…und backt: Kleine (vegetarische) Köstlichkeiten

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Wenn es draußen Hochsommer wird und die Außentemperatur zwischen 35° und 38° liegt, ist ja eigentlich wunderschön- außer, man wohnt in einer Dachgeschosswohnung, in der es mindestens 45° hat und man eigentlich 15 Gäste zur Geburtstagsfeier eingeladen wollte…

Meine Geburtstagsfeier musste also spontan verlegt werden. Glücklicherweise haben wir in Augsburg einen wunderschönen Biergarten, in den man, ganz nach Münchner Tradition, sein eigenes Essen mitbringen kann…

Geplant war der Biergartenbesuch ab 15 Uhr- und Essen sollte es natürlich durchgehend bis in die Abendstunden geben. zusätzlich sollte das Essen den ganzen Tag ohne Kühlung auskommen und am besten ohne Besteck und größeren Aufwand gegessen werden können!

Nach einem Abend voller Kopfzerbrechen war auch morgens beim Einkauf noch nicht so ganz klar, was es denn eigentlich geben sollte- aber als ich dann angefangen habe, kamen die Ideen nur so von selbst ;). Und so durften sich meine Gäste über eine kleine Auswahl an salzigen und süßen Gebäcken freuen, die ganz ohne Kühlung auskamen und so nicht nur ideale Rezepte für den Biergarten sind, sondern auch wunderbar für ein Picknick geeignet wären.

So gab es Sauerkrautsemmel, Lauchschnecken, Kräuterhörnchen, Zwiebelkuchen-Feta-Muffins, Pizza-Snacks, Käsemuffins und als Nachtisch Quark-Beeren-Muffins und Brownies. Eine Auswahl der salzigen Rezepte, die es im Biergarten gab, möchte ich euch heute zeigen.

 

Vegetarische Sauerkrautsemmel- der perfekte Begleiter zum Bier!

 

Sauerkrautsemmel

Für ein Blech Sauerkrautbrötchen braucht ihr:

500 g Mehl

ca 300 ml Milch (je nach Konsistenz)

1 Würfel Hefe

eine Prise Zucker

eine Prise Salz

1 TL Salz

125 g weiche Butter

5 getrocknete Tomaten, sehr fein zerhackt

1 große Zwiebel, gewürfelt

ca 250 g Sauerkraut, klein geschnitten

2 TL Kümmel

Die Milch lauwarm erhitzen. Die Hefe mit dem Zucker in der Hälfte der Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel und eine Mulde hinein drücken. Dort die aufgelöste Hefe mit ein wenig Mehl vermischen. 10 Minuten gehen lassen. Danach das Salz unter das Mehl mischen, die Butter und die restliche Milch dazu geben und alles mit dem Knethaken des Rührgerätes vermischen. Den Teig 40 Minuten gehen lassen.

Danach die getrockneten Tomaten, die Zwiebel, das Sauerkraut und den Kümmel unterkneten. Aus dem Teig kleine Brötchen formen für 15 Minuten gehen lassen. Dann bei 200°C 20-30 Minuten backen.

 

Käsemuffins- schnell gemacht

Käsemuffins

Die folgende Mengenangabe reicht für ein Muffinblech, also 12 Muffins. Das Blech unbedingt sehr gut fetten!

Ihr braucht:

250 g Mehl

1 P. Backpulver

200 ml Milch

1 TL Salz

200 g geriebener Käse (Gouda oder Bergkäse)

1 Zwiebel, fein gehackt

Sonnenblumenkerne

Sesam

Die Zutaten einfach in eine Schüssel geben und mit den Fingern zu einem Teig vermengen. Den Teig in ein sehr gut gefettetes Muffinblech geben und die Muffins mit Sesam und Sonnenblumenkernen bestreuen.

Bei 180°C 25-30 Minuten backen.

 

Pizza-Snack-Bällchen- Der Klassiker als Fingerfood

Pizza-Fingerfood

Die Pizza-Bällchen sind sehr variationsreich, denn die Zutaten sind ganz nach Geschmack abwandelbar. Bei mir gab es natürlich eine vegetarische Variante!

