezucker

125 g Puderzucker

65 ml neutrales Öl

125 ml Eierlikör

125 g Mehl

1/2 P. Backpulver

Mehl mit Backpulver mischen. Die Eier mit dem Puderzucker weiß schaumig schlagen. Öl, Eierlikör und vermischtes Mehl kurz unterrühren. In eine gefettete kleine Kastenform füllen und bei 165°C 50-60 Minuten backen.

Den Kuchen habe ich über Nacht abkühlen lassen. Und dann gings ans Aussstechen:

Den Kuchen in 3-4 Teile teilen. Aus diesen jeweils ein Herz ausstechen. Das sieht dann so aus:

Marmorkuchen mit Herz

Die Reste könnt ihr gleich essen 🙂

Nun den zweiten, dunklen Teig vorbereiten. Ich habe einen Rotweinkuchen gebacken, auch von der Tortentante. 

Für meine kleine Kastenform habe ich folgende Zutaten verwendet:

125 g Butter

125 g Zucker

1 P. Vanillezucker

2 Eier

1 Prise Muskatnuss

1 TL Zimt

70 ml Rotwein

125 g Mehl

1/2 P. Backpulver

60 g gehackte Schokolade

Butter mit Zucker weiß schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Gewürze und Kakao unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen. Abwechselnd mit Rotwein und Rum unterrühren. Die Schokolade unterheben.

Und nun gehts weiter mit dem Zusammenbau:

Ein Drittel des Teiges in die kleine Kastenform füllen. Nun die ausgestochenen Herzen in einer Reihe in die Form stellen. Das sieht dann so aus:

Marmorkuchen mit Herzfüllung

Nun den restlichen Teig über die Herzen geben und verteilen. Den Kuchen dann 180°C 60 Minuten backen. Fertig 🙂

Der Kuchen ist wirklich toll, denn der Überraschungseffekt mit der Füllung ist einfach unschlagbar! Der Kuchen hält sich einige Tage frisch und schmeckt seeeehr lecker.

Und ich bin mir sicher, dass sich darüber nicht nur Mama am Muttertag freut…

 

 

 

Lotti backt: Brezel-Muttertagsherz (Muttertagsgeschenke Teil 3)

Muttertagsherz

Wie könnte der Muttertag besser starten, als mit einem Frühstück, das die Kinder für die Mama vorbereiten. Und noch besonderer wird das Muttertagsfrühstück, wenn dafür extra Muttertagsherzen selbst gebacken werden. Heute hierfür eine ganz besondere Idee zum Muttertagsfrühstück: Statt normaler Brezeln backe ich nämlich Brezel-Herzen für meine liebe Mama.

Laugengebäck zu backen ist eigentlich gar nicht so schwer! Ich benutze  für die Lauge „normale“ Natronlauge, die man in der Drogerie besorgen kann und nicht Ätzlauge aus der Apotheke. Trotzdem muss man beim Ablaugen  aufpassen und am besten mit Handschuhe arbeiten, damit auch wirklich nichts passiert.

Wer die Brezelherzen für das Muttertagsfrühstück backen will, muss ein bisschen früher aufstehen, denn der Hefeteig braucht Zeit zum Aufgehen. Trotzdem lohnt sich die Mühe, denn so wird das Frühstück was ganz besonderes!

Brezel Muttertagsherz

Für zwei Bleche Muttertagsherzen braucht ihr:

1 Würfel Hefe

1 TL Zucker

300 ml lauwarme Milch

500 g Mehl

1 TL Salz

40 g weiche Butter

1 Liter Wasser

3 EL Kaiser Natron

Die Hefe mit dem Zucker und einigen Löffeln der lauwarmen Milch verrühren und ca. 15 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen.

Das Mehl mit dem Salz vermischen, die Hefe, die restliche Milch und die Butter dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig an einem warmen Ort (bei mir wie immer unter der Wärmedecke) ca. 30 Minuten gehen lassen- der Teig sollte sein Volumen verdoppeln.