Für zwei Bleche des Fingerfoods braucht ihr:

300 g Mehl

250 g Quark

1 P. Backpulver

8 EL Milch

6 EL Öl

1 TL Zucker

1 EL Salz

200 g geriebener Käse

1 Zwiebel, gewürfelt

1 Paprika, klein gewürfelt

1 EL Pizzagewürz

Mehl mit Backpulver mischen. Mit Quark, Milch, Öl, Zucker und Salz verkneten. Danach die restlichen Zutaten unterkneten. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Bei 180°C 30-40 Minuten backen.

 

Vegetarische Lauchschnecken

Lauchschnecken

Die leckeren Lauchschnecken gab es in einer anderen Variation bei uns auch schon zum Brunch. Für den Geburtstag habe ich einfach den Hefeteig aufgeteilt- eine Häfte habe ich für die Lauchschnecken, die andere Hälfte für die Kräuterhörnchen genommen, so spart man sich nicht nur Arbeit, sondern auch Zeit 🙂

Für den Hefeteig braucht ihr:

750 g Mehl

1 1/2 Würfel Hefe

3 TL Zucker

ca 300 ml lauwarme Milch (je nach Konsistenz)

100 g Butter

1 1/2 TL Salz

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde machen. Die Hefe in der Hälfte der Milch mit dem Zucker verrühren. In die Mulde geben und mit etwas Mehl verrühren. Den Vorteig 15 Minuten gehen lassen. Danach die restliche Milch, die Butter und das Salz dazugeben und mit dem Knethaken des Rührgerätes verkneten. Den Teig 40 Minuten gehen lassen.

Für die Füllung der Lauchschnecken braucht ihr:

1-2 Stangen Lauch

1 Becher Schmand

100 g geriebener Käse

Salz und Pfeffer

Den Lauch in der Küchenmaschine in sehr feine Ringe hobeln.

Die Hälfte des Hefeteigs zu einem Rechteck ausrollen. Mit Schmand bestreichen, den Lauch und den Käse darauf verteilen und würzen. Von der langen Seite her aufrollen und mit einem scharfen Messer Scheiben abschneiden. Die Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180°C 20-30 Minuten backen.

 

Kräuterhörnchen

Kräuterhörnchen

 

Für die Kräuterhörnchen habe ich die andere Hälfte des Hefeteigs genommen. Wer keine Zeit für Hefeteig hat, kann diesen durch einen Quark-Öl-Teig ersetzen!

Für die Füllung braucht ihr:

1 P. Frischkäse

2 kleine rote Zwiebeln, fein gewürfelt

100-150 g geriebener Bergkäse

gemischte Kräuter

Salz und Pfeffer

1 Ei & 3 EL Milch

Für die Hörnchen den Hefeteig zu einem Kreis ausrollen. Den Teig mit Frischkäse bestreichen, mit Zwiebeln, Kräutern und Bergkäse bestreuen. Den Kreis in gleichgroße Tortenstücke teilen und von der Längsseite zur Mitte hin zu Hörnchen aufrollen. Das Ei mit Milch verquirlen und die Hörnchen damit bestreichen. Bei 180°C 20-30 Miunten backen.

 

Danke an alle Beteiligten für den tollen Tag :*


Lotti backt: Zucchini-Quiche

Heute gab es eine Zucchini-Tarte, bei der alle kleinen Reste, die noch so im Kühlschrank waren, verbraucht wurden. 1 Zucchini, 1 Paprika, ein bisschen Quark, 2 Eier…Daraus wurde diese leckere Quiche, die durch die Verwendung der Küchenmaschine wirklich sehr schnell zusammengebastelt war…

Teig:

250 g Mehl

2 TL Backpulver

125 g Quark

50 ml Milch

50 ml Öl

½ TL Salz

Füllung:

1 Zucchini

2 Zwiebeln

1 Paprikaschote

Guss:

2 Eier + 1 Ei (Oder wie bei mir heute: 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser)

6 EL Milch

2 EL Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat, Kräuter der Provence

100 g geriebener Gouda

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und erst mit den Knethaken des Handrührgerätes verrühren, dann mit den Händen zu einem Teig kneten. Diesen direkt in eine Tarteform geben und mit den Fingern in der Form verteilen, dabei am Rand hochziehen.