Danach die Herzen formen: Den Hefeteig in gleich große Stücke teilen, zu einer Wurst rollen und Herzen formen, dabei die Schnittstellen gut zusammendrücken.

Die Brezelherzen ca. 45 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Danach das Wasser aufkochen und Natron langsam dazu geben.

Ab jetzt am besten Handschuhe tragen: Die Brezelherzen vorsichtig jeweils für 30 Sekunden in die köchelnde Lauge geben. Die Herzen schwimmen an der Oberfläche. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Jeweils ein Blech füllen, nach Belieben mit Salz bestreuen und bei 240°C 15-20 Mintuen backen.

 

Muttertagsherzen

Mit den Herzbrezeln wird es sicherlich ein ganz besonderes Muttertagsfrühstück!

Danach freut sich Mama dann nicht nur über ihre Glückskese und Herzkekse, es folgt noch ein ganz besonderer Marmorkuchen mit Herz, den ich euch aber erst nach dem Anschneiden zeigen kann 🙂

Lotti backt: Muttertagskekse „Mama ist die Beste“ (Muttertagsgeschenke Teil 2)

Kekse zum Muttertag

Meine Mama bekommt neben den Glückskeksen noch Vanille-Herzen, die ich mit Keksstempeln bestempelt habe.

Für die Muttertagskekse habe ich aus Mürbeteig Herzen ausgestochen und mit den Städter Brigitte Keksausstechern den Schriftzug „Mama ist die Beste“ darauf gestempelt.

Für ein Blech Muttertagsherzen braucht ihr:

150 g Mehl

100 g Butter

65 g Zucker

1 Prise Salz

Mark einer halben Vanilleschote

1 Eigelb

Die Zutaten zusammenkneten und in Frischhaltefolie eingepackt für 30 Minun in den Kühlschrank geben. Danach ausrollen, ausstechen und bestempeln. Bei 180°C 10 Minuten backen.

Muttertagsherz

Verpackt habe ich die Muttertagsherzen passend zu den Glückskeksen. Einfach einen Stapel Kekse aufeinander geben und mit einer Schleife zusammen binden. In ein Weckglas setzen, das Glas auf eine kleinen Spitze geben und in Cellophanfolie packen.

Muttertagsherz

Welche Mama würde sich denn nicht über selbstgebackene Muttertagsherzen freuen? 🙂

Lotti backt: Muttertags-Glückskekse (Muttertagsgeschenke Teil 1)

„Weil Gott nicht alles alleine machen wollte, schuf er die Mütter.“ (Buch des Kabus)

Am Sonntag ist Muttertag und wir alle haben die Chance, unseren Mamas Danke zu sagen.

Wer noch auf der Suche nach einem kleinen Geschenk zum Muttertag ist, ist hier genau richtig. Ich werde in den nächsten Tagen meine selbstgemachten Muttertagsgeschenke posten und hoffe, dass ich euch ein paar Ideen und Anregungen liefern kann, damit ihr eure Mütter mit selbstgebackenen Geschenken überraschen könnt.

Teil 1: Muttertags-Glückskekse

 Glückskekse zum Muttertag

Dieses Jahr bekommmt meine Mama selbstgebackene Muttertags-Glückskeske, gefüllt mit passenden Sprüchlein. Wer hier noch  passende Zitate braucht, findet im Internet eine Menge Ideen. Ich habe meine Sprüche auf dieser Seite gefunden. Einfach die Mutter-Sprüche in passender Größe in eine Tabelle in Word einfügen, ausdrucken und ausschneiden- die Vorarbeit für die Glückskekse zum Muttertag.