Zuerst die Zwiebel in der Küchenmaschine mit dem Messer klein hacken, danach die Zucchini dazu raspeln (das geht natürlich auch ohne Küchenmaschine, braucht allerdings mehr Zeit…). Die Paprikaschote klein würfeln, das Gemüse mischen und auf den Boden geben.

Für den Guss die Eier, Milch, Mehl und Gewürze miteinander verrühren. Ich habe nur noch 2 Eier im Kühlschrank gehabt, darum wurde aus dem dritten Ei ein klassischer Eierersatz: 1 EL Sojamehl +2 EL Wasser. Den Guss auf der Tarte verteilen und danach mit Käse bestreuen.

Bei 175°C 40-45 Minuten backen.

Dazu noch ein kleiner Salat und ein kleines Gläschen Wein- lecker!


Zum Geburtstag meines allerliebsten Stiefpapas habe ich die Zubereitung Vorspeisen übernommen. Nachdem das Fingerfood für den Kindergeburtstag, das ich mit meinem Kochkurs fleißig gemacht, so eine Begeisterung hervorgerufen hat, sollte es nun für den Geburtstag vegetarisches Fingerfood geben- natürlich in der „Erwachsenenversion“.  Außerdem finde ich es immer am gemütlichsten,  kleine Kleinigkeiten zu haben, die man den ganzen Abend über essen kann, ob zum Aperitiv, als Vorspeise oder auch noch als Snack nach dem Essen zu Wein oder Bier. Genau so haben wir es dann auch gemacht, denn das Fingerfood-Buffet haben wir einfach auf dem Esstisch aufgebaut und wirklich den ganzen Abend über davon gegessen 🙂

Wie es manchmal so ist, habe ich leider, leider vor lauter Stress vergessen, Fotos  vom aufgebauten „Buffet“ zu machen 😦 Aber die einzelnen Komponenten habe ich zum Glück noch festgehalten!

Es gab Gugls, dieses Mal zwei herzhafte Versionen, Galettes mit Tomate und Zucchini und noch kleine Tartelettes mit Tomate und Mozzarella- alles war sehr lecker und wird sicherlich wieder gemacht. Inspirationen für Galettes und Gugls hab ich bei der Tortentante gefunden, ich war ja bereits für den Marmorkuchen beim Stöbern auf ihrem Blog…

 

Herzhafte Paprika-Gugls

Paprika-Gugls

Zutaten für ca 45 Gugls:

1 rote Paprika

2 mittelgroße Zwiebeln

100 g Käse

50 g Butter

2 Eier

200 g Mehl

120 ml Milch

Salz, Pfeffer und eine Messerpitze geräuchtertes Paprikapulver

Paprika und Zwiebeln in der Küchenmaschine ganz fein zerkleinern oder pürieren. Käse reiben. Butter mit Eiern schaumig schlagen und abwechselnd Mehl und Milch unterrühren. Paprika, Zwiebeln und Käse unterrühren und mit Gewürzen abschmecken.

Ich befülle die Guglform immer mit einem Spritzbeutel, dessen Ecke ich abschneide. Die Form also füllen und bei 190°C 15 Minuten backen. Fürs Vorspeisen-Buffet gabs die Gugls kalt- haben natürlich auch warm sehr lecker geschmeckt 🙂

 

 

Tomaten-Käse-Gugls

Tomaten-Parmesan-Gugls

 

Zutaten für ca 45 Gugls:

100 ml Milch

50 ml Öl

2 Eier

100 g Quark

1 TL Salz (nach Geschmack)

Peffer

eine Prise granulierter Knoblauch

100 g geriebener Gouda

1 TL Kräuter der Provence

2 EL Röstzwiebeln

150 g Mehl

1 TL Backpulver

75 g eingelegte, getrocknete Tomaten

Tomaten fein hacken. Milch, Öl, Eier, Quark und Gewürze verrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Käse reiben und mit den Tomaten unterheben. In die Guglform geben und bei 180°C 15 Minuten backen.