Das Rezept für die Glückskekse habe ich bei Zucker, Zimt und Liebe gefunden. Zwar ist die Keksbackerei ein wenig Arbeit und nicht ganz einfach, aber wenn ihr geduldig seid, lohnt sich die Mühe! Lasst euch unbedingt Zeit und backt jeweils nur zwei Kekse, sonst kommt ihr mit dem Formen nicht hinterher… Ich muss gestehen, dass mir zwei Kekse zerbrochen sind, aber dafür weiß ich jetzt, dass sie seeeehr lecker schmecken 🙂

Für 15 Kekse braucht ihr:

3 Eiweiß

60 g Puderzucker

45 g geschmolzene Butter

60 g Mehl

Eiweiß leicht schaumig schlagen. Puderzucker einrieseln lassen und weiter rühren. Die geschmolzene Butter hinzugeben und das Mehl vorsichtig unterrühren. Mit Hilfe eines Löffels (ich habe die Hilfe meiner Finger in Anspruch genommen 😉 ) Kreise auf ein Backpapier streichen, auf ein Backblech geben und für 6 Minuten bei 180°C backen. Dann ganz schnell sein: Die Kreise vorsichtig mit einem Messer vom Backpapier lösen und Glückskese formen: In die Mitte des Kreises die vorbereiteten Zettelchen geben, den Kreis zu einem Halbkreis formen und die „Faltseite“ über den Rand eines Glases knicken. Ich habe meine Kekse jeweils in eine Espressotasse zum Abkühlen gelegt, damit sie ihre Form behalten…

Glückskekse zum Muttertag

Die Glückskekse habe ich abgekühlt in eine kleine Glasschale gegeben, mit einer kleinen Spitze und einem Schleifchen verziert. Die Muttertags-Glückskekse dann noch in Cellophanfolie verpacken und schon habt ihr ein wunderbares, selbstgebackenes und sehr außergewöhnliches und individuelles Geschenk zum Muttertag!

Glückskeske zum Muttertag

 

Lotti backt: Leckere Blaubeermuffins

IMG_1241

Blaubeermuffins sind die Lieblingsmuffins meines Schatzes und wenn er sich welche wünscht, dann mach ich ihm diese Freude natürlich sehr gerne!

Zur Zeit gibt es die leckeren Blaubeeren (bzw. Heidelbeeren) ja auch schon frisch zu kaufen. Das Rezept kann aber, saisonunabhängig, auch sehr gut mit TK-Beeren gebacken werden.

Für ein Muffinblech braucht man:

125 g Butter

230 g brauner Zucker

1 P. Vanillezucker

2 Eier

300 g Mehl

2 TL Backpulver

1/2 TL Salz

300 g Blaubeeren

80 ml Milch

Außerdem:

1 EL Zucker

1/4 TL Muskatnuss oder Zimt

Butter mit Zucker schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren. Salz, Vanillezucker und die Hälfte der Beeren (bei TK Ware, können die leicht angetauten Früchte verwendet werden) mit dem Handrührgerät unterrühren, so dass die Beeren „anpüriert“ werden. Mehl und Backpulver mischen. Zusammen mit der Milch dazugeben. Zum Schluss die restlichen  (noch ganzen) Blaubeeren vorsichtig unterheben.

Den Teig in ein Muffinblech mit Papiermanschetten füllen.

Und nun die Krönung: Zucker mit Muskatnuss mischen und die Teigoberfläche der Muffins damit bestreuen. Wem diese Mischung zu ungewöhlich ist, kann Muskat durch Zimt ersetzen 🙂

Bei 200°C ca 25 Minuten backen und in der Form auskühlen lassen.

Wirklich lecker!

Lotti kocht: Veganes Gyros

IMG_1363

Nachdem die veganen Spareribs so unglaublich überzeugend waren, habe ich heute veganes Gyros ausprobiert. Wieder waren Soja-Steaklis die Grundlage für das Gericht. Zum Gyros gab es Karoffelscheiben und ein schnelles Zatziki. Wirklich lecker, eigentlich ganz schnell zu machen und geschmacklich wieder seeeeehr überzeugend!!!

Nachdem ich das letzte Mal nur auf das Video verwiesen habe,  heute mal eine ganz ausführliche Erklärung zur Vorbereitung von getrockenten Soja-Produkten!