Auch diese Gugls schmecken warm und kalt!

 

Galette von Tomate und Zucchini

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Zutaten für 2 Galettes:

Teig:

220 g Mehl

120 g weiche Butter

65 g Schmand

2 EL Zitronensaft

70 ml Wasser

Füllung:

135 g Schmand

100 g Quark

40 g geriebener Parmesan

60 g geriebener Gouda

2 Eier

ca 10 Stiele Basilikum

1 TL Kräuter der Provence

Salz, Pfeffer und eine Prise granulierter Knoblauch

2 kleine Zucchini

300-400 g Tomaten

Die Zutaten für den Teig mit den Knethaken des Rührgerätes verrühren und im Kühlschrank mind. 1 Stunde ruhen lassen.

Tomaten und Zucchini in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese halbieren. Basilikum hacken und mit den restlichen Zutaten der Füllung vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken.

Ich habe den Teig geteilt und die Galettes einzeln gebacken.

Die Hälfte des Teiges auf einem Backpapier zu einem Kreis ausrollen- der Teig ist ziemlich klebrig, also Mehl verwenden. Die Hälfte der Füllung auf dem Teig verteilen und dabei einen Rand frei lassen:

Galettes mit Zucchini und Tomate

Die Tomaten und Zucchinischeiben fächerförmig auf der Füllung verteilen. Salzen und pfeffern. Danach den Rand vorsichtig über das Gemüse falten.

Galette mit Tomaten und Zucchini

Die Galettes bei 190°C 40 Minuten backen.

Schmecken warm und kalt. Als Fingerfood für das Vorspeisen-Buffet habe ich die Galettes einfach in 16 dünne Stücke geteilt. Lecker!!!!

 

Tartelettes Caprese

Tartelettes Caprese

Für 8 kleine Tartelettes braucht man:

Teig:

7 Stiele Basilikum

150 g Butter

300 g Mehl

1 Ei

3 EL kaltes Wasser

Salz

Füllung:

3 Packungen Mini-Mozzarella-Kugeln

600 g Kirschtomaten

4 Eier

200 g Schlagsahne

Pfeffer, Salz und Muskatnuss

Basilikum fein hacken. Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbteig zusammenkneten. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens 30 Minuten kühlen.

Den Teig danach in 8 Teile teilen und Kreise ausrollen, die etwas größer als die Förmchen sind. Die gefetteten Tartelettes-Förmchen mit dem Teig auskleiden. Eier und Schlagsahne verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Kirschtomaten und Mozzarellakugeln gleichmäßig in den Förmchen verteilen und mit dem Eierguss begießen. Bei 175°C ca 25 Minuten backen. Wenn ihr, wie ich, Tartelettes-Förmchen mit Lift-Off-Boden habt, dann schiebt unter die Förmchen lieber ein Backblech mit Backpapier- wenn nämlich Füllung ausläuft, versaut ihr euch nicht den ganzen Backofen!

Die Tartelettes schmecken auch warm und kalt 🙂 Für das Fingerfood-Buffet einfach vierteln und nach Belieben noch mit frischen Basilikumstreifen verzieren.

 

Die Vorspeisen waren sehr lecker und das als vegetarisches Fingerfood-Buffet den ganzen Abend ein Genuss 🙂

 


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Nachdem die veganen Spareribs so unglaublich überzeugend waren, habe ich heute veganes Gyros ausprobiert. Wieder waren Soja-Steaklis die Grundlage für das Gericht. Zum Gyros gab es Karoffelscheiben und ein schnelles Zatziki. Wirklich lecker, eigentlich ganz schnell zu machen und geschmacklich wieder seeeeehr überzeugend!!!