Ich nehme für meine „Fleisch-Alternative“ getrocknete Soja-Steaklis. Im Reformhaus gibt es die von Granovita, die preislich allerdings relativ teuer sind: 6,99 Euro für 250 g. Im Internet gibt es da günstigere Alternativen: Bei www.alles-vegetarisch.de bekommt man 500 g Big Steaks für 5,99 Euro, bei www.vegan-wonderland.de 500 g sogar für nur 5,50 Euro. Auch wenn man noch Porto dazu rechnen muss, lohnt sich hier die Bestellung sicherlich!

Ich selber bekomme meine Steaks immer aus Rumänien geliefert…Da sind Soja-Produkte im normalen Sortiment in jedem Supermarkt zu bekommen und preislich unschlagbar 🙂

Vorbereitung und Zubereitung von getrockneten Soja-Produkten (Soja-Steaklis, Soja Big Steaks, Soja-Schnetzel)

Die getrockneten Soja-Produkte, ob Steaks oder Granulat, muss man in einem Sud einweichen.  Wie auf dem Blog die Umsteiger beschreiben, bearbeite ich meine Soja-Produkte nun auch immer nach der gleichen Vorgehensweise:

1) Auswaschen

2) Im Sud einweichen

3) Marinieren/ Braten

1) Zunächst das getrocknete Produkt in Salzwasser aufkochen und kurz köcheln lassen. Dann das Wasser abschütten. Nun kommt das Auswaschen. Hierfür gibt man das Soja zurück in den Topf und füllt diesen wieder mit Wasser. Das Soja-Produkt wird im Wasser ausgedrückt und richtig „ausgewaschen“, bis es keine milchige Flüssigkeit mehr von sich gibt. Ich wasche und drücke meine Steaks 3 Mal aus, immer mit „Wasserwechsel“. So verlieren sie den Eigengeschmack und nehmen die folgenden Geschmackszutaten optimal an.

Die Steaks so fest wie möglich ausdrücken! Je trockener, desto besser! Man kann hier zwei Küchenbretter zur Hilfe nehmen! Die Soja-Steaks auf ein Brett geben, in die Spüle stellen, ein zweites Küchenbrett darauf geben und sehr fest drücken…

2) Die ausgewaschenen und ausgedrückten Steaks lege ich in folgendem Sud ein:

ca. 300 ml Wasser

2 TL Salz

2 EL Sojasoße

2 EL Tomatenmark

2 Messerpitzen geräuchertes Paprikapulver

(Nach Belieben 1/2 TL Hefeextrakt)

Den Sud zusammenrühren, die ausgewaschenen Steaks in den Sud geben  und nochmal kurz aufkochen. Nun abschütten, NICHT auswaschen, aber ausdrücken.

3) Jetzt sind die Soja-Steaklis bereit für die Weiterverarbeitung!

IMG_1360

Für das Gyros schneidet man die Steaklis nun in Streifen. Ich habe sie nochmal gesalzen und  in einer Pfanne ohne Fett braun geröstet. Nach ca. 5 Minuten noch einen kleinen Schuss Sojasoße dazugeben. Nun folgt ein ziemlich großer Schuss Öl- das Soja-Gyros ist bis dahin ja völlig fettfrei!

Zum Schluss der Bratzeit, wenn das vegane Gyros die gewünschte Knusprigkeit erreicht hat, noch 2 TL Gyrosgewürz dazu geben. Ich weiß leider nicht mehr genau, wo ich mein Gyrosgewürz gekauft habe, aber es enthält Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Bohnenkraut, Koriander, Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Oregano und Chilli.

Das Gyros also noch mit der Gewürzmischung würzen- fertig 🙂

Bei uns gab es dazu Scheibenkartoffeln, in gewürztem Olivenöl (Salz, Pfeffer, Paprikapulver, geräuchtertes Paprikapulver) mariniert und im Ofen gebacken: Zunächst bei 200°C 25 Minuten gebacken, die letzen 5 Minuten unter dem Grill bei 240°C kross gegrillt.

IMG_1359

Nicht-vegan war unser Dip: Saure Sahne mit Salz und Knoblauch. Aber wer Soja-Joghurt verwendet, kann sehr einfach vegan vollenden 🙂