Nachdem ich das letzte Mal nur auf das Video verwiesen habe,  heute mal eine ganz ausführliche Erklärung zur Vorbereitung von getrockenten Soja-Produkten!

Ich nehme für meine „Fleisch-Alternative“ getrocknete Soja-Steaklis. Im Reformhaus gibt es die von Granovita, die preislich allerdings relativ teuer sind: 6,99 Euro für 250 g. Im Internet gibt es da günstigere Alternativen: Bei www.alles-vegetarisch.de bekommt man 500 g Big Steaks für 5,99 Euro, bei www.vegan-wonderland.de 500 g sogar für nur 5,50 Euro. Auch wenn man noch Porto dazu rechnen muss, lohnt sich hier die Bestellung sicherlich!

Ich selber bekomme meine Steaks immer aus Rumänien geliefert…Da sind Soja-Produkte im normalen Sortiment in jedem Supermarkt zu bekommen und preislich unschlagbar 🙂

Vorbereitung und Zubereitung von getrockneten Soja-Produkten (Soja-Steaklis, Soja Big Steaks, Soja-Schnetzel)

Die getrockneten Soja-Produkte, ob Steaks oder Granulat, muss man in einem Sud einweichen.  Wie auf dem Blog die Umsteiger beschreiben, bearbeite ich meine Soja-Produkte nun auch immer nach der gleichen Vorgehensweise:

1) Auswaschen

2) Im Sud einweichen

3) Marinieren/ Braten

1) Zunächst das getrocknete Produkt in Salzwasser aufkochen und kurz köcheln lassen. Dann das Wasser abschütten. Nun kommt das Auswaschen. Hierfür gibt man das Soja zurück in den Topf und füllt diesen wieder mit Wasser. Das Soja-Produkt wird im Wasser ausgedrückt und richtig „ausgewaschen“, bis es keine milchige Flüssigkeit mehr von sich gibt. Ich wasche und drücke meine Steaks 3 Mal aus, immer mit „Wasserwechsel“. So verlieren sie den Eigengeschmack und nehmen die folgenden Geschmackszutaten optimal an.

Die Steaks so fest wie möglich ausdrücken! Je trockener, desto besser! Man kann hier zwei Küchenbretter zur Hilfe nehmen! Die Soja-Steaks auf ein Brett geben, in die Spüle stellen, ein zweites Küchenbrett darauf geben und sehr fest drücken…

2) Die ausgewaschenen und ausgedrückten Steaks lege ich in folgendem Sud ein:

ca. 300 ml Wasser

2 TL Salz

2 EL Sojasoße

2 EL Tomatenmark

2 Messerpitzen geräuchertes Paprikapulver

(Nach Belieben 1/2 TL Hefeextrakt)

Den Sud zusammenrühren, die ausgewaschenen Steaks in den Sud geben  und nochmal kurz aufkochen. Nun abschütten, NICHT auswaschen, aber ausdrücken.

3) Jetzt sind die Soja-Steaklis bereit für die Weiterverarbeitung!

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Für das Gyros schneidet man die Steaklis nun in Streifen. Ich habe sie nochmal gesalzen und  in einer Pfanne ohne Fett braun geröstet. Nach ca. 5 Minuten noch einen kleinen Schuss Sojasoße dazugeben. Nun folgt ein ziemlich großer Schuss Öl- das Soja-Gyros ist bis dahin ja völlig fettfrei!

Zum Schluss der Bratzeit, wenn das vegane Gyros die gewünschte Knusprigkeit erreicht hat, noch 2 TL Gyrosgewürz dazu geben. Ich weiß leider nicht mehr genau, wo ich mein Gyrosgewürz gekauft habe, aber es enthält Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Bohnenkraut, Koriander, Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Oregano und Chilli.

Das Gyros also noch mit der Gewürzmischung würzen- fertig 🙂

Bei uns gab es dazu Scheibenkartoffeln, in gewürztem Olivenöl (Salz, Pfeffer, Paprikapulver, geräuchtertes Paprikapulver) mariniert und im Ofen gebacken: Zunächst bei 200°C 25 Minuten gebacken, die letzen 5 Minuten unter dem Grill bei 240°C kross gegrillt.

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Nicht-vegan war unser Dip: Saure Sahne mit Salz und Knoblauch. Aber wer Soja-Joghurt verwendet, kann sehr einfach vegan vollenden 🙂


Momentan gibt es ja überall frischen Bärlauch- natürlich auch bei uns, nämlich Bärlauchbutter auf warmer Focaccia mit getrockneten Tomaten. Sehr, sehr lecker!

Bärlauchbutter

Für meine Bärlauchbutter habe ich folgende Zutaten verwendet:

250 g weiche Butter

100 g Bärlauch

Saft einer halben Zitrone

Salz und Pfeffer

eine Prise Zucker

Den Bärlauch waschen und klein schneiden. Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und solange zerkleinern (lassen), bis sich alles vermengt hat. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken!

Und das ganze gab es auf einer leckeren, warmen Focaccia, die auch ganz einfach und schnell zusammengerührt ist! Dafür braucht ihr:

300 g Dinkelmehl

200 g Weizenmehl

1/2 Würfel Hefe

eine Prise Zucker

450 ml lauwarmes Wasser

1 1/2 TL Salz

2 EL Olivenöl

10 getrocknete Tomaten

Die getrockneten Tomaten in dünne Streifen schneiden. Die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen. Alle Zutaten mit einem Löffel zusammenrühren. Den Teig mit feuchten Händen auf ein Backblech streichen und 30 Minuten gehen lassen. 20 Minuten bei 220°C backen. Noch warm mit Olivenöl bepinseln und mit Salz bestreuen.

Focaccia mit getrockneten Tomaten

Ich hoffe, es schmeckt euch genau so gut wie uns 🙂

 


Laut Aussage meines Schatzes gab es bei uns das beste Baguette der Welt 🙂

Perfektes Baguette

Dabei schien es erst so, als würde alles wirklich schief gehen. Mein immer noch geliebtes Baguette Blech wurde endlich mit einem kalt geführten Hefeteig probiert. Nachdem ich den Teig angerührt hatte und morgens in freudiger Erwartung auf den Dachboden gegangen bin, um meine Baguettes frisch fürs Frühstück zu backen, hab ich voller Entsetzen einen flachen und zusammengefallen Teig vorgefunden….Ich vermute, er ist „übergangen“ und danach eingefallen. Natülich habe ich mich nicht entmutigen lassen (was auch der Tatsache geschuldet war, dass wir kein Brot im Haus hatten) und trotzdem gebacken. Der Teig war sehr flüssig, trotzdem hab ich ihn irgendwie aufs Blech bekommen. Als er im Ofen war, wurden die Baguettes von Minute zu Minute vielversprechender. Und als sie dann den Ofen verlassen durften waren sie eigentlich perfekt! Und geschmacklich wirklich bisher ungeschlagen!

Angerührt hatte ich für 2 Baguettes folgende Zutaten:

400 g Weizenmehl

1 1/2 TL Salz

1/4 TL Trockenhefe

eine Prise Zucker

320 ml Wasser

Salzwasser

Salz, Hefe und Zucker unter das Mehl mischen. Wasser dazugeben und mit einem Löffel verrühren, bis sich alles verbunden hat.

Den Teig über Nacht (12-16 Stunden) an einem kühlen Ort oder im Kühlschrank gehen lassen.

Den Teig am nächsten Tag nicht mehr kneten, sondern Baguettes formen und am besten in einem Baguette-Blech bei 220°C backen. Davor und währenddessen mit Salzwasser bepinseln (wie und wann ich es mache habe ich hier erklärt, allerdings bei diesem Rezept nur die Oberseite des Baguettes).Bei mir waren die Bageuttes nach 12 Minuten perfekt.

Dazu gab es einen sehr leckeren Frühlingsquark.

Frühlingsquark mit Radieschen Für den Frühlingsquark braucht ihr:

250 g Quark

einige Löffel Joghurt

3 Lauchzwiebln

10 Radieschen

Salz, Pfeffer

Quark mit Joghurt glatt rühren. Lauchzwiebel in Ringe, Radieschen in Würfelchen schneiden. Alles verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Ein sehr leckeres Frühlingsfrühstück!

 


Griechische Pilze

Heute ein seeeeeeeeeehr leckeres Rezept meiner Griechischen Champignons. Gibt es bei uns immer wieder gerne, mal als Vorspeise, mal als Hauptgang mit Brot. Super schnell, super einfach und es schmeckt immer 🙂

GANZ WICHTIG: Die Mengenangaben der Zutaten sind nur Richtwerte! Das Gericht gibt es bei uns immer je nach Verfügbarkeit der einzelnen Komponenten…

Ihr brauch (in variablen Mengen):

500 g Champignons

1 P. Feta

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

10 Pepperoni (eingelegt)

Olivenöl

Salz, Pfeffer

Kräuter der Provence

Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln, Zwiebeln und Pepperoni in Ringe und Feta in Würfel schneiden. Knoblauch pressen. Alle Zutaten in eine Auflaufform geben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Einige Spritzer Olivenöl darüber geben und bei 200°C 15-25 Minuten backen (einige Male umrrühren).

FERTIG 🙂

Dazu leckeres Fladenbrot, Baguette oder Ciabatta.

 

 


Soja-Schnitzel heute mal ein wenig anders! Im Knusperstübchen habe ich vor einiger Zeit ein Rezept für eine scharfe  Cajun-Panade gesehen, die ich unbedingt einmal ausprobieren wollte. Raus gekommen sind feurigen  Schnitzelchen, die in Ergänzung mit dem Zucchini-Karotten-Gemüse eine sehr leckere Variante des fleischfreien Schnitzels ergeben haben 🙂

Feurige Soja-Schnitzel

Für die leicht abgewandelte Variante der Panade braucht man:

1 TL Salz

1 TL schwarzen Pfeffer

1 TL Cayennepfeffer

1 TL Oregano (getrocknet)

1 TL Thymian (getrocknet)

2 TL Paprikapulver

1 Msp. geräuchertes Paprikapulver

1/2 TL Chilliflocken

1 Scheibe Vollkorntoast

Außerdem:

7-10 Soja-Schnitzel, getrocknet

1-2 Eier bzw. Senf für die vegane Variante

Die Zutaten für die Panade am besten in die Küchenmaschine geben  und zerkleinern. Die Schnitzel nach Packungsanweisung in einer sehr stark gewürzten Brühe einweichen. Die Schnitzel erst in Ei, dann in der Panade wenden und in einer Pfanne anbraten. Wenn man das Ei weglässt und die Panade mit Hilfe von Senf an die Schnitzel bringt, kann man auch schnell eine vegane Variante des Gerichts zaubern.

Dazu gab es leckeres Zucchini-Karotten-Gemüse:

1 Zucchini

2 Karottten

Olivenöl

Zucker, Salz und Pfeffer

Die Zucchini waschen, die Möhren schälen und beides in Stifte schneiden. Die Karotten in heiße Pfanne mit dem Olivenöl geben, eine Prise Zucker dazu und einige Minuten anbraten. Die Zucchini dazugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.

Das Gemüse ist sehr schnell und einfach zu zubereiten! Schmeckt lecker und passt super zum feurigen Soja-Schnitzel 🙂

 

 

 


Wie bereits angekündig,  gab es dieses Wochenende Südtiroler Spezialitäten, die uns ein bisschen Urlaubsstimmung bis ins Wochenende retten konnten…Heute die Rezepte von Freitag Abend. Es gab Schlutzkrapfen mit Parmesan und brauner Butter und zum Nachtisch Apfelstrudel mit Vanillesoße.

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Für die Schlutzkrapfen braucht man ein bisschen Zeit und Geduld. Aber ich finde, es lohnt sich!

Für den Teig braucht man:

75 g Roggenmehl

175 g Weizenmehl

1 EL Öl

1 großes Ei

Salz

50 ml Wasser

Die Zutaten für den Teig habe ich in der Küchenmaschine mit dem Universalmesser zusammengerührt, auf ein Backbrett gegeben und mit den Händen nochmal kräftig geknetet. In Folie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank geben und ruhen lassen.

In der Zwischenzeit kann man die Füllung vorbereiten. Ich habe hierfür folgende Zuaten verwendet:

300 g Spinat

1 Zwiebel

75 g körniger Frischkäse

1 EL Mehl

4 EL Bergkäse

Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

Den Spinat waschen und in gesalzenem, kochendem Wasser ca. 7 Minuten kochen. Kalt abbrausen, ausdrücken und klein schneiden. Die Zwiebel klein würfeln, in einer Pfanne mit Butter glasig anschwitzen, Spiant dazugeben und kurz mitbraten. Die restlichen Zutaten untermischen und abschmecken.

Da der Nudelteig sehr dünn sein muss, habe ich ihn mit Hilfe meiner Nudelmaschine ausgerollt. Mit dem Nudelholz geht es sicherlich auch, aber ich vermute, dass man ziemlich viel Kraft und Geduld dafür braucht… Aus den Teiplatten mit einem Glas Kreise ausstechen. Auf jede Teigplatte etwas Füllung geben, zu einem Halbkreis zusammenklappen und die Ränder mit einer kleinen Gabel festdrücken.

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Zum Anrichten braucht man noch:

Butter 

Parmesan

Bevor man die Schlutzkrapfen kocht, Butter in einer Pfanne aufschäumen und Parmesan reiben.

Die Schlutzkrapfen habe ich dann einige wenige Minuten in siedendem Salzwasser ziehen lassen. Dann mit einem Schaumlöffel entnehmen. Danach mit der Butter übergießen, mit Parmesan bestreuen und servieren.

Auch was Süßes musste es natürlich sein!

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Als Nachtisch gab es Südtiroler Apfelstrudel, bei uns mit reichlich Vanillesoße.

Lecker! (Auch wenn mir, ehrlich gesagt, Mamas Apfelrahmstrudel noch besser schmeckt :))

Gutes Gelingen!


Lotti kocht: Vegetarisches Gemüsecurry

Leider ist der Skiurlaub schon wieder vorbei. Südtirol war wunderbar! Perfektes Wetter, perfekte Unterkunft, perfekte Begleitung, perfektes Gesamtpaket! Es war so schön, dass wir für nächstes Jahr gleich wieder reserviert haben. Auch kulinarisch war natürlich einiges geboten: Apfelstrudel, Buchweizentorte, Schlutzkrapfen, Knödel….Lecker! Ich denke, am Wochenende werde ich unsere Urlaubsstimmung in der Küche aufleben lassen…

Heute ein Rezept für ein leckeres und sehr schnelles Gemüsecurry, das auch ohne gekaufter Currypaste toll schmeckt!

1 kleiner Blumenkohl
2 Stangen Lauch
5 Karotten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Dose ungesüßte Kokosmilch (Ich nehme die von Alnatura)
2 TL Currypulver
Kumin
Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer

Den Blumenkohl putzen und in kleine Röschen teilen. Den Lauch in Ringe, die Karotten in Stifte und die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Erdnussöl in einem Wok erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Lauchringe darin andünsten. Karotten und Blumenkohlröschen dazu geben und mitdünsten. Currypulver darüber streuen und kurz mitbraten. Mit Kokosmilch auffüllen und einkochen lassen. Das Gemüse sollte noch Biss haben. Mit den Gewürzen abschmecken.

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Zum Curry hab es Reis. Einfach und lecker